Journal Dampf-Heißluft 2/2020
8,50 €
Produktinformationen "Journal Dampf-Heißluft 2/2020"
Kohle, Kolben und Kuriositäten – Dampf- und Heißlufttechnik im Modell und Original
Diese Ausgabe begeistert mit einem besonderen Umbauprojekt, anspruchsvollen Heißluftmotoren und einem bunten Mix aus Werkstattpraxis, Technikgeschichte und Veranstaltungseinblicken – inklusive einer Prise Humor.
Heißluftmotoren & Theorie:
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Thermoakustik-Motor im Test – Gerd Niephaus erklärt Wirkprinzip und Messwerte
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Manson-Ventil-Heißluftmotor – Wolfgang Krause mit praktischen Hinweisen zur Konstruktion
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Ein kleiner Lehmann – G. Malek
Dampf & Modellbau:
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Umbauprojekt: Kohle für die S 2/6 – Jürgen Pietsch über die aufwändige Umrüstung seiner Spur-1-Lok auf Kohlebefeuerung
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Techniek & Stoomdag – B. Rübenach berichtet von der Veranstaltung
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Die letzte fahrbereite Dampfdino-Walze – B. Hennecke
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Dampf-Findlinge – Teil 6 – F. Hoffmann
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Sommerfest im Maschinenmuseum – R. Hoffmann
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Dampf Rundum 2019 & Eystrup – H. Harhaus
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Extertalbahn – K.-U. Hölscher †
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Kesselzerknall in Berlingen (CH) – M. Achenbach & R. Gärtner
Werkstatt & Technikpraxis:
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Selbstbau von Kegelrädern – Erfahrungsbericht von G. Niephaus
Straßendampf & Fahrzeugtechnik:
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Frühe deutsche Dampfautomobile (Teil 13) – Dr.-Ing. H. Schmidt-Römer über Fahrzeuge von 1700–1810
Historisches & Kurioses:
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Borsig Nr. 24 „Beuth“ von 1843 – C. Schwarzer
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Eisenbahn-Zeitung von 1842 – C. Schwarzer
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Selbstfahrende Lokomotiven auf deutschen Schienen? – B. Stiehm über frühe Ideen
Wie gewohnt mit dabei: Forum, AHA! No. 39, Dampfstammtische, „kurz & fündig“, Messekalender, Vorschau, Impressum und Neuheiten
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 86 Seiten
Erscheinungstermin: 17.04.2020
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Das Journal Dampf & Heißluft beschäftigt sich in erster Linie mit dem Modellbau von Dampfmaschinen und Heißluftmotoren. Es sind zahlreiche Baupläne und Tipps für den Modellbauer zu finden, aber auch die historischen Vorbilder sind mit in die Thematik einbezogen. Um die Jahrhundertwende wurden Lokomotiven, Schiffe, stationäre Maschinen und auch Straßenfahrzeuge mit Dampf angetrieben. Mit zunehmender Tendenz werden diese technischen Denkmäler im musealen Bereich wiederbelebt. Hier fi nden viele Dampfmodellbauer ihre Ideen und lassen diese Vorbilder im Modellmaßstab neu entstehen. Auch die vielen Dampf- und Nostalgiefans, welche nicht die Möglichkeit haben, selber Dampfmodelle zu bauen, erhalten in diesem Journal interessante Informationen, wie zum Beispiel in den Rubriken „Reiseziele“ und „Dampf im Museum“. Die begehrte Dampf-Terminliste mit Informationen über die nächsten Dampftreffen ist ebenfalls in jeder Ausgabe zu finden. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement und profitieren Sie von vielen Vorteilen: 2 Tage vor dem Erstverkaufstag bereits druckfrisch in Ihrem Briefkasten Keine zusätzlichen Versandkosten Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk Sie erhalten zusätzlich eine tolle Prämie Zusätzlich zu Ihrem Print-Abo können Sie sich die Digital-Ausgaben für nur € 2,40 pro Jahr dazubestellen. Das Digital-Abonnement steht Ihnen unter www.mediathek.neckar-verlag.de sowie in der Neckar-Verlag App für Android oder iOs zur Verfügung. Sie erhalten bei Bestellung eine E-Mail mit Ihren Zugangsdaten. Die Abo-Erweiterung bei bereits bestehenden Print-Abonnements können Sie per E-Mail an: bestellungen@neckar-verlag.de dazubestellen bzw. Sie nutzen einfach das Kontaktformular. Bezugsbedingungen: Prämiengebundene Abonnements verlängern sich nach Ablauf der Frist (1 bzw. 2 Jahre) automatisch. Das Abonnement ist dann jeweils sofort kündbar.
Die Konstruktion dieser Maschine soll in der Zeit um 1868 der erfolgreichste Heißluftmotor gewesen sein. Eine Maschine mit vielen Hebeln und noch mehr Geklapper! Das Ganze wollte ich aber wieder um einiges kleiner bauen und dabei meiner Fantasie freien Lauf lassen.
Ein Schottscher Dampfkessel mit Wendekammer ist am 15. Mai 1865 mit einem sehr hohen Betriebsdruck von 9,5 atü in Betrieb genommen worden. Nach 4 Jahren, am 20. Dezember 1869, ist der Kessel explodiert, es sind 5 Todesopfer zu beklagen, der Raddampfer sinkt sogleich.
Lohnt der Ausfl ug zu dieser Veranstaltung? Die Antwort war sehr einfach: Das kann man nur wissen wenn man dort war! Also wurde geprüft wo Wijchen liegt. Der in Unmittelbarer Nähe zu Nijmegen gelegene Ort erleichterte die Entscheidung, da die Entfernung zum Wohnort überschaubar. In der Ausstellung erschien zunächst alles recht überschaubar, aber bei genauerer Betrachtung wurde deutlich, dass an einigen Ständen wahre Schätze ausgestellt wurden. Würde man sich in diesem Bericht auf die reinen Dampf- und Heißluftmodelle beschränken, wäre das sicher zu kurz gegriffen, denn einige der ausgestellten Verbrennungsmotoren lassen das Herz eines jeden Modellbauers höher schlagen.
Auf der Suche nach weiteren „Findlingen“ wurden wir in Hamburg, am Nord-Ostsee-Kanal und an der Kieler Förde fündig.
Es dauerte bis Ende 1924, bis mit dem Bau der lippischen Extertalbahn von Barntrup über Bösingfeld bis Rinteln begonnen wurde. Eigentlich war es zu dieser Zeit bereits üblich, den Personenverkehr durch Autobuslinien zu bedienen. Die Extertalbahn sollte jedoch hauptsächlich Transportkapazitäten für den Güterverkehr bereitstellen, um das strukturschwache Gebiet zu fördern.
Ich verwendete meinen Motor hauptsächlich als Messmaschine und gelegentlich zum antreiben von Modellen. Er ist zugkräftig, leicht zu starten und kann in beiden Drehrichtungen gleich gut laufen. Als Wärmequelle verwende ich einen Keramik-Gasbrenner und zur Kühlung benutze ich einen Kühler, den ich liegen hatte. Hier sehen Sie den Motor in Aktion:
In Süddeutschland etwa mittig zwischen den Städten Stuttgart, Schwäbisch Gmünd und Schwäbisch Hall liegt in einer naturbelassenen Großlandschaft der kleine Weiler Eschach-Seifertshofen. Der Eingang zum Festgelände direkt neben dem Museum war schon eine reale, anspruchsvolle Augenweide für den Technikfan. In ordnungsfreier Weise standen, schwebten und lagen leichte bis überschwere historische Zeugen der Maschinenkultur überall sichtbar als PR-Maßnahme großzügig ausgebreitet.
Die Eröffnung, der erste Tag – Freitag, 12. Juli – war ungemütlich. Entsprechend übersichtlich war die Zahl der Gäste. Wir alle freuten uns, dass „Open ship“ auf dem Programm stand und man so ins Trockene und Warme flüchten konnte. An der Pier reihten sich wieder viele der Oldies: Natürlich der Gastgeber ALEXANDRA, daneben STETTIN, WAL, BUSSARD, SKJELSKØR, SCHAARHÖRN waren wieder dabei.
Das letzte Symposium über selbstfahrende Fahrzeuge behandelte natürlich in erster Linie die Entwicklung auf dem Gebiet der Konstruktion von Pkw. Dabei wurde wieder deutlich, dass es sich hier um ein generelles Thema handelt, nämlich um die Konfrontation zwischen Mensch und Maschine und die Bewertung der menschlichen Gesundheit und letzten Endes des menschlichen Lebens.
Auf dem Schlitten des Wehrhahn-Gatters ist eine dicke Eiche aufgespannt, das Lokomobil des Museums treibt dies mittels Flachriemen an, und das waagerecht liegende Sägeblatt schneidet Brett für Brett von dem Baumstamm ab.
Das hier angewendete Verfahren zur Herstellung von Kegelrädern ist in dem Buch „Das Berechnen von Zahnrädern und Getriebe-Verzahnungen“ von Ernst Widmer beschrieben. Die dort angegebenen Formeln sind umfangreich; teilweise gibt es auch Druckfehler. Ich habe daher die folgende Beschreibung auf das Wesentliche reduziert.
Die Wirkbewegung eines Kolben-Zylinder-Systems ist geradlinig. Für den Antrieb selbstfahrender Fahrzeuge war eine rotatorische Bewegung notwendig. Dazu gab es verschiedene Möglichkeiten, z. B. eine direkte Umwandlung der Bewegung durch den bekannten Kurbeltrieb, ein Schleifengetriebe u. a. m. Papin schlug zum Antrieb von Fahrzeugen einen translatorischen Bewegungsumwandler vor.
August Borsig wurde 1804 in Breslau als Sohn eines Zimmermanns geboren. Nach einer vielseitigen und abwechslungsreichen Ausbildung arbeitete er schließlich in einer Eisengießerei und bekam dort mit einer Dampfmaschine zu tun.
Da gab's schon lange die Gerüchte, die da durch die Szene waberten: „Geheimtipp! Man muss zum Dampftreffen nach Eystrup ...!“ Nach was? Eystrup? Was und wo ist das denn??? Dank Herrn Google war die Location schnell gefunden: nicht in den Dünen Dänemarks, sondern in Norddeutschland, in der Nähe von Bremen gelegen. Das sollte zu schaffen sein ... Doch viel mehr konnte auch Herr Google nicht beisteuern. Da gibt’s offenbar nicht viel – 15 Meter über NN, die Galerie-Windmühle „Margarethe“, die Senffabrik wird immer wieder genannt und eine Museumseisenbahn.
Die älteste Form der Beheizung von Echtdampflokomotiven im Kleinformat ist Spiritus, was sich vor allem in England bis heute gehalten hat. Es waren in den Gründerjahren vor dem Ersten Weltkrieg Spielzeuglokomotiven vor allem der Firma Bing, die einfache von unten durch Dochtbrenner beheizte „Potboiler“ hatten, was häufig auch zum Abbrennen der Farbe führte. Die Fa. Märklin brachte deshalb schon frühzeitig Lokomotiven mit einer Brennkammer mit Vergasungsbrenner und einem inneren Heizrohr auf den Markt, die gut funktionierten und was zur Erhaltung der Farbe führte. Mit dem Aufkommen der sogenannten Tischbahnen in 00 bzw. H0 in den 30er Jahren ging die Ära der Spur-1- und -0-Bahnen und damit auch der Echtdampfl okomotiven allerdings zu Ende. Hie gibt es einen kleinen Film zu diesem Bericht:
Die sogenannten Thermoakustik-Motoren bestechen durch ihren einfachen Aufbau: Ein Kolben bewegt sich in einem geschlossenen Rohr. In dem Rohr befindet sich Stahlwolle; diese Stahlwolle wird auf der dem Kolben zugewandten Seite geheizt. Einfacher geht es fast nicht; aber wie funktioniert so ein Motor?