„Hat man uns vergessen?“
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Produktinformationen "„Hat man uns vergessen?“ "
Matthias Schmidt ist Sonderpädagoge und leitet die Sebastian-Ott-Schule des Kinderheims Haus Nazareth in Sigmaringen. Sie fördert 100 Kinder und Jugendliche bis zur 9. Jahrgangsstufe und weitere 20 an einer Außenstelle. Die Schüler haben große Probleme in ihrer emotionalen und sozialen Entwicklung. Die Corona-Krise erschwert die pädagogische Arbeit immens, mit jeder Woche wächst seine Sorge um Schülerinnen und Schüler. Er versteht nicht, warum in Baden-Württemberg Förderschulen für körperlich und geistig behinderte Kinder im Lockdown geöffnet bleiben durften, seine Schule aber nicht. Hier berichtet er von den Folgen.
Stichwörter:Schulschließung, verhaltensschwierige Schüler, Corona-Folgen, Förderschulen
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Autoren: Matthias Schmidt, Susanne Klein
Erscheinungstermin: 17.05.2021
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Die Corona-Pandemie hat das Schulleben tiefgreifend verändert. Lernrückstände, psychische Belastungen und Bildungsungleichheit stellen Schulen auch 2021 vor enorme Herausforderungen. Die Mai-Ausgabe von Lehren & Lernen analysiert diese Folgen aus psychologischer, pädagogischer und bildungspolitischer Perspektive – und zeigt Wege für einen konstruktiven Umgang.Zwischen Ausnahmezustand und Neuanfang Im Mittelpunkt stehen die Erfahrungen von Schulpsycholog/innen, Beratungslehrkräften und Lehrpersonen: Corona-Lagebericht Schulpsychologie Nina Großmann und Ulrich Herrmann beleuchten die strukturellen Defizite im schulpsychologischen Dienst Baden-Württembergs. Beratung im Ausnahmezustand Michael Dörfel und Florian Gantner berichten aus der Perspektive von Beratungslehrern – mit Fokus auf die seelische Verfassung von Schüler/innen. „Hat man uns vergessen?“ Matthias Schmidt und Susanne Klein analysieren die Folgen der Schulschließungen für verhaltensauffällige Kinder an einem SBBZ. Depressionen erkennen und begleiten Gabriel Kornwachs schildert Erfahrungen aus der Kinder- und Jugendpsychiatrie. Wie umgehen mit der „Corona-Generation“? Joachim Lohmann fordert eine Schulbesuchsverlängerung als Ausgleich. Ulrich Herrmann problematisiert das sogenannte „Notabitur“, Alex Rühle stellt die Frage nach der verlorenen Jugendzeit – und Johannes Baumann formuliert fünf bildungspolitische Imperative für die Zeit nach Corona.Weitere Themen im Panorama Sommerschulen in Baden-Württemberg Eine Studie von Hermann Scheiring et al. zeigt, wie Lesekompetenz in Förderprogrammen effektiv gestärkt werden kann. Beziehungsgestaltung im Schulalltag Ruth Pfeifer et al. stellen Strategien für eine gelingende Beziehungsarbeit vor – gerade in unsicheren Zeiten. Digitale Schulentwicklung – Teil 2 Sarah Stumm präsentiert spielerische Elemente beim Hörverstehen mit text-to-speech-Technologien. Für Sie gelesen Rezension zu Aladin El-Mafaalanis Mythos Bildung von Gerhard Ziener. Jetzt abonnieren und profitieren: ✔ Umfassende Analyse der Corona-Folgen aus schulischer Sicht ✔ Fachbeiträge aus Schulpsychologie, Beratung und Pädagogik ✔ Impulse für flexible Leistungsbewertung und faire Prüfungsformate ✔ Praxisideen für Beziehungsarbeit und digitale Unterrichtsentwicklung