Gartenbahnen 1/2022
7,60 €
Produktinformationen "Gartenbahnen 1/2022"
Die Ausgabe GARTENBAHNEN 01/2022 bietet einen vielseitigen Einstieg ins Modellbahnjahr – mit Berichten über Echtdampf-Treffen, authentische Modelltechnik und hilfreiche Werkstatt-Tipps. Für alle, die wissen wollen, wie man eine Dampflok fährt – oder sie baut.
Highlights der Ausgabe
Porträt & Veranstaltung:
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Echtdampfhallentreffen bei der Faszination Modellbau Friedrichshafen 2021
Dirk Juschkat berichtet vom Treffpunkt der Dampfszene. -
Bemerkungen aus US-Bahner-Sicht
Bernd Schmidt schildert Eindrücke aus internationaler Perspektive.
Praxis & Technik:
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Schmalspur-Diesellok V29 952 mit Dampfspeicherheizwagen im Maßstab 1:8, Spur 5
Klaus Decker zeigt ein Modell mit technischem Anspruch. -
Stummer Diener – Wie das Wasser in die Dampflok kommt
Marco Kozinowski erklärt ein zentrales Funktionsprinzip im Modell. -
La Junta
Hartmuth Ludwig stellt eine neue Anlage vor. -
Wie fährt man eigentlich eine Dampflok?
Bernd Schmidt widmet sich der praktischen Fahrtechnik. -
Den „Kopfstand“ übersehen & „Gewusst wie“!
Zwei Beiträge von Siegfried Baum zur Modellbahnpraxis.
Werkstatt-Tipp:
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Schneideisenhalter für die Drehmaschine
Gerd Litty gibt eine präzise Anleitung für die Werkstattarbeit.
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 52 Seiten
Erscheinungstermin: 11.02.2022
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Verehrte Leser, das Lied „Kittel“ ist noch nicht zu Ende „gesungen“! Dennoch soll mit diesen Zeilen keinesfalls eine späte Rezension auf das EK-Buch von 2008 von Werner Willhaus „Kittel-Dampftriebwagen“ angesagt sein. Auch wenn ich mir erlaube, gleich zu Anfang auf das Titelfoto zu verweisen, das gemäß Bildunterschrift Carl Bellingrodt um 1930 wahrscheinlich im (badischen) Bw Heidelberg aufgenommen hat. Fakt ist, dass das Foto einen umgebauten „Kittel“ zeigt, der statt des üblicherweise eingebauten Flachschieber-Zylinders einen solchen mit Kolbenschiebersteuerung zeigt! Und – der „eigentliche Gag“: dass der Voreilhebel „auf dem Kopf steht“!
Zum Fahren einer Dampflokomotive stehen die beiden Bedienelemente Regler und Steuerung zur Verfügung. Der Regler ist eigentlich nur ein Dampfventil, die Steuerung erlaubt Vorwärts- und Rückwärtsfahrt sowie die Einstellung der Füllungsdauer der Zylinder mit Dampf. Die Steuerung wird bei Streckenloks in Europa in der Regel über eine mit Rad oder Kurbel versehene Spindel bedient. In den USA findet sich hingegen durchgehend die Hebel-Umsteuerung, sogenannte Johnson Bar. Zum Fahren einer Lok – Feldbahnloks bleiben außerhalb dieser Betrachtungen – sagt die Zugförderungsvorschrift der DB vom 1.1.1965: „Die Lokomotive ist, wenn ihre volle Leistung verlangt wird, mit vollem Schieberkastendruck zu fahren. Die Füllung ist dabei entsprechend der Geschwindigkeit einzustellen, jedoch nicht kleiner, als es der ruhige Lauf der Maschine zulässt, das sind im Allgemeinen etwa 20 %.“
Wer von Ihnen kennt das nicht? Man hat eine Welle und muss ein Norm-Gewinde darauf schneiden. Mit der im Schraubstock eingespannten Welle und dem Schneideisen in der Hand gibt das meist ein ziemliches Lotteriespiel und vielfach wird das Gewinde dabei schief aufgeschnitten. Aber viele von uns haben ja auch eine Drehmaschine. Hier wird dann häufig so vorgegangen, dass das Werkstück eingespannt und angefast wird. Dann wird das Schneideisen aufgesetzt und mit der Pinole des Reitstockes leicht angedrückt (siehe Bild 1). Der Nachteil bei dieser Vorgehensweise ist, dass man dazu oft drei Hände gebrauchen könnte.
Die landläufige „Erkenntnis“ aus der Überschrift bedarf hier bestimmt keiner Erklärung. Aber – vielleicht wären die Werkstätten der württembergischen WEG bzw. WN gut beraten gewesen, wären sie schon in den 1930er-Jahren von einem „Geistesblitz“ „getroffen“ worden. Die Ausgabe 2/2021 der Zeitschrift „Die Museums-Eisenbahn“ brachte einen mehrseitigen Aufsatz mit einer fast „Zungen-brecherischen“ Überschrift in breitester schwäbischer Mundart! Die Nebenbahngesellschaften Württ. Eisenbahn-Gesellschaft WEG bzw. Württ. Nebenbahnen AG WN hatten Ende der 1920er-Jahre eine gebrauchte 4-fach gekuppelte Nassdampflok gekauft, die HANOMAG im April 1914 an eine offenbar nie genau „identifizierte“ Werksbahn in Norddeutschland geliefert hatte. Eine Seitenansicht der Lok lässt sowohl vom Aussehen wie auch von den Maßen viel Ähnlichkeit mit einer ELNA-6-Type erkennen. Sowohl im Hinblick auf die Rostfläche des Kessels wie auch bezüglich der Gesamtheizfläche scheint man sich beim Lokentwurf stark an die „ELNA“-Entwürfe gehalten zu haben. Kaum verwunderlich, hatte sich doch HANOMAG auch am Bau der ELNAs beteiligt.
Die „La Junta“ ist eine amerikanische Lokomotive. Gebaut wurde sie 1846 in New Jersey von Thomas Rogers, Morris Ketchum und Jasper Grosvenor. Thomas Rogers war ein US-amerikanischer Maschinenbau- Ingenieur und wurde 1792 in Groton, Connecticut, geboren. Er war der Gründer von Rogers Lokomotivund Maschinenfabrik von Paterson, New Jersey. Er baute mehr als sechstausend Dampf-Lokomotiven auf der ganzen Welt. 1832 ging er eine Partnerschaft mit Morris Ketchum und Jasper Grosvenor ein. Rogers blieb bis zu seinem Tod im Jahr 1856 Präsident dieser Firma. Danach übernahm sein Sohn, Jacob S. Rogers, diese Position und reorganisierte das Unternehmen als Rogers Lokomotivund Maschinenfabrik.
Sie gehörten zur Dampfeisenbahn wie die Braut zum Bräutigam: Wasserkräne! Mit dem Verschwinden der Dampflok und der Bereinigung der dazugehörigen Infrastruktur gingen auch die Wasserkräne den Weg allen alten Eisens. Vereinzelte Exemplare finden sich heute auf dem Gelände von Museen wie z. B. im DDM, dem Deutschen Dampflokmuseum in Neuenmarkt-Wiersberg. Vorbildlich aufgearbeitet ermöglichen sie eine rasche Befüllung der Lokomotiven bei diversen Veranstaltungen. Dem Publikum kann so authentisch vorgeführt werden, wie das früher vonstatten ging. Es finden sich aber auch Wasserkräne als Beiwerk neben Denkmallokomotiven wie z. B. 44 389 in Altenbeken, in Salzbergen neben 043 196-5 oder 91 319 in Münster. Zumeist finden sie kaum Beachtung, geht es doch hauptsächlich um die Lokomotive.
Die Fachzeitschrift GARTENBAHNEN von Gartenbahnern für Gartenbahner enthält neben zahlreichen Tipps und Ideen informative Berichte aus der Praxis, Nachrichten aus dem Vereinsleben, Porträts von Bauprojekten u. v. m. In jeder Ausgabe fi ndet sich außerdem die bekannte Terminliste mit Informationen zu zugänglichen Gartenbahnanlagen, den aktuellen Fahrzeiten und zahlreichen Veranstaltungen diverser Vereine und Museen. GARTENBAHNEN lebt nicht nur von ihrer Redaktion, sondern auch und vor allem von ihren guten Autoren. Deshalb möchten wir darauf aufmerksam machen, dass sich alle Leser aktiv an der Gestaltung der GARTENBAHNEN beteiligen können. Betätigen Sie sich als Autor oder senden Sie uns einfach einige Fotos Ihrer Arbeiten. Die Redaktion hilft Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihres Beitrages. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement und profitieren Sie von vielen Vorteilen: 2 Tage vor dem Erstverkaufstag bereits druckfrisch in Ihrem Briefkasten Keine zusätzlichen Versandkosten Sie sparen € 2,40 gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk Sie erhalten zusätzlich eine tolle Prämie Zusätzlich zu Ihrem Print-Abo können Sie sich die Digital-Ausgaben für nur € 2,40 pro Jahr dazubestellen. Das Digital-Abonnement steht Ihnen unter www.mediathek.neckar-verlag.de sowie in der Neckar-Verlag App für Android oder iOs zur Verfügung. Sie erhalten bei Bestellung eine E-Mail mit Ihren Zugangsdaten. Die Abo-Erweiterung bei bereits bestehenden Print-Abonnements können Sie per E-Mail an: bestellungen@neckar-verlag.de dazubestellen bzw. Sie nutzen einfach das Kontaktformular. Erscheinungsweise: 4 Ausgaben pro Jahr Bezugsbedingungen: Die Mindestvertragslauftzeit beträgt ein Jahr, prämiengebundene Abonnements laufen ein bis zwei Jahre und verlängern sich nach Ablauf der Frist automatisch bis auf Widerruf. Kündigungen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kann mit Frist von 4 Wochen jederzeit gekündigt werden.