Journal Dampf & Heißluft 2/2017
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Produktinformationen "Journal Dampf & Heißluft 2/2017"
Das Journal Dampf & Heißluft beschäftigt sich in erster Linie mit dem Modellbau von Dampfmaschinen und Heißluftmotoren. Es sind zahlreiche Baupläne und Tipps für den Modellbauer zu finden, aber auch die historischen Vorbilder sind mit in die Thematik einbezogen. Um die Jahrhundertwende wurden Lokomotiven, Schiffe, stationäre Maschinen und auch Straßenfahrzeuge mit Dampf angetrieben. Mit zunehmender Tendenz werden diese technischen Denkmäler im musealen Bereich wiederbelebt. Hier finden viele Dampfmodellbauer ihre Ideen und lassen diese Vorbilder im Modellmaßstab neu entstehen. Auch die vielen Dampf- und Nostalgiefans, welche nicht die Möglichkeit haben, selber Dampfmodelle zu bauen, erhalten in diesem Journal interessante Informationen, wie zum Beispiel in den Rubriken „Reiseziele“ und „Dampf im Museum“. Auch die begehrte Dampf-Terminliste mit Informationen über die nächsten Dampftreffen ist in den Ausgaben zu finden.
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Sie finden das Magazin außerdem in sämtlichen Bahnhofsbuchhandlungen.
Journal Dampf & Heißluft gibt es auch als E-Paper für IPad und IPhone.
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| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 86 Seiten
Erscheinungstermin: 18.042017
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Nach knapp 70 Tagen Bauzeit wurde die Dampfstraßenbahn zum Chiemsee am 9. Juli 1887 eröffnet. Zum Einsatz kam die ebenfalls 1887 von der Firma Krauss mit Sitz in München und Linz gebaute Straßenbahn-Lokomotive mit der Fabriknummer 1813. Mittlerweile ist die Dampflok fast 130 Jahre in Betrieb, eine kaum glaubliche, lange Zeitspanne. Natürlich waren wichtige Überholungsarbeiten notwendig, um diese Leistung zu erbringen.
Bauen Sie keine Festungen, bauen Sie Eisenbahnen! – sagte Graf Helmuth von Moltke, Chef des deutschen Generalstabs 1906 bis 1914. Vor einhundert Jahren tobte der Erste Weltkrieg. Diese Urkatastrophe erschütterte nachhaltig unseren Kontinent. Ferdinand Otto Miksche, französischer Generalstabsoffizier und Freund von Charles de Gaulle, schreibt, dass dies der letzte klassische Eisenbahnkrieg gewesen sei. Die nachfolgenden Zahlen aus der Schlacht von Verdun bestätigen diese Feststellung eindrücklich.
Die von der Stuttgarter Parkbahn auf dem Killesberg im Jahr 2014 aus Spanien erworbene Dampflokomotive mit der Spurweite 15 Zoll, gleich 381 mm, aus dem Baujahr 1928 zeigte in der Zugleistung im Vergleich zu ihren Schwestern „Springerle“ und „Tazzelwurm“ eine auffällige Schwäche. Die Verantwortlichen gingen der Spur nach und entdeckten in den beiden Zylindern unangenehme Fressriefen. Nun war guter Rat teuer, weil durch diese Riefen der kostbare Dampf arbeitslos hindurchpfiff.
Professor E. Aprillo ist nachdenklich. Am 1. April wurde ein neues Computerspiel vorgestellt. Er hat den Auftrag, das Spiel zu bewerten und hat es auf seinen Computer geladen. Er starrt auf den Desktop und brummt vor sich hin. Die rechte Hand spielt mit der Maus. Er reibt Daumen und Zeigefinger der linken Hand aneinander und riecht daran. Was ist die Ursache für dieses seltsame Betragen?
Von einem Bekannten bekam ich die Zeichnung einer „Feuerluftmaschine von Benier“. Das ganze Hebelwerk der Maschine war genau das, was ich suchte. Ich baute für mich daraus aber nur einen kleinen Stirling; die Feuerluftmaschine war mir noch eine Nummer zu groß.
Es sind mehr als 10 Jahre vergangen, als beim Kauf eines Kinderbootes, fast aus heiterem Himmel und völlig unvorbereitet, der mir aus meiner Kindheit vertraute Sound eines Knatterbootes von mir Besitz ergriff und mich wieder in die „Zeit von damals“ zurückversetzte und mich nun erneut und offenbar endgültig an das Knatterboot fesselte. Mein Enkel, für den dieses Spielzeug eigentlich bestimmt war, spricht mich neuerdings mit liebevollem Blick als „Weltmeister der Putt-Putt-Boote“ an.
Kleine Zylinderbohrungen bis ca. 12 mm Durchmesser lassen sich durch eine Reibahle mit einer riefenfreien Oberfläche und maßgerecht anfertigen. Auch stellt es kein Problem dar, größere Bohrungen sauber auszudrehen, wenn ein Kolben mit Einstich und eine Graphitschnurpackung verwendet werden. Dann wird im Normalfall keine so supergenaue Passung notwendig, da der „Kolbenring“ aus der Graphitschnur als Abdichtung fungiert.
Seit 2003 baue ich Dampfmaschinen, überwiegend nach Vorlagen aus dem Journal Dampf & Heißluft und nach den Baubeschreibungen der Buchreihe „DAMPF“ (Neckar-Verlag). Ob oszillierend, Schieber- oder ventilgesteuert, immer gab es am Ende das Erfolgserlebnis: Sie liefen! Aber jede Serie geht bekanntlich einmal zu Ende. Mein Waterloo erlebte ich beim Nachbau der sicherlich optisch nicht gelungenen, dafür aber technisch einmal anders gestalteten Maschine aus „DAMPF 23“.
Stirling-Motoren lassen sich – im Gegensatz zu Dampfmaschinen – schon mit wenig Wärme betreiben und sie sind mit einem Teelicht gar in der Lage kleine Modelle anzutreiben. Voraussetzung ist allerdings eine geeignete Konstruktion und ein ausreichendes Luftvolumen. Relativ niedrige Betriebstemperaturen bieten Vorteile. Zum Bau können Materialien wie Holz und Plexiglas eingesetzt werden, deren Wärmeverträglichkeit bei maximal 100 °C liegt.
Stirlingmotoren mit Balancier sind sehr verbreitet. Sie werden im Handel oft in vielfältigen Ausführungen angeboten. Oft werden diese Heißluftmotoren wegen einfacher Baukonstruktionen gerne nachgebaut. Trotz einfacher Bauart ist der Wirkungskreis besser, als bei anderen Konstruktionen. Mit nur einer Kurbelwelle und kurzem Überströmkanal zeigen sie ihre Effizienz.
Keineswegs. Schon seit einiger Zeit steigt der Anteil von CNC-Maschinen bei Hobbymaschinenbauern. Der Grund für diese Entwicklung liegt im Wunsch, immer kompliziertere Bauteile, ohne den leidvollen Weg von Versuch und Irrtum, herzustellen. Und wer schon einmal eine Schieberkulisse mit konventioneller Technik hergestellt hat, kann nachvollziehen, wovon ich rede. Zugegeben, der Einsatz von CNC-Technik ist nur dann wirklich sinnvoll, wenn man bereit ist, seine Bauteile in einer CADZeichnung festzuhalten. Film zum Beitrag: :
Sammelbilder - Die Welt des Dampfes in Zigarettenschachteln und Margarinepackungen.
Das Kaleidoskop ist ein optisches Gerät, in dem durch Spiegelung eine fantastische Vielzahl von bunten geometrischen Mustern erzeugt wird. Das Kaleidoskop wird häufig als Kinderspielzeug verwendet. Groß in Mode war es als Spielzeug im 19. Jahrhundert. In der Grundausführung ist ein Kaleidoskop ein langes Rohr, in dessen Inneren längs drei Spiegel-Streifen prismenförmig angebracht sind. Am einen Ende des Rohres hat das Kaleidoskops ein rundes Fenster mit Linse zum Durchsehen. Am anderen Ende befindet sich eine Kammer aus transparentem Glas.
Die ersten überlieferten Linierungen findet man bereits im frühen Römischen Imperium, also weit vor 2.000 Jahren. Wenn‘s schön sein sollte, Eindruck schinden musste, dann kam diese Technik zum Einsatz. So dekorierten die Römer ihre Kutschen, besonders aber die Streitwagen, mit denen sie in den Arenen der Städte für große Shows sorgten. Damit gehört das Linieren zu den ältesten Kunsthandwerken. Dann erinnerte man sich an das Handwerk des Linierens erneut im 15./16. Jahrhundert. Vor allem im Kutschenbau, der seit der Renaissance, also etwa seit 1500, immer aufwändiger, raffinierter und vor allem prächtiger wurde. Nur ein ausgebildeter und begabter Linierer konnte solch einer Luxuskarosse den letzten Schliff geben. Er musste die schwungvoll verschnörkelten Zierlinien und Zierstreifen ebenso mit sicherer Hand auftragen können wie Schriftzüge oder auch das hochherrschaftliche Wappen.
Die „INVICTIA“ auch „PENYDARREN“ genannt, war meine dritte Lokomotive. Im Jahr 1802 baute Richard Trevithick bei Merthyr Tydfil in Wales für die Kohlengrube in Penydarren eine Hochdruckmaschine. Daher stammt auch die abweichende Bezeichnung der Lokomotive in der Literatur. Diese Maschine befestigte Trevithick auf einem Fahrgestell wodurch es eine Lokomotive wurde.
Diese ganze Geschichte begann mit einem Telefonanruf: „Habe im Weserbergland in einer Scheune eine alte Dampfmaschine gefunden, wäre das was für Sie?“ Ich war elektrisiert und gespannt zugleich auf das, was mich da so erwarten würde. Zuerst war mir wegen der sehr ausgeprägten, altersbedingten „Edel“- Patina und dem Fehlen verschiedener Funktionsbauteile keine vernünftige Zuordnung zu Hersteller und Herstellungsjahr möglich. Zum Glück befanden sich unter den Fundstücken vier Originalzeichnungen, sogar im Maßstab 1:1. Aus den Zeichnungsangaben: 1/2 Pferd Dampfmaschine, Fa. Ehrhardt & Sehmer, Maschinenfabrik AG, Saarbrücken, Baujahr 1902 konnten Hersteller und Baujahr abgeleitet werden.
Wenn es heißt: „Der Dampfer liegt hoch und trocken!“ dann ist das eine Schreckensmeldung, wenn das Schiff eigentlich frei schwimmen sollte, aber ungeplant heftige Grundberührung hat. Keine Schreckensmeldung liegt vor, wenn ein Schiff geplant und zielgerichtet „Bodenkontakt“ bekommt. Das ist der Fall, sobald ein Wasserfahrzeug eingedockt wird, oder mit einer Slipanlage zur Durchführung von Arbeiten am Unterwasserschiff aus dem Wasser gezogen wird.