Journal Dampf-Heißluft 2/2024
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Produktinformationen "Journal Dampf-Heißluft 2/2024"
Dampfkultur, Modelltechnik und bewegende Übergaben
Diese Ausgabe steht ganz im Zeichen des Abschieds – und des Neubeginns: Zwei prägende Persönlichkeiten der Straßendampfszene übergeben ihre Maschinen in neue Hände. Dazu gibt es Modellbauprojekte, Technikgeschichte und internationale Dampferlebnisse – lebendig, praxisnah und mit viel Herz für die Szene erzählt.
Schwerpunkte dieser Ausgabe:
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Straßendampf im Generationenwechsel:
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Alexandra Jung berichtet vom feierlichen Abschied von Hansueli „Yeti“ Gassmann und der Übergabe seiner Garrett an Gregor Oriesek.
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Ebenfalls von ihr: Die Geschichte rund um Gerhard Kieffers Burrell und deren neuen Besitzer.
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Modellbau-Projekt: „Frieder“ – das Dampfmobil (Teil 1)
Arthur Rossi baut ein Modell nach dem Grenville-Dampfwagen von 1875 – mit Plänen und Baubeschreibung. -
Dampf auf Schienen:
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Wolfgang Wiegand porträtiert den „Bullen vom Höllental“.
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Hartmuth Ludwig präsentiert seine Lok „John Quincy Adams“ im Maßstab 1:11.
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Udo Mannek stellt die Lok „Friedrich“ im Bahnhof Witten vor.
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Dampf auf dem Wasser:
Peter Bickel nimmt uns mit in die Belle Époque – zu den Raddampfern auf dem Vierwaldstättersee.
Werkstatt & Technik:
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Frühe Dampfselbstfahrer (1864–1870)
Dr.-Ing. Heinrich Schmidt-Römer setzt seine Reihe über deutsche Dampfautomobile fort – Teil 18.
Heißlufttechnik:
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Stirlingmotor mit Ross-Antrieb
Huib Visser beschreibt in Teil 2 den Bau eines Fresnel-Spiegelreflektors zur Sonnenenergieversorgung seines Stirlingmotors.
Technikgeschichte & Reisen:
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Industriekultur in England (Teil 2)
Richard Reppisch berichtet von beeindruckenden Dampftechnik-Exponaten und historischen Stätten.
Dazu wie gewohnt:
Forum, Rubrik „kurz & fündig“, Dampfstammtische, Veranstaltungskalender, Vorschau und Impressum
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 86 Seiten
Erscheinungstermin: 19.04.2024
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Seit Oktober 2017 ziert eine historische Dampflok die Bahnhofshalle des Wittener Hauptbahnhofs. Diese Lokomotive wurde im Jahr 1949 von Henschel für die Hasper Hütte im benachbarten Hagen/Westfalen gebaut.
Das Journal Dampf & Heißluft beschäftigt sich in erster Linie mit dem Modellbau von Dampfmaschinen und Heißluftmotoren. Es sind zahlreiche Baupläne und Tipps für den Modellbauer zu finden, aber auch die historischen Vorbilder sind mit in die Thematik einbezogen. Um die Jahrhundertwende wurden Lokomotiven, Schiffe, stationäre Maschinen und auch Straßenfahrzeuge mit Dampf angetrieben. Mit zunehmender Tendenz werden diese technischen Denkmäler im musealen Bereich wiederbelebt. Hier fi nden viele Dampfmodellbauer ihre Ideen und lassen diese Vorbilder im Modellmaßstab neu entstehen. Auch die vielen Dampf- und Nostalgiefans, welche nicht die Möglichkeit haben, selber Dampfmodelle zu bauen, erhalten in diesem Journal interessante Informationen, wie zum Beispiel in den Rubriken „Reiseziele“ und „Dampf im Museum“. Die begehrte Dampf-Terminliste mit Informationen über die nächsten Dampftreffen ist ebenfalls in jeder Ausgabe zu finden. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement und profitieren Sie von vielen Vorteilen: 2 Tage vor dem Erstverkaufstag bereits druckfrisch in Ihrem Briefkasten Keine zusätzlichen Versandkosten Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk Sie erhalten zusätzlich eine tolle Prämie Zusätzlich zu Ihrem Print-Abo können Sie sich die Digital-Ausgaben für nur € 2,40 pro Jahr dazubestellen. Das Digital-Abonnement steht Ihnen unter www.mediathek.neckar-verlag.de sowie in der Neckar-Verlag App für Android oder iOs zur Verfügung. Sie erhalten bei Bestellung eine E-Mail mit Ihren Zugangsdaten. Die Abo-Erweiterung bei bereits bestehenden Print-Abonnements können Sie per E-Mail an: bestellungen@neckar-verlag.de dazubestellen bzw. Sie nutzen einfach das Kontaktformular. Bezugsbedingungen: Prämiengebundene Abonnements verlängern sich nach Ablauf der Frist (1 bzw. 2 Jahre) automatisch. Das Abonnement ist dann jeweils sofort kündbar.
In den 1860er Jahren hat eine Vielzahl an Unternehmen den Bau von Dampfselbstfahrern begonnen. Der Entwicklungsstand der Fahrzeuge erlaubte einen Betrieb auf den vorhandenen Straßen und der Bedarf an größeren Transportkapazitäten war vorhanden. Im letzten Teil zu den frühen Dampfselbstfahrern kann nur eine Auswahl dieser Hersteller behandelt werden. Es wurden die ausgewählt, die besonders innovative Fahrzeugkonzepte hergestellt haben.
Auf dem Vierwaldstättersee verkehrt eine Raddampferflotte von beispielloser Eleganz. Die fünf Schiffe sind – im Gegensatz zu den Dampflokomotiven – der Verschrottung entgangen, sind revidiert und modernisiert worden und stehen von April bis Oktober im Liniendienst, alle sind mittlerweile über 100 Jahre alt. „Die Flotten sind schiffs- und maschinenbautechnisch, aber auch in ihrer Interieurgestaltung einmalig auf der ganzen Welt.“Gewissermaßen als Zugabe können Sie im Verkehrshaus der Schweiz (VHS) in Luzern die Maschinenanlage des Dampfschiffs Pilatus (1893–1966) sehen und mit der Zahnradbahn auf den Pilatus oder die Rigi fahren.
Die Höllentalbahn verbindet Freiburg im Breisgau mit dem Hochschwarzwald und seinen Ferienund Wintersportorten sowie der Schwarzwaldbahn, welche den Anschluss zum Bodensee und nach Schwaben schafft. Die Herausforderung beim Bau der vorderen Höllentalbahn, wie der Abschnitt Freiburg – Neustadt bezeichnet wird, lag darin, dass starke Höhenunterschiede überwunden werden mussten. Im Planungsstadium wandte man sich auch Varianten mit künstlicher Längenentwicklung zu. Letztendlich entschied man sich aber auf Anraten von Nikolaus Riggenbach für eine Zahnstangenstrecke zwischen Hirschsprung und Hinterzarten. So wurde 1887 der erste Abschnitt Freiburg – Neustadt eröffnet.
Schon als kleiner Kerl begeisterten Jürgen Jung aus Leutenbach die dampfenden Traktoren, er stand mit zehn Jahren schon auf einer Dampfwalze, ebenso auf einem Dampftraktor bei Eugen Kiemele. Von seinem Taschengeld kaufte er sich damals eine Wilesco-Dampfwalze. In seiner Kindheit verbrachte er viel Zeit auf Oldtimertraktorentreffen, auf denen die eine oder andere Dampfmaschine zu sehen war, und immer wieder war Jürgen fasziniert von den Dampfern. Auch auf Dampftreffen war er oft und dies zog sich auch bis ins Erwachsenenalter fort. Daraus entstand der Wunsch, einmal eine eigene Dampfmaschine zu besitzen.
Welcher Straßendampfer kennt ihn nicht, den „Yeti“ Hansueli Gassmann aus Schaffhausen in der Schweiz. Ein seit frühester Kindheit leidenschaftlicher Dampfer. Ihn heute auf dem 25. Dampfhallentreffen in Friedrichshafen persönlich zu treffen, ist schon etwas ganz Besonderes.
In Teil 1 des Reiseberichtes wurden die Standorte im Großraum Birmingham vorgestellt. Teil 2 stellt die besuchten Standorte im Großraum London vor.
Diese Lokomotive ist eine der ältesten erhaltenen Lokomotiven in Amerika, wurde von Edward Deeds 1835 entwickelt und für die Baltimore & Ohio Railroad gebaut. Sie ist mit zwei weiteren Lokomotiven dieser Bauart im Carillon Historical Park in Dayton, Ohio ausgestellt.
Ich hegte schon länger den Wunsch, einen Stirlingmotor mit Sonnen-Energie laufen zu lassen. In den Wintermonaten hatte ich diese Idee wieder aufgegriffen. Doch wie sollte die Umsetzung aussehen? Einen Solar-Konzentrator, Linse oder Parabolspiegel kaufen? Kaufen heißt aufgeben. Zufällig hatte ich beim Surfen einen Selbstbau-Spiegelreflektor, komplett mit allen erforderlichen Unterlagen, sowie einen entsprechenden Kalkulator entdeckt. Das könnte mir weiterhelfen.
Es begann mit Ferien 2015 in Cornwall; Burgen, Schlösser, Tintagel, King Artus, Klosterruinen, wunderschöne Landschaften, Land’s End, raues Wetter und Museen. Zum Beispiel das Automuseum „Beaulieu“, das mit samt den riesigen Ländereien ein Muss ist, wenn man schon mal dort ist. Nebst den schönen alten Autos und Motorrädern ist dort ein uraltes Dampfmobil, der „Grenville-Dampfwagen“, zu bewundern. Ein Dampfwagen? Ja, warum denn nicht mal so etwas konstruieren und bauen?