Gartenbahnen 2/2025
8,40 €
Produktinformationen "Gartenbahnen 2/2025"
Bauen, berichten, begeistern – Gartenbahnleidenschaft in allen Spurweiten
Auch in dieser Ausgabe bringt GARTENBAHNEN eine bunte Mischung aus Bauanleitungen, Veranstaltungseindrücken, historischen Rückblicken und originellen Werkstattgeschichten. Ideal für alle, die selbst bauen oder sich von der Szene inspirieren lassen möchten!
Praxistipps & Bauanleitungen:
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Einfache Gartenbahn-E-Lok selbst gebaut
Thomas Djadjo erklärt Schritt für Schritt, wie man mit überschaubarem Aufwand eine funktionale E-Lok konstruiert. -
Drehstrom statt Gebus
Dr. Wolfgang Baierl beschreibt eine kreative Umrüstung im Modellbetrieb. -
Werkstatt-Tipp: Plaste oder Glas?
Siegfried Baum † gibt praktische Hinweise zur Materialwahl – hilfreich nicht nur für Vitrinenbauer.
DIY & Werkstatt:
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Der chaotische Weg eines „Spänemachers“
Louis Patrick Ernst schildert humorvoll und lehrreich den Alltag an der Werkbank.
Veranstaltungen & Berichte:
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Abdampfen in Neumünster
Helmut Harhaus begleitet die Dampfbahnfreunde Neumünster beim Saisonabschluss. -
Modellbau-Wochenende Burghausen 2024
Dr. Wolfgang Baierl mit einem Rückblick auf ein lebendiges Treffen der Szene.
Historie & Porträts:
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50 Jahre Steiner Liliputbahn (SLB) in Stein am Rhein
Peter Steinemann zeichnet die bewegte Chronik einer beliebten Gartenbahn nach. -
Klv20-Schienenbulli
Erek Opitz stellt ein ungewöhnliches Modell vor, das einst auf den Nebengleisen unterwegs war.
Reisebericht für Eisenbahnfans:
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USA in 14 Tagen – Teil 3
Bernd und Kilian Schmidt nehmen uns mit auf einen Reiseabschnitt voller Dampflok-Highlights.
Aktuelles aus der Szene:
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Wildparkbahn-Update
Udo Mannek berichtet über Entwicklungen bei der IG Wildparkbahn Bad Marienberg.
Dazu wie immer: Forum – Börse – Termine – Poster – Vorschau – Impressum
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 48 Seiten
Erscheinungstermin: 23.05.2025
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Das Ziel war der Bau einer kostengünstigen 5-Zoll-ELok- Gartenbahn, mit der Zugkraft für vier Personen, die einfach ohne Spezialwerkzeug zu bauen ist. Wer sich an dem Nachbau versuchen möchte, sollte aber schon etwas handwerkliches Geschick besitzen und wissen, wie man ein Gewinde schneidet und einen Kabelschuh auf ein Kabel presst. Sofern nicht anders angegeben, wird Alu verwendet. Alle Maßangaben in mm und alle Positionen der Löcher sind relativ frei wählbar (s. Fotos) und werden mit 3,3 mm vorgebohrt. Die Kunststoffteile (Puffer, Fensterrahmen, Lüftungsgitter, Signalhörner, Scheinwerfer, Luftdruckbehälter) wurden mit einem 3D-Drucker gedruckt.
Nach dem großen Erfolg der Premiere im Vorjahr stand es ganz außer Frage, dass das neue Event einer alle Sparten umfassenden Modellbauausstellung ganz im äußersten Südosten der Republik eine Neuauflage erfahren musste. Veranstalter Wolfgang Reiter hat keine Mühe gescheut, den zahlreichen Besuchern nun noch ein deutlich erweitertes Angebot zu präsentieren:
Die Bahn im Stadtgarten Im Jahr 1974 entschloss sich Charles Ball, eine Gartenbahn aufzubauen. Bis aber der erste Zug über die Geleise fahren konnte, galt es jede Menge Probleme aus dem Weg zu räumen. Nach vielen Verhandlungen kam ein Stadtrat von Stein am Rhein zu Hilfe. Einige Wochen später galt es, die Behördenmitglieder bei einem Lokaltermin zu überzeugen. Auf der Stadtgartenwiese wurde ein Stück Geleise aufgebaut, eine Lok daraufgestellt und so den versammelten Stadträten das Anliegen vorgestellt. Den Stadträten gefiel die Sache, sie waren mit dem Vorhaben einverstanden. Im Herbst 1974 konnte erstmals für Testfahrten angeheizt werden.
Cumbres & Toltec In nur 2,5 Autostunden von Durango erreicht man Chama, Ausgangspunkt der Cumbres & Toltec Scenic RR. Früher waren die Orte natürlich als Teil des San-Juan- Zweiges der D&RGRR miteinander verbunden. 1879 oder erst Anfang 1880, je nach Quelle, wurde in Antonito, dem jetzigen Endpunkt der Bahn, mit dem Bau des Streckenabschnitts begonnen und am 31. Dezember desselben Jahres nach 93 km Chama (2.396 m hoch gelegen) erreicht.
Wer kennt es nicht, man sucht etwas im Internet und lässt sich dann von etwas ganz anderem ablenken, und findet dann auf einmal etwas ganz anderes … In meinem Fall habe ich Ersatzteile für das Auto meines Neffen gesucht, als ich auf ein Bild vom Klv20 stieß. Als mir dann noch ein Bausatz von einem SAMBA-Bus von TAMIYA im Maßstab 1:10 vor die Nase kam, war das Projekt geboren.
Die Wege, die zur Dampfmodellbahn führen, sind vielfältig, wenn nicht sogar unergründlich. Die einen sind von Anfang an Eisenbahnfan, und das Verschwinden der rauchenden Ungetüme hat sie zum Modell gebracht. Andere haben als Kind mit der elektrischen H0-Eisenbahn angefangen und sind nach und nach zu großen Maßstäben und Dampf übergegangen.
Bereits in einer frühen Phase nach Erfindung des Dieselmotors unternahmen findige Techniker erste Versuche, die neue, hocheffektive Wärmekraftmaschine auch für Traktionszwecke auf der Schiene einzusetzen. Das erwies sich deutlich schwieriger als erwartet, auch in der damals weltweit führenden Techniknation Deutschland! Der Versuch einer Adaption des neuen Kolbentriebwerks an das klassische Dampflokkonzept, also mit direkter Arbeit auf Treibradkurbeln, scheiterte kläglich, ebenso spätere Prototypen mit hydrostatischen Getrieben. Auch ein Ersatz des Dampflokkessels samt Feuerung durch eine kompressorgespeiste Druckluftanlage erwies sich in einer großen Versuchslok mit der Achsfolge 2´ C 2´ als nicht praxistauglich. Große Fortschritte in der Starkstromtechnik, erste, inzwischen erfolgreiche Versuche mit elektrisch betriebener Traktion und eine geniale Idee des Moskauer Professors Lomonossow waren dann aber der Durchbruch:
Der „Goldene Oktober“ war nur in dicker Jacke zu ertragen. Die Sonne hatte an diesem 12. Oktober zwar gewonnen und den Regen vertrieben, aber es war lausig kalt. Der Wind verstärkte das Empfinden, die Temperaturen wurden kälter gespürt, als sie vom Thermometer angezeigt wurden. So wurden erst einmal die Gartenstühle hervorgeholt und in die Sonne vor den „Peerstall“ (Pferdestall, der es früher auch mal war) gestellt. Zuerst mal einen Kaffee trinken. Die Mädels hatten sogar belegte Brötchen vorbereitet, auch das gibt Energie, um gegen die Kälte zu bestehen … Hier, im Windschatten und in der Sonne, konnte man tatsächlich den „Goldenen Herbst“ spüren. Schön war‘s!
In der GARTENBAHNEN-Ausgabe 02/2024 berichtete Bernd Leis über die sprichwörtlich aus dem Dornröschenschlaf erwachte Wildparkbahn in Bad Marienberg. Anfang August 2024 folgten wir sehr gerne der Einladung zu einem Draisinen-Wochenende der IWQ im schönen Westerwald. Am Rande dieser Veranstaltung nutzten wir die Gelegenheit, die in unmittelbarer Entfernung zum einladenen Wildbad Hotel in Bad Marienberg gelegene Wildparkbahn zu besuchen. Wir konnten uns davon überzeugen, dass die angekündigte Bahnerweiterung mittlerweile fertiggestellt ist und der Fahrbetrieb reibungslos funktioniert.
Erinnern Sie sich noch an die Versuche im Physikunterricht? Wo uns die Lehrer durch Reiben mit einem Tuch die statische Aufladung eines Kunststoff-Kamms zeigten? Das Gleiche passiert uns bei Fensterscheiben in Modellgebäuden, wenn wir, aus welchen Gründen auch immer, statt echtem Fensterglas, die Scheiben aus Plexiglas oder Acrylglas zusägen und einpassen. Beide Kunststoffe laden sich durch jede Art von Reibung statisch auf! Heißt, dass wir die Scheiben kaum fuselfrei bekommen können. Ob es die letzten Fuseln des „Sägemehls“ sind, die beim Zuschneiden an den Dingern haften, oder wir „gedankenlos“ die Stücke auf der Werkbank ablegen: Kaum, dass die Scheiben mit „Staub“ in Berührung kommen, können wir sofort wieder mit dem „Fensterputzen“ beginnen.
Die Fachzeitschrift GARTENBAHNEN von Gartenbahnern für Gartenbahner enthält neben zahlreichen Tipps und Ideen informative Berichte aus der Praxis, Nachrichten aus dem Vereinsleben, Porträts von Bauprojekten u. v. m. In jeder Ausgabe fi ndet sich außerdem die bekannte Terminliste mit Informationen zu zugänglichen Gartenbahnanlagen, den aktuellen Fahrzeiten und zahlreichen Veranstaltungen diverser Vereine und Museen. GARTENBAHNEN lebt nicht nur von ihrer Redaktion, sondern auch und vor allem von ihren guten Autoren. Deshalb möchten wir darauf aufmerksam machen, dass sich alle Leser aktiv an der Gestaltung der GARTENBAHNEN beteiligen können. Betätigen Sie sich als Autor oder senden Sie uns einfach einige Fotos Ihrer Arbeiten. Die Redaktion hilft Ihnen gerne bei der Umsetzung Ihres Beitrages. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement und profitieren Sie von vielen Vorteilen: 2 Tage vor dem Erstverkaufstag bereits druckfrisch in Ihrem Briefkasten Keine zusätzlichen Versandkosten Sie sparen € 2,40 gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk Sie erhalten zusätzlich eine tolle Prämie Zusätzlich zu Ihrem Print-Abo können Sie sich die Digital-Ausgaben für nur € 2,40 pro Jahr dazubestellen. Das Digital-Abonnement steht Ihnen unter www.mediathek.neckar-verlag.de sowie in der Neckar-Verlag App für Android oder iOs zur Verfügung. Sie erhalten bei Bestellung eine E-Mail mit Ihren Zugangsdaten. Die Abo-Erweiterung bei bereits bestehenden Print-Abonnements können Sie per E-Mail an: bestellungen@neckar-verlag.de dazubestellen bzw. Sie nutzen einfach das Kontaktformular. Erscheinungsweise: 4 Ausgaben pro Jahr Bezugsbedingungen: Die Mindestvertragslauftzeit beträgt ein Jahr, prämiengebundene Abonnements laufen ein bis zwei Jahre und verlängern sich nach Ablauf der Frist automatisch bis auf Widerruf. Kündigungen: Nach Ablauf der Mindestvertragslaufzeit kann mit Frist von 4 Wochen jederzeit gekündigt werden.