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Hier finden Sie Regionalliteratur rund um
Villingen-Schwenningen und den Schwarzwald-Baar-Kreis. Fachbücher zum Konzept
Affolter, die Arbeitsmaterialien von Waltraud Seyd sowie das Amtsblatt Die
Justiz. Außerdem weiterführende Fachliteratur zur Rehabilitation Behinderter
Menschen und zur Erwachsenenbildung.
Am 7. und 8. November 2023 wurden in unserer Stadt zum dritten und voraussichtlich letzten Mal 29 Stolpersteine an elf Standorten verlegt. Diese Steine erinnern an Opfer der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft und sind Teil des weltweit größten dezentralen Mahnmals, das mittlerweile über 100.000 Steine umfasst. Ziel der Stolpersteine ist es, das Andenken an verfolgte und ermordete Menschen wachzuhalten und zugleich vor Rassismus und Fanatismus in der Gegenwart zu warnen. Besonderer Dank gilt allen Unterstützern, insbesondere der Projektgruppe des Gymnasiums Sankt Ursula sowie den Historikern Heinz Lörcher und Wolfgang Heitner, die viele neue Erkenntnisse zur lokalen Geschichte beigetragen haben. Die Aktion hat außerdem zu einer stärkeren Auseinandersetzung heutiger Bewohner mit der Vergangenheit ihrer Häuser geführt und stärkt langfristig das Bewusstsein gegen Diskriminierung und Ungerechtigkeit.
Jugendliche im Alter von 15 bis 16 Jahren begaben sich auf eine Gedenkstättenfahrt nach Auschwitz. Dort haben sie sich mit den Schicksalen der deportierten jüdischen Villingerinnen und Villinger befasst.
Seit einigen Jahrzehnten wird das „Wurzelmodell gespürte Interaktion“ im pädagogischen und klinischen Bereich angewandt. Die Serie VON DER WURZEL ZU DEN ÄSTEN übermittelt wichtige Aspekte, welche aus dem Problemkreis des Übergangs „von der Wurzel zu den Ästen“ durch weitere Forschungsarbeit herausgearbeitet wurden. Doch wie kann die Interaktion im Alltag erfasst werden?Bei einer üblichen Erfassung der Patienten werden mancherlei Leistungen bewertet, leider werden jedoch weder entsprechende Situationen, noch Informationen aufgeführt. So wird z.B. Aufmerksamkeit beurteilt, wie wenn diese etwas Absolutes, ja Primäres wäre. Es gibt Forschungsbefunde, welche – im Gegensatz – dazu, Aufmerksamkeit als etwas Sekundäres und in Abhänigkeit von Information und Verständnis betrachten. Anhand der im Buch beschriebenen Studie wird die Wirksamkeit des Affolter-Modells bestätigt: Die ausgewählten beobachtbaren Verhaltensänderungen dienen zur Erfassung der Schwierigkeiten sowie vorhandener Leistungen hirngeschädigter Patienten im Alltag. Damit werden entwicklungspsychologische Befunde der Wichtigkeit der gespürten Interaktion bestätigt. Leistungen der Interaktion sind abhängig von Information. Die taktile Information ist für die Interaktion im Alltag wichtiger als die visuelle oder auditive. Was heißt dies für die praktische Arbeit:Hinrgeschädigte Patienten versagen in alltäglichen Interaktionen in täglichen Verrichtungen, in sozialen Leistungen, in sprachlicher Kommunikation. Diese Ausfälle sind SEKUNDÄR. Sie sind durch PRIMÄRE Ausfälle verursacht, durch Ausfälle in Hirnleistungen durch die Hirnschädigung. In der Therapie müssen diese angegangen werden und nicht die sekundären. Es kann erwartet werden, dass mit Besserung der primären leistungen die sekundären Auswirkungen nach und nach verschwinden. So sind wir bei der Entwicklung..., wie erwirbt das kind ide Organisation des Gehirns: durch gespürte Interaktion. Im Buch werden Beispiele erwähnt, welche die Wichtigkeit der taktilen Information illustrieren. Auch die Wichtigkeit der Anwendung der Befunde für die Abhängigkeit der leistungen der Patienten von der Information wird durch einige Beispiele belegt.
Es ist wichtig an die Menschen, die während der Nazi-Zeit verfolgt, deportiert oder ermordet worden sind zu gedenken.Mit den Stolpersteinen den Künstler Gunter Demnig wurde eine Möglichkeit geschaffen, der deutschen Vergangenheit im Alltag zu begegnen – im wahrsten Sinn des Wortes – auf Schritt und Tritt. Kleine Messingsteine mit kurzen, eingravierten Hinweisen auf das jeweilige Schicksal sollen an die Opfer der damaligen Zeit aus Villingen-Schwenningen erinnern.Die zur Verlegung stattfindenden Mahnwachen und diese Broschüre sollen die Geschichte der betroffenen Bürger erzählen. Die Stolpersteine sollen die Erinnerung wach halten und darauf hinweisen, dass diese Erinnerungen dauerhaft wach halten sollen.Am 6. März wurde an acht Standorten in Villingen-Schwenningen Stolpersteine verlegt. Die kleinen, in den Bürgersteig eingelassenen Gedenksteine sollen die Betroffenen wieder in unser Bewustsein rücken.Sie sollen Mahnung und Warnung sein, dass Rassismus und Fanatismus immer und überall zur Bedrohung unserer Demokratie, aber auch grundsätzlicher Menschenrechte werden können.Durch den Einsatz des Vereins Pro Stolpersteine, des Stadtarchivs, durch Schüler:innen und durch Ehrenamtliche konnten die Lebensgeschichten der einzelnen Familien zusammengetragen werden.
Johann Wenzel Kalliwoda war in Prag zum Geiger und Komponisten ausgebildet worden. Dass er auf seiner ersten größeren Auslandsreise nach Donaueschingen kam und dort eine Stelle als Geiger und Kapellmeister annahm, ist nicht erstaunlich. Denn die mediatisierte Familie zu Fürstenberg hatte enge Verbindungen nach Böhmen und pflegte in der südwestdeutschen Kleinstadt ein reges musikalisches Leben in der Tradition der Musenhöfe des 18. Jahrhunderts. Warum aber blieb Kalliwoda mehr als 40 Jahre lang in Diensten der Familie zu Fürstenberg? Als Kapellmeister in ständischer Tradition gehörten dort Gelegenheitskompositionen für Familienfeiern, kirchliche Feste und für die Harmoniemusik zu seinen Aufgaben. Seit den 1830er Jahren war er aber auch ein überregional sehr erfolgreicher Komponist und musste den Ansprüchen der Verleger, der bürgerlichen Konzertpublika in den musikalischen Zentren und einer scharf urteilenden Musikkritik entsprechen. Wie prägten diese unterschiedlichen Anforderungen sein kompositorisches Werk? Und wie sah er sich selbst: Als ein etwas aus der Zeit gefallener Hofkapellmeister oder als ein moderner bürgerlicher Komponist?
Gemeinsam erinnern und öffentlich erinnern – das heißt: Sich bekennen. Zwölf Jahre nationalsozialistischer Schreckensherrschaft werden mit Recht als die dunkelste Epoche der deutschen Geschichte angesehen. Die Verfolgung und Vernichtung des europäischen Judentums war zweifellos eines der größten Verbrechen, die unter dem NS-Regime im deutschen Namen begangen wurde. Deshalb gibt es kein Vergessen und kein Verdrängen. Achtzig Jahre sind vergangen seit der Deportation der Juden aus Baden und der Pfalz. Dieses Unfassbare ist uns auch nach dieser Zeitspanne präsent und wird es bleiben. Wenn wir am 22. Oktober hier in Villingen dieses Ereignisses gedenken, lässt sich nichts daran ‚wiedergutmachen‘, keines der vernichteten Leben zurückholen. Und dennoch ist das Erinnern, das „Hereinholen zurück in unsere Stadt“, ein Stück wiederbringen der Würde derer, denen Würde und Namen genommen wurde. Das Grausame von damals nicht zu leugnen und zu ignorieren, sondern als Mahnung für heute und die Zukunft zu sehen. Das ist der Imperativ, der aus den Namen Gurs, Auschwitz und Majdanek erwächst. Es ist deshalb willkommen, wenn engagierte Bürger aus Villingen ehrenamtlich mit dem vorliegenden Buch einen wesentlichen Beitrag leisten, damit das unbeschreibliche Leid unserer jüdischen Mitbürger im Gedächtnis bleibt. Nur eine bewusste Vergangenheit ermöglicht der nachwachsenden Generation, ihren Platz in der Gegenwart zu finden. Fakten und Informationen über die ‚Wagner-Bürcke l-Aktion‘ führten dazu, dass unsere Region im Südwesten Deutschlands die erste war, die als ‚judenrein‘ nach Berlin gemeldet wurde. Texte, Bilder und Quellen zum Lagerleben und -sterben in Gurs sowie die Biografien der Deportierten aus Villingen und dem Umfeld erscheinen besonders geeignet für Schulen wie Jugendarbeit und Erwachsenenbildung. Die Texte und Quellen geben dazu Einblick in die Gefühlswelt der damals unmittelbar Betroffenen. Sie lassen zumindest ersatzweise ahnen, was sie durchleiden mussten. Nicht zuletzt erteilen wir damit allen Versuchen eine Absage, Menschen nach Herkunft oder Religion zu beurteilen mit dem Ziel, sie ausgrenzen zu wollen.
In unserem Sammeleinband mit Stabmechanik können Sie Ihre Zeitschriften im DIN A4-Format problemlos einhängen, aufbewahren und jederzeit herausnehmen. Der Sammeleinband hat eine Rückenbreite von ca. 8 cm und fasst mind. 12 Ausgaben. Ihr Nutzen: Zeitschriften müssen nicht gelocht werden. Keine Beschädigung der Hefte. Übersichtliches Aufbewahren eines ganzen Jahrgangs. Problemloses Durchblättern der Zeitschrift. Entnahme der Hefte jederzeit möglich. Zusätzliche Metallstäbchen können gerne nachbestellt werden.
Unsere Mahnwachen sollen ehrenvolles Gedenken an jene wecken, die für immer vestummt sind, vor Erschöpfung gestorben oder schlichtweg ermordet.
Unsere Mahnwachen sollen ehrenvolles Gedenken an jene wecken, die für immer vestummt sind, vor Erschöpfung gestorben oder schlichtweg ermordet.
Contributo alla risoluzione dei problemi nella vita quotidiana di bambini, giovani e adulti con disturbi della percezione in ambito scolastico – scuole pubbliche e speciali – riabilitativo e familiare.
"Unsere Mahnwachen sollen ehrenvolles Gedenken an jene wecken, die für immer verstummt sind, vor Erschöpfung gestorben oder schlichtweg ermordet. Wir widmen sie auch den Menschen guten Willens, die hochherzig, mit unermüdlicher Tapferkeit und oft unter Einsatz Ihres Lebens, ihren Willen der Gewalt entgegengestellt und Widerstand geleistet haben bis ans Ende."
The type of actions to further the development of a healthy child or a child with special needs is different depending on whether I assume imitation or assimilation processes as the basis for development. In previous publications assimilation was described in terms of tactual interaction as the roots for development (see also Affolter & Bischofberger). The current publication attempts to compile previously discussed topics relating to the question about development of learning: Imitation or assimilation and to add examples from our collection of video clips.
Faksimile der Notenhandschrift mit Schreibmaschinentyposkript. Ein Kompendium der Spieltechniken und Notationsweisen neuer Klaviermusik. Der Komponist und Musikologe Gösta Neuwirth wurde 1937 in Wien geboren. Er studierte und wirkte in Wien, Berlin, Graz, wieder Berlin. (www.musiklexikon.ac.at/ml/musik_N/Neuwirth_Familie.xml) Als Lehrer beeinflusste er eine lange Reihe heute namhafter Komponisten. Mit seiner Dissertation (1967) über die Oper Der Ferne Klang von Franz Schreker brachte er die Wiederentdeckung dieses seit der Nazizeit vergessenen Komponisten in Gang. Seit 2000 lebt er in Freiburg im Breisgau, wo er seine jahrzehntelangen Forschungen über das Zahlendenken seit der Antike bis zur Musik des 15. Jahrhunderts verfolgt. Interessierte können im Musikarchiv der Berliner Akademie der Künste die Skizzen und Autographe seines kompositorischen und wissenschaftlichen Werkes einsehen. (www.adk.de/de/archiv/) Diesem Fundus entstammen auch die Stücke der vorliegenden Ausgabe.
Seit einigen Jahrzehnten wird das „Wurzelmodell gespürte Interaktion“ im pädagogischen und klinischen Bereich angewandt. Die Serie VON DER WURZEL ZU DEN ÄSTEN übermittelt wichtige Aspekte, welche aus dem Problemkreis des Übergangs „von der Wurzel zu den Ästen“ durch weitere Forschungsarbeit herausgearbeitet wurden. Teil I „Gespürtes Wirken in der Wirklichkeit“ bildet den Einstieg in die SERIE. Unter dem Aspekt WURZEL, REPERTOIRE und ÄSTE wird die Frage aufgeworfen, ob das Repertoire sich dank der sozialen Interaktion aufbaut oder ob, umgekehrt, das Repertoire als Teil gespürter Interaktion Grundlage ist für die soziale Interaktion. Teil I „Gespürtes Wirken in der Wirklichkeit“ versucht, diese Frage aufgrund von Forschungsbefunden anzugehen.
Une aide pour résoudre les problèmes de la vie quotidienne d'enfants, d'adolescents et d'adultes atteints de troubles de la perception; qu'ils soient en école publique, spécialisée, en centre de réhabilitation ou dans leur milieu familial
Dieses Buch ist für all jene, die das Bistro in Villingen vermissen.[...] Nach ein paar Jahren kommt die gebürtige Villingerin auf die Idee, mit dem kleinen Sohn wegzuziehen aus der Heimatstadt. Sie sehnt sich nach Abstand, nach neuen Welten und neuen Aufgaben, landet in Lörrach und leidet. „Das war finsterer Hotzenwald und ich fühlte mich einsam.“ Nach neun Monaten ruft Klaus Faller an, bittet sie, zurückzukommen.Gisela gibt dem Heimweh nach, das sie längst verspürt. Spätestens jetzt weiß sie ihre eigenen gastronomischen Erfahrungen zu schätzen, die hohe Verantwortung, die ihr mit der Leitung des Bistros anvertraut wurde, das tägliche Umgebensein von Menschen, die sie mögen und deren Sympathie sie erwidert. „All diese verschiedenen Leute zeigten mir ihre Zuneigung. Ich war wichtig für viele Menschen und fühlte mich gebraucht.“
Mit dem Arbeitsheft zum Sprechzeichnen für das Kind erhalten Sie ein Malheft mit schattenhaft vorgedruckten Zeichen zum Nachfahren. Das Heft ist eine wichtige Ergänzung zum Lehrerheft „Sprache und Bewegung“.
30 Karten in Klarsichtverpackung Das Koordinierungsvermögen, das in diesem Spiel vom Kind verlangt wird, bedeutet eine Erweiterung des Koordinierungsvorganges, der beim Abzählvers vorkommt. Das Kind muss Sprache, Rhythmus und Bilder in einem erfassen und blitzschnell reagieren.