Bauplan-Download: Die E 7710 – eine Bauanleitung
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Produktinformationen "Bauplan-Download: Die E 7710 – eine Bauanleitung"
Bei einem Besuch im Eisenbahnmuseum Bw Dresden Altstadt e. V. erregte die historische Elektrolokomotive E 7710 die Aufmerksamkeit des Autors. Die Baureihe E 77 ist eine 1923 von der DRG bestellte E-Lok-Baureihe für den schweren Güterzugdienst auf extrem kurvigen und steigungsreichen Strecken. Die 56 Exemplare waren für die Strecken im Raum Halle (Saale) – Leipzig und für süddeutsche Strecken bestimmt. Dieses letzte erhaltene Exemplar ist betriebsfähig und jeder kann zum jährlichen Dampfloktreffen in Dresden auch diese alte Dame genauestens, auch von innen, ansehen.
Das war der Anlass, diese schöne Maschine in ein Modell für die Spurweite 5 Zoll (127 mm) umzusetzen. Es wurde dabei Wert auf die Realisierbarkeit mit „normalen“ Werkstattmitteln gelegt, so dass jeder versierte Modellbauer das Modell herstellen kann.
Das Modell wurde im Maßstab 1:11 entworfen. Es hat eine Länge von 1478 mm (LüP) und besteht aus drei Teilen. Mit wenigen Handgriffen kann ohne Werkzeug die Lokomotive für den Transport in das vordere Triebdrehgestell, den Mittelteil und das hintere Triebdrehgestell zerlegt werden. Angetrieben wird die E 77 von vier Motoren mit je 150 W und entwickelt somit, auch wegen ihres Gewichtes, eine enorme Zugkraft. Die Höchstgeschwindigkeit ist modellgerecht auf ca. 8 km/h festgelegt. Die Stromversorgung erfolgt mit zwei Stück gasdichten Ah Gel-Akkus 12 V/25. Die Anleitung folgt der sinnvollen Reihenfolge beim Bau der Lokomotive und kann so ebenfalls Anleitung zum Handeln sein.
Das vorstehend beschriebene Modell
ist beim Autor etwa seit 2005 im Einsatz und hat sich sehr gut bewährt.
Es ist das Arbeitstier auf der Anlage und zieht auf Grund der Größe und
der starken Motorisierung erstaunliche Lasten. Die Akkus haben bis heute
ohne Probleme durchgehalten und ein durchgehender Fahrbetrieb deutlich
über mehr als sechs Stunden ist kein Problem. Das Laden der Akkus ist
absolut unkompliziert. Das Ladegerät wird mit Minus am Gleis und mit
Plus am Stromabnehmer angeschlossen.
Die Loklampen sind nicht
beschrieben, denn es sind Kaufteile (Knupfer ll-41). Diese wurden mit je
einer Bicolor-LED bestückt und werden mit einem Klinkenstecker
(Winkelstecker, z. B. Reichelt NFKE SW 35) an der Schürze der
Triebdrehgestelle angeschlossen. Sie passen exakt auf die Lampenhalter
auf der Pufferbohle.
Für alle Blechteile gibt es Dateien, die die
maßgenaue Herstellung im Laserschnittverfahren ermöglichen. Diese
Laserschnittdateien können als Downloadpaket erworben werden.
Dazu noch der Hinweis: Bei einigen wenigen Teilen konnte die Vorgabe, dass die Stegbreite nicht kleiner als die Materialstärke sein soll, nicht eingehalten werden (z. B. Laufbrettstütze und Laufbrett). Nicht jeder Laserschnittbetrieb erklärt sich bereit, diese Teile zu fertigen, da die normale Qualität nicht eingehalten werden kann. Alternativ wäre Wasserstrahlschneiden oder klassisches Fräsen ein Ausweg. Der Autor konnte seinen Laserschnittbetrieb aber überzeugen, diese Teile trotzdem zu lasern.
In der Bauanleitung wurde Wert darauf gelegt, dass diese Lokomotive auch in einer normalen Bastlerwerkstatt angefertigt werden kann. Besondere Ausrüstungen sind nicht erforderlich, aber Zugang zu einer Ständerbohrmaschine, einer Drehbank und einer Fräse sollte schon möglich sein.
Der Bauplan ist nur als Download in unserem Webshop erhältlich und beinhaltet eine Baubeschreibung mit vielen Bildern und 32 Einzelplänen für sämtliche Teile.
Für viele Teile
bietet es sich an, dass sie durch das moderne Laserschnittverfahren
hergestellt werden können. Inzwischen gibt es diverse Firmen, die diese
Arbeiten für bezahlbare Preise ausführen. Die vom Autor getesteten
Laserschnittdateien im Format *.dxf zum Preis von € 95,– können Sie
zusätzlich zum Bauplan beziehen (sh. Optionen).
Der Bauplan sowie die Laserschnittdateien stehen Ihnen nach Bestellabschluss sofort unter Mein Konto/Bestellungen zur Verfügung.
| Elektronische Medien: | Download |
|---|---|
| Produkttyp: | Bauplan |
Baubeschreibung mit 32 Planzeichnungen
Format: DIN A4
Erscheinungstermin: 01.03.2022
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Der Bauplan des Modells SBB-Krokodil Be 6/8 III beinhaltet sage und schreibe 25 Planzeichnungen im Format DIN A2, Stücklisten aller benötigten Teile und ein umfassendes Begleitheft (32 Seiten, DIN A4, farbig) mit detaillierter Baubeschreibung.Für den schweren Güterzugdienst auf der extrem kurvigen und steigungsreichen Gotthardstrecke beschafften die Schweizerischen Bundesbahnen zu Beginn der zwanziger Jahre des vorigen Jahrhunderts elektrische Gelenklokomotiven, die auf Grund der langen, flachen Vorbauten und ihres dreiteiligen Lokomotivkastens an das Erscheinungsbild eines Krokodils erinnerten. Wer einmal das SBB-Krokodil im Einsatz oder wenigstens im Verkehrshaus Luzern gesehen hat, kann sich dem gewaltigen, majestätischen Eindruck nicht entziehen. Da diese Lokomotive kräftig ist und bauartbedingt auch mit geringen Kurvenradien auskommt, ist sie nahezu ideal für den Einsatz bei personenbefördernden Gartenbahnen. Das Modell kann zum Transport schnell und werkzeuglos in drei Teile zerlegt werden. Diese Gründe - neben der grandiosen Optik dieser Maschine - bewegten den Autor ein Modell im Maßstab 1:11, also für die Spurweite 5 Zoll, zu entwerfen. Es existieren im Original die Baureihen Ce 6/8 II, Be 6/8 II und Be/Ce 6/8 III. Die Maschinen sind ähnlich, weisen aber doch auch äußerlich deutliche Unterschiede auf. Für diese Bauanleitung wurde das Modell Be 6/8 III zugrunde gelegt. Das Modell besteht wie das Original aus drei wesentlichen Teilen: Je ein vorderes und ein hinteres Triebdrehgestell, verbunden durch den Wagenkasten (Führerhaus). Die beiden Triebdrehgestelle sind mechanisch baugleich. Im Modell beinhaltet das hintere Triebdrehgestell die Elektronik, der Wagenkasten trägt die Batterien und das vordere Triebdrehgestell ist leer. Die Antriebe - je Triebachse ein eigener Antrieb - wurden vorbildwidrig in den Rahmen verlegt. An den jeweiligen Stellen der Beschreibung wurde versucht, beispielhafte Bezugsquellen zu nennen. Die detaillierte Materialübersicht mit den jeweiligen beispielhaften Bezugsquellen ist in der Stückliste im Anhang dargestellt. Die Materialaufstellung berücksichtigt nicht bestimmte übliche Standardteile wie Unterlegscheiben, Sicherungsringe usw. Jetzt zusätzlich als Download erhältlich: Laserschnittdateien Für viele Teile bietet es sich an, dass sie durch das moderne Laserschnittverfahren hergestellt werden können. Inzwischen gibt es diverse Firmen, die diese Arbeiten für bezahlbare Preise ausführen. Im beschriebenen Modell wurden viele Teile so angefertigt. Aus der Stückliste geht hervor, für welche Teile Laserschnittdateien im Format *.dxf vorliegen und zusätzlich zum Bauplan unter Optionen bestellt werden können. Die Teile, für die der Laserzuschnitt vorgesehen ist, sind in den Zeichnungen nur mit den Hauptmaßen bemaßt. Alle weiteren Informationen sind in Laserschnittdateien zu finden und können bei Bedarf auch mit einem DXF-Viewer ausgelesen werden.