Bau eines 7¼-Zoll Bier-Kühlwagens - TEIL 3
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Produktinformationen "Bau eines 7¼-Zoll Bier-Kühlwagens - TEIL 3"
Im zweiten Teil dieser Reihe wurde die Lackierung des Bierwagens beschrieben. In dieser Ausgabe gehe ich auf das Thema Beschriftung ein. Die Beschriftung meiner drei Güterwagen (offener Omk Wagen, Bier-Kühlwagen und Klappdeckelwagen) wurde mit einem Schneideplotter ausgeführt. Vor einigen Jahren habe ich zusammen mit meinem Sohn Martin und Clubmitglied Joris auf der Intermodellbau in Dortmund einen „Silhouette Portrait“-Schneideplotter gekauft (https://www. hobbyplotter.de/). Für etwas mehr als 200,– Euro sind diese Geräte komplett mit Schneidematte und ein paar Testrollen Vinylfolie erhältlich. Wir sind alle drei, neben dem Bau von Echtdampf-Lokomotiven, hobbymäßig auch im Waggonbau tätig. Martin und Joris bauen hauptsächlich englische Güterwagen für die Spurweite 5 Zoll. Da man nur selten Beschriftungen an Wagen anbringt, war es für uns sinnvoll, gemeinsam einen Plotter zu kaufen und zu teilen...
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Autor: Erik-Jan Stroetinga
Erscheinungstermin: 16.2.2024
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aus der Serie: Bau eines 7¼-Zoll Bier-Kühlwagens
In der letzten Folge habe ich die Herstellung des Aufbaus und Rahmens des Klappdeckelwagens beschrieben. In diesem fünften und letzten Teil wird die Anfertigung der Klappdeckel-Scharniere und weiterer Details beschrieben. Die Scharniere der Deckel sind am Dachfirst befestigt. Sie sorgen dafür, dass sich die Deckel aufschwenken lassen. Zudem dienen sie als Endanschlag, so dass die Deckel in einer offenen Position stehen bleiben, ohne zu weit aufzuklappen. Um zu verhindern, dass der Deckel bei einem Windstoß zufallen kann und schlimmstenfalls auf den Kopf des Mitarbeiters fällt, der den Waggon gerade leert, sind die Scharniere mit einem Sicherungsstift ausgestattet. Wenn die Deckel geöffnet werden, kann ein Stift in das Scharnier geschoben und somit blockiert werden.
Nach mehr als zehn Jahren Bauzeit war meine Württembergische T3 Dampflokomotive in Spur 7¼-Zoll im Jahr 2017 endlich fahrbereit. Die T3 war meine erste Lokomotive in dieser Spurweite. Wagen waren noch nicht vorhanden. Ich plante ein paar passende Güterwagen zu bauen, die zusammen mit der Lokomotive einen kleinen Zug bilden könnten. Das Ensemble erinnert an ein Märklin-Startset, welches ich in meiner Jugendzeit hatte. Neben einem offenen Güterwagen (Typ Omk), der als Bedienwagen genutzt wird, habe ich einen gedeckten Güterwagen gebaut. Inzwischen arbeite ich auch an einem dritten Wagen, einem Klappdeckelwagen. Dieser ist inzwischen, bis auf Lackierung und Beschriftung, so gut wie fertig.
In Teil 1 dieser Serie wird die Konstruktion des überwiegend hölzernen Aufbaus des Bierkühlwagens beschrieben. In diesem Teil werde ich ausführlich auf die Lackierung des Wagens eingehen. Das Lackieren des hölzernen Aufbaus ist an sich nichts Besonderes. Die Arbeit kann durchaus mit dem Anstreichen der heimischen Fensterrahmen, Türen und dergleichen verglichen werden. Da mein Haus aber größtenteils mit Kunststofffenstern ausgestattet ist, habe ich mich von einem Clubmitglied beraten lassen, das viel Erfahrung als Maler und Anstreicher hat. Die erste Schicht besteht aus einer Grundierung, die nach dem Trocknen leicht mit Schleifpapier angeschliffen wird. Das Ganze muss dann mit einem sauberen und leicht angefeuchteten Tuch und mit etwas Entfetter wieder staubfrei gemacht werden. Anschließend die Oberflächen gründlich mit Druckluft säubern. Die Grundierung bietet eine erste Deckung und dient als Haftschicht für den Lack.
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