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Journal Dampf & Heißluft
Wenn Sie sich für Dampfmaschinen und Heißluftmotoren interessieren, dann kommen Sie am Journal Dampf & Heißluft nicht vorbei. Die Fachzeitschrift erscheint vierteljährlich, jede Ausgabe enthält zahlreiche Baupläne und Tipps für Modellbauer. Die historischen Vorbilder sind selbstverständlich ebenfalls mit einbezogen.
Es ist ein Karussell mit Reaktionsantrieb, wie man es von Knatterbooten kennt. Der Vortrieb entsteht dabei durch rhythmisches Ausstoßen und Ansaugen von Wasser in den beiden Rohren, die am Heck aus den Booten ragen.
Selbstfahrende Feuerspritzen waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei der Brandbekämpfung selten. Die „bespannte“ Dampfspritze war die Regel. Die selbstfahrenden Ausführungen waren eine eigenständige Fahrzeugkategorie bei den Dampfselbstfahrern. Sie wurden nur von wenigen Spezialbetrieben hergestellt.
Nachdem wir das Museum der Seefahrt in Helsingør und zwei Dampfschiffe besichtigt hatten, stand immer noch das dänische Technikmuseum, auch in Helsingør, auf dem Zettel.
Die Erfinder der Dampfmaschine und die Gelehrten und Mechaniker, die oft ein ganzes Leben für ihre „fixe“ Idee geopfert hatten, aus Feuer und Wasser eine Kraft zu erzeugen, die der Menschheit helfen sollte, mit ihren drängenden Problemen fertig zu werden, ahnten nicht, welche Folgen ihre Ideen haben würden.
Ein loser Zusammenschluss von Technikinteressierten aus Eisenbach im Hochschwarzwald, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe von Modell-Dampfmaschinenbauer Franz Demattio (1919–2012) der Nachwelt zu erhalten und auf jährlichen Ausstellungen zu zeigen. Der diesjährige Eröffnungsvortrag „Dampfschifffahrt auf dem Nordatlantik – Auswanderer und Rekordfahrten“ am bringt maritimes Flair in den Hochschwarzwald.
Bei einer Fahrt auf der Eisenbahnstrecke zwischen Fehl-Ritzhausen und Rennerod mit historischen Handhebeldraisinen erlebt man die Natur hautnah und kann den herrlichen Ausblick auf die malerische Landschaft genießen. Die Strecke führt über historische Brücken und vorbei an denkmalgeschützten Bahnhöfen. Ob als Familie, mit Freunden oder als Firmenausflug – eine Draisinenfahrt ist ein unvergessliches Erlebnis für alle, die die Region auf eine aktive und unterhaltsame Weise erkunden möchten. Bis zu acht Personen pro Draisine können den herrlichen Blick auf die intakte und abwechslungsreiche ländliche Natur entlang der Westerwald-Querbahn genießen und die einzigartige Region des Hohen Westerwaldes „auf Schienen“ erkunden.
Max Dörfel begann unter anderem mit der Fertigung von Modell-Dampfmaschinen. Seine Intension war es, besonders stabile, schwere Maschinen in solider Bauweise zu konstruieren und zu fertigen. Also nicht vergleichbar mit den „Blech-Maschinen“, wie sie aus anderen Produktionen bekannt waren.
Eine meiner einfachen Bing-Uhrwerkslokomotiven für die Spur 1 (45 mm) hatte keinen Tender. Im Journal Dampf & Heißluft, Ausgabe 02/2022 war ein interessanter Bericht von Jürgen Pietsch über die Konvertierung einer Bing-Uhrwerkslokomotive in Echtdampf zu lesen. Das war Anlass für mich, ein kleines „Bing-Projekt“, den Nachbau eines fehlenden Tenders, zu starten.
Wie ich zu einer Stuart-Dampfmaschine kam.
Es handelt sich bei der Dampfmaschine um eine doppeltwirkende, oszillierende Ausführung, umsteuer- und regelbar durch einen obenliegenden Schieber. Der Kurbelversatz beträgt 90 Grad, dadurch selbstanlaufend. Des Weiteren hat sie ein Untersetzungsgetriebe 2:1. Damit wird die abgegebene Drehzahl halbiert und das Drehmoment an der Antriebsachse erhöht.
Im vorliegenden Fall hat nicht der Erbauer, sondern der spätere Besitzer die Ursache für die unbefriedigende Präsentation der Anlage entdeckt und behoben. Ich möchte Ihnen deshalb die folgende Geschichte nicht vorenthalten. Sie zeigt, dass eine unbefriedigende Präsentation des Dampfmodells oft durch kleine Änderungen zum Positiven gewendet werden kann.
Mir kam eines Tages die Idee, eine Mini- Dampfmaschine zu konstruieren. Der Kolben sollte einen Durchmesser von 3 mm haben, dazu einen Hub von 5 mm. Natürlich habe ich auch den Dampfkessel maßstäblich verkleinert.
Das Vorbild für mein Modell ist ein Stanley Typ 60 ohne Kondensator, leicht erkennbar an der runden Front-Kesselhaube. Das Modell ist äußerlich nach historischem Vorbild im Maßstab 1:8 nachkonstruiert. Alle Teile wurden aus vollem Material ohne Gussteile angefertigt. Der Antrieb erfolgt durch eine eigens hierfür konstruierte oszillierende 2-Zylinderdampfmaschine.
ie Neuerscheinung der Ausgabe Heißluftmotoren 18, „Dreiräder mit Vakuummotor” (Neckar- Verlag), erregte mein Interesse. Das Trike mit 2-Zylinder-Flammenfresser würde meine Schwiegersöhne und vor allem meine Enkel im Alter von 9 und 25 Jahren sicher auch interessieren!
Auf Anraten eines vom Stralsunder Bürgertum 1879 gebildeten „Comité“ hatte sich der preußische Staat aus Zeit- und Kostengründen für eine Eisenbahnfährlinie über den Strelasund nach Rügen entschieden, zumal für den Bau des erst sechs Jahrzehnte später abgeschlossenen Rügendammes Brückenlösungen und Kapazitäten noch nicht herangereift waren. Zum Vorbild wurde das dänische Trajekt von Fredericia zur Insel Fünen.
Hauptaufgabe war das Ein- und Ausschleppen von Seglern und anderen Schiffen durch den Fjord. Dabei nahm BJØRN auch manchmal fünf Schiffe gleichzeitig „auf den Haken“. Das Kattegatt ist für große Segelschiffe schon etwas „eng“, wenn sie gegen den Wind kreuzen müssen.
Die für den Holztransport seit Jahren genutzte Schienen- Infrastruktur ist aufgrund von jahrzehntelanger Vernachlässigung über weite Streckenteile marode. Während bislang die privaten EVUs für die betroffenen Strecken noch Ausnahmegenehmigungen erhalten hatten, stellt der Streckenbetreiber DB InfraGo AG4 ab Juli 2024 keine mehr aus. Um den dort bisher erbrachten Bahnverkehr zu ersetzen, sind mehr als 4.000 Lkw-Fahrten/Monat erforderlich.
Vor über 45 Jahren, bereits im zarten Alter von zwölf Jahren, hat Henrik Højer Nielson mit dem Sammeln von Motoren (jeglicher Art) begonnen. Wenn früher die Sammlung in den Räumen des ehemaligen Stalls gezeigt wurden, so findet man die Exponate heute in vier riesigen, neu errichteten Hallen auf über 3.000 m².
Beschreibung des Baus einer Lokomotive im Maßstab 1:32, die mittels einer im Internet käuflichen Klein-Dampfturbine angetrieben wird. Der Entwurf folgt einem existierenden Vorbild, strebt aber keine hochdetaillierte Nachbildung an. Mit überschaubarem Aufwand entsteht ein gefälliges und recht leistungsfähiges Betriebsmodell.
Das Dampfzentrum Winterthur ist 2009 durch die Gründung eines Vereins entstanden, und 2011 wurde die Sammlung des Vaporama von Thun nach Winterthur überführt sowie eine Stiftung als Eigentümerin der Sammlung gegründet.
Mit dem hier beschriebenen Mamod-Umbau wird aus meiner Sicht ein erheblicher Spielgewinn trotz relativ geringen Aufwands erreicht. Die wichtigsten Details für die Umbauten sind in den Zeichnungen dargestellt.
Die Idee war, eine Wilesco-Dampfmaschine in ein Diorama – als funktionsfähiges Teil – einzubauen. Dabei war nur die Größe der Grundplatte mit 80 cm x 30 cm (= Regalgröße) vorgegeben. Ich entschied mich – auch im Hinblick auf die Beschaffung von Figuren – für einen Zeitraum Anfang der 1950er Jahre im Aufbau der DDR. Reizvoll hierbei waren auch die Propaganda-Plakate, die es in dieser Form in der Bundesrepublik nicht gegeben hatte.
Hier soll beschrieben werden, wie man einen geeigneten Brenner für Mamod-Maschinen mit einfachen Mitteln selbst herstellen kann; eine Drehmaschine ist dabei nicht erforderlich.
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Der Name REBI ist die Abkürzung aus Rudolf Eickhoff, Bielefeld. 1948 wurde REBI gegründet. Das Angebot umfasste Vakuum-Maschinen, teilweise von ganz eigenwilliger Konstruktion. Um den Betrieb starten zu können, war als Finanzier die Firma Honsel mit im Boot.
Die Firma Escher-Wyss & Cie ist 1805 in Zürich gegründet worden. Anfangs stellte sie Strickmaschinen her, wandelte sich jedoch in den folgenden vier Jahrzehnten zu einer weltweit renommierten Schiffswerft und Maschinenfabrik für Dampfmaschinen. Von 1836 bis 1914 wurden 299 Raddampfer vornehmlich für die Schweizer und oberitalienischen Seen, Ammersee, Bodensee, Rhein und Donau gebaut.
Den Bau eines Modellbootes mit Dampfturbinenantrieb habe ich schon seit etlichen Jahren vor mir hergeschoben. Meine bisherigen Dampfprojekte waren offene Boote mit gut sichtbaren Dampfmaschinen. Solch ein Boot mit einer Dampfturbine anzutreiben geht jedoch gar nicht. Vor einiger Zeit stieß ich im Internet auf Fotos und Daten von der „TURBINIA“. Sie war das erste mit einer Dampfturbine angetriebene Schiff der Welt.
Vor ca. 39 Jahren (1982) konnte ich in Frankfurt/ Main ein sehr massives, eisernes Maschinenaggregat erwerben (Blechspielzeughändler Petry in Sachsenhausen, das betreffende Geschäft existiert schon lange nicht mehr). Umso erstaunter war ich, als die Maschine in verschiedenen Farbgebungen vor kurzem (2021) wieder im Internet auftauchte, und zwar angeboten von der polnischen Firma „PSE – Polish Steam Engines and wood crafts“. Auf Anfrage sandte mir ein freundlicher Mitarbeiter die technischen Daten in Form von Bildern zu, die vollkommen identisch zu „meiner“ Maschine sind.
Jetzt freuen wir uns auf das dänische Museum für Seefahrt in Helsingør. Es ist ein recht ungewöhnliches Museum, was die Bauweise betrifft. Es ist sozusagen ein „Untergrundmuseum“.
Liebe Leserinnen und Leser, seit dem 1. Advent 2023 läuft eine Sonderausstellung im Museum „K3“ für Stadtgeschichte und der Geschichte des Wintersports in Oberwiesenthal. Was erwartet den Besucher dieser Ausstellung? Ich versuche einen Überblick zu geben über den Inhalt und die Reaktion der Gäste und Besucher auf meine „Mehrthemenaustellung“, die es so in Oberwiesenthal in dieser Form noch nie gab.
Schöne Antriebsmodelle, hier bei diesem Beispiel von der Fa. Märklin in massiver Gusseisen-Ausführung, fristen bei Sammlern oft ein Schattendasein in Vitrinen oder sonstigen Behältnissen, ohne dass sie gezeigt, vorgeführt oder gar benutzt werden. Nachfolgend soll beschrieben werden, wie man eine Antriebsmodellplatte mit antiken Antriebs-/Betriebsmodellen, hier von der Fa. Märklin, fach- und sachgerecht aufbauen kann, ohne dass die wertvollen Maschinen beschädigt werden. Diese allgemeingültigen Hinweise gelten selbstverständlich auch für andere Fabrikate des Themenbereichs „Dampf“.
In Gennep nahe der niederländisch-deutschen Grenze steht die Lok 94 1640 als Denkmal für die stillgelegte Boxteler Bahn. Die T 16.1 war eine Güterzug-Tenderlokomotive der Kgl.- Preußischen Staatseisenbahn. Sie wurde außerdem von der Reichseisenbahn Elsaß-Lothringen mit sechs Exemplaren beschafft. Von der Baureihe wurden einschließlich der Nachbestellung durch die Deutsche Reichsbahn zwischen 1913 und 1924 insgesamt 1236 Lokomotiven gebaut.
Für ein neues Stirlingmotor- Projekt benötigte ich eine Fräsvorrichtung. An der Rohraußenseite ist der Wassermantel platziert und an der Rohrinnenseite befinden sich im Kanal des Arbeitsgases längsgestreckte Kühlrippen. Einen fertigen Aluminiumkühlkörper mit diesen Abmessungen habe ich nicht gefunden. Deshalb habe ich mir Gedanken zu einer Fräsvorrichtung gemacht.
Da ich möglichst viele Bearbeitungen auf der Drehbank mache und nicht gerne die Einstellungen von Reitstock und Oberschlitten verändern will, kam ich auf die Idee, den Kopf des Proxxon-Bohrständers MB 200 zu verwenden. Der Bohrständer wurde schon vorher mit einer Feinverstellung umgebaut. Mit einem Stück 20-mm- Rundmaterial kann er in den Stahlhalter gespannt werden. Dabei störte mich, dass die Einstellung umständlich ist. Auf der Suche nach einer einfacheren Lösung fand ich bei Ebay einen günstigen 200 mm langen Kreuzschlitten.
Dampfmodelle, historische Technik, Werkstattlösungen und Museumsbesuche Zum Jahresauftakt 2025 präsentiert diese Ausgabe ein breites Spektrum an Themen: Von Escher-Wyss-Modellen und Turbinenbau über seltene Dampfmaschinen bis hin zu praxisnahen Werkstattlösungen und Technikgeschichte – fundiert, detailreich und mit Leidenschaft für Dampf. Aus dem Inhalt: Escher-Wyss-Kleindampfschiffe Thomas Hillenbrand berichtet über die Modelle „Seekadett“ und „Syrinx“ – mit Bezug zur geheimnisvollen Naphta-Dampfmaschine. Dampfturbine DT-01 Ernst-Arno Kruse stellt Bau und Einsatz einer kompakten Modell-Turbine vor – verbaut im Modell „Turbinia“. Polnische Dampfmaschine mit Stuart-Kesselanlage Volker Koch dokumentiert Technik und Betrieb eines seltenen Originals im Modellmaßstab. Märklin-Modellplatte Ein liebevoll gestaltetes Diorama mit Antriebsmodellen – ebenfalls von Volker Koch. Dampfreise ins Königreich – Teil 2 Rolf Hoffmann setzt seine Dänemark-Serie fort. Sonderausstellung Manfred König Ein Rückblick auf die Ausstellung des bekannten Modellbauers. Originale & Dampfgeschichte: Denkmal-Lok 94 1640 in Gennep (NL) – Udo Mannek REBI – Made in Germany – Helmut Harhaus Dampftreffen in Lauingen – H. Harhaus Musée des Arts et Métiers, Paris – Gerd Bavendiek „Den Perfektionisten zugeschaut“ – H. Harhaus Werkstatt-Tipps: Fräsvorrichtung für Längsschlitze – R. Reppisch Kreuzschlitten selbst gebaut – W. Decke Dazu wie immer: Dampf- und Messetermine, Dampfstammtische, Vorschau & Impressum
Es begann mit Ferien 2015 in Cornwall; Burgen, Schlösser, Tintagel, King Artus, Klosterruinen, wunderschöne Landschaften, Land’s End, raues Wetter und Museen. Zum Beispiel das Automuseum „Beaulieu“, das mit samt den riesigen Ländereien ein Muss ist, wenn man schon mal dort ist. Nebst den schönen alten Autos und Motorrädern ist dort ein uraltes Dampfmobil, der „Grenville-Dampfwagen“, zu bewundern. Ein Dampfwagen? Ja, warum denn nicht mal so etwas konstruieren und bauen?
Es gibt fertige Modelle, z. B. von Wilesco, die alle eine Berechtigung zur Existenz am Markt haben, da sie gekauft werden. Ich wollte allerdings ein Modell besitzen, das einer alten Tischkreissäge ähnlicher sieht und dem Maßstab 1:10 entspricht. An dem Modell sollte jede grundlegende Funktion erkennbar und auch seine typischen Bauteile vorhanden sein.
Es gibt in den USA eine schwer zu überschauende Menge an Museums- und Touristikbahnen, allerdings ergibt die nähere Betrachtung, dass meist der Schwerpunkt auf „Touristen“ liegt, gerne als Dinnertrain vermarktet und fast immer mit Dieseltraktion. Falls Dampfloks vorhanden sind, werden sie oft nur zu besonderen Anlässen eingesetzt. Letztendlich bleiben ein paar Dampfzentren, die wirklich spektakulär sind und an denen echter Eisenbahnbetrieb im historischen Stil geboten wird. Leider liegen sie aber nicht so bequem beieinander wie auf der sächsischen Dampfroute…
Ich sah den Baukasten in der Auslage eines Geschäfts und kaufte diesen. Die Schachtel hatte eindrückliche Dimensionen, aber als ich den Rumpf herausschälte, kamen mir Bedenken, Länge 52 cm, Breite 5,8 cm. Bei letzterem Maß lief es mir kalt über den Rücken, denn meine Queen sollte unter Dampf fahren. Da ich den Baukasten nun einmal besaß, machte ich mich jedoch unverdrossen an die Arbeit...
Das hier beschriebene Dampfmaschinen-Modell SE2 wurde von der britischen Firma Mamod ab den 50er Jahren produziert. Anfangs noch mit Messingschwungrad, später mit billigeren Zinkdruckgussteilen. Es ist eine einfachwirkende, oszillierende Maschine mit Messing-Walzenkessel.
Nach längerer Zeit wollte ich wieder einmal eine Dampfmaschine konstruieren und herstellen. Ich wusste im Voraus, dass es mit dem Material ein Problem geben würde.
Man müsste mal nach Helsingør auf Seeland, ca. 50 km nördlich von Kopenhagen gelegen, fahren und die örtliche Dampftechnik besichtigen. Es gibt dort das dänische Museum für Seefahrt, ein Wissenschafts- und Technikmuseum und im Hafen kann auch ein Dampfschiff besichtigt werden.
Als kleines Zwischenprojekt habe ich mir die Aufarbeitung der Gradskala am Drehbank-Oberschlitten vorgenommen. Ursprünglich war die Gradskala an meiner Drehbank herstellerseitig eine aufgeklebte Kunststofffolie, die aber mittlerweile so verschlissen war, dass die Teilstriche nicht mehr zu erkennen waren. Ich habe schon längere Zeit überlegt, wie ich die Überarbeitung umsetze.
Fluidyne, was ist das denn? Im englischen Sprachraum spricht man auch von einer „Liquid Piston Stirling Engine“, also einer „Flüssigkolben-Stirling-Maschine“. Im Unterschied zum „gewöhnlichen“ Stirling-Motor werden durch die Flüssigkolben-Stirling-Maschine keine Drehbewegungen erzeugt, die Maschine dient vielmehr zum Pumpen von Flüssigkeiten.
Reisen, Restaurierungen, Modellbau & Technikgeschichte – mit Dampf durchs Jahresende Diese Ausgabe bietet einen spannenden Mix aus internationalen Dampferlebnissen, Werkstattprojekten, historischen Berichten und einem würdigen Nachruf – ideal für alle, die technische Leidenschaft mit Geschichte und Praxis verbinden. Ausgewählte Themen: USA in 14 Tagen – für Dampflokfans Bernd und Kilian Schmidt berichten von ihrer Reise durch die USA mit eindrucksvollen Bildern und Begegnungen rund um den amerikanischen Dampfbetrieb. „FRIEDER“ – das Dampfmobil (Teil 2) Arthur Rossi beschreibt den Weiterbau seines Modells nach dem Vorbild des Grenville-Dampfwagens von 1875. Tischkreissäge – das zweite Schaustück Manfred Bark präsentiert sein neuestes Werkmodell – mit beeindruckender Detailtreue. Nachruf auf Gerhard Kieffer Franz Huber erinnert an einen engagierten Autor und Modellbauer. Dazu: Kieffers letzter Beitrag: Vom Straßendampf zur Märklin 16051. Technik, Originale & Werkstatt: Mamod SE2 restauriert Volker Koch dokumentiert den Zerlege-, Reinigungs- und Wiederinbetriebnahmeprozess eines britischen Klassikers. Fluidyne – Stirlingmotor mit Flüssigkeitskolben Gerd Niephaus stellt ein ungewöhnliches Heißluftmaschinenprinzip anschaulich vor. Werkstatt-Tipp: Gradskala herstellen Richard Reppisch zeigt eine praktische Lösung für präzise Winkelmessung. Weitere Beiträge: 11. Dampftag im Industriemuseum Elmshorn – Rolf Hoffmann Dampfreise ins Königreich – Teil 1 – Franz Hoffmann Kohl, Dampf und Diesel – Helmut Harhaus Eine große Lokomobildampfmaschine in Oberschwaben – Thomas Hillenbrand Queen Mary – Horst Deppe Eine kleine Dampfmaschine – Franz Dossenbach 25 Jahre Dampfmodelltage in Lauf an der Pegnitz – Helmut Reif Nach 40 Jahren wieder daheim – Eberhard Schlegel Die Geschichte der Dampfspeicherlok „Tiefstack“ – Udo Mannek Technikgeschichte: Unsere Welt der Technik – Teil 9 Christian Schwarzer beleuchtet, wie die Dampfmaschine unsere moderne Welt prägte. Plus wie immer: Dampftermine, Stammtische, Rubriken, Vorschau & Impressum
Die Erfinder der Dampfmaschine und die Gelehrten und Mechaniker, die oft ein ganzes Leben für ihre „fixe“ Idee geopfert hatten, aus Feuer und Wasser eine Kraft zu erzeugen, die der Menschheit helfen sollte, mit ihren drängenden Problemen fertig zu werden, ahnten nicht, welche Folgen ihre Ideen haben würden.
Modelltechnik, Museumsbesuche, Straßendampf und Werkstattideen Diese Ausgabe bietet einen vielseitigen Querschnitt durch die Dampf- und Heißluftszene: Vom Eigenbau aus Schrottteilen über präzise Modelltechnik bis hin zu Industriegeschichte und Museumsberichten – informativ, praxisnah und reich bebildert. Aus dem Inhalt: Dampf-Außenbordmotor fürs Modellboot Ernst-Arno Kruse stellt ein außergewöhnliches Eigenbauprojekt samt detaillierten Zeichnungen und Baubeschreibung vor. Kalorische Maschine nach Lehmann – Versuch eines Modellnachbaus Josef Reineck wagt sich erfolgreich an die Replik einer seltenen Maschinenform. Einfacher Eigenbau-Lkw mit Märklin-Rädern Volker Koch zeigt, wie aus Schrottteilen und Fantasie ein stimmiges Modell entsteht. Projekt Lokomotive Orenstein & Koppel 0-4-2 Werner Schleidt dokumentiert den Bau der „De Maas Sugar Mill“-Lok. Modell-Gelenklokomotive Franz Dossenbach berichtet aus seiner Werkstatt über die Entstehung einer gelenkigen Dampflok im Modellmaßstab. Baubericht Dampfpinasse „MARY NJERI“ Josef Drescher dokumentiert detailliert alle Arbeitsschritte und Erfahrungen. Originale & Szene: Bilderbogen vom Killesberger Dampftreffen Gerhard Kieffer präsentiert stimmungsvolle Aufnahmen der Begegnung von Straßendampf und Eisenbahn. Die „Fränkische Lokomotiv- und Maschinenfabrik“ (FLM) Ein Beitrag von Gerhard Kieffer und Martin Weiner über ein traditionsreiches Unternehmen. Industriekultur: Tuchfabrik Müller in Euskirchen Bernard Rübenach nimmt uns mit auf einen Besuch in ein Stück deutscher Textil- und Industriegeschichte. Motorenmuseum Schleswig-Holstein (Lütjensee) Helmut Harhaus stellt eine bemerkenswerte Sammlung mit Fokus auf dänischer Technik vor. Industriemuseum Horsens (Dänemark) Frauke und Rolf Hoffmann berichten über sehenswerte Maschinen und Ausstellungen. Heißluftmotoren: Zweizylinder-Stirlingmotor – G. Malek Werkstatt-Tipp: Linierung von Radspeichen – W. Decke Wie immer mit dabei: Leserfotos, Forum, Rubriken „kurz & fündig“, Dampfstammtische, Termine, AHA!, Vorschau & Impressum