Journal Dampf-Heißluft 4/2023
9,40 €
Produktinformationen "Journal Dampf-Heißluft 4/2023"
Dampfmodelle, Technikgeschichte, Heißluftmotoren und Werkstattideen zum Jahresausklang
Diese Ausgabe ist vollgepackt mit spannenden Berichten über Echtdampfmodelle, Restaurierungen, Veranstaltungen und selbstgebaute Maschinen – perfekt für lange Winterabende in der Werkstatt oder am Leseplatz.
Aus dem Inhalt:
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Showman’s Engine aus Wilesco-Teilen
Volker Koch verwandelt einen einfachen Traktorbausatz in eine beeindruckende Schausteller-Lokomobile – kreativ, ressourcenschonend und detailverliebt. -
Modellbau mit großem Maßstab
Wolfgang Wiegand setzt sein Projekt „Tazzelwurm“ fort – eine Lok mit 184 mm Spurweite, Teil 2. -
Dampfschiff „ST. OLA“
Thomas Hillenbrand berichtet über Geschichte, Bau und Fahrverhalten seines schottischen Küstendampfers im Maßstab 1:33. -
Rettung einer Dampfmaschine
Friedrich Lock erzählt die Geschichte eines Fundstücks – von der Entdeckung bis zur Wiederinbetriebnahme. -
Dampfschlepper WOLTMAN
Helmut Harhaus porträtiert dieses eindrucksvolle Original. -
Balancier en miniature
Erwin Maurer stellt eine kleine, elegante Heißluftmaschine vor. -
Heißluft-Ventilator „Moriya Fan“
Richard Reppisch zeigt ein weiteres Beispiel funktionaler Modelltechnik mit Heißluftantrieb. -
Veranstaltungsrückblicke
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Gerd Balmer: Vorfreude auf das Echtdampf-Hallentreffen Friedrichshafen
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Gerhard Kieffer: Dampftreffen Lauingen
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Udo Mannek: Isländische Zwillinge – Dampffindlinge: Pionér und Minör
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Weitere Beiträge:
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Rolf Hoffmann: Dessau-Roßlau – eine Reise wert
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Werner Sühling: 300 Jahre Zahnradtechnik im Hochschwarzwald
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Horst Deppe: Der knallrote Dampfbolide & LUSITANIA
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Lutz Brose: Generationenwechsel im Modellbahnpark Auenhain
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Plus wie immer: Forum, Rubriken „kurz & fündig“, Termine, Stammtische, AHA!, Vorschau und mehr.
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 86 Seiten
Erscheinungstermin: 20.10.2023
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Markkleeberg. Innerhalb von 20 Jahren schuf Frank Wackernagel auf einer Tagebaubrache ein Kleinod, das Eisenbahnfans aus ganz Deutschland und halb Europa nach Auenhain bei Leipzig zieht. Der ehemalige Kfz-Schlosser baute in unzähligen Stunden mit Mitstreitern einen Modellbaupark mit Gebäude-, Schiffs- und Eisenbahnmodellen auf. Besondere Aufmerksamkeit erregte der detailgetreue Nachbau von zwei Modellen des Rasenden Roland. Dieser dürfte allen bekannt sein, die schon einmal Urlaub auf Deutschlands größter Insel gemacht haben.
Was fällt dem Leser ein, wenn er die Überschrift liest? Zuerst wohl BAUHAUS, dann, wenn dieser Leser Kenntnisse der Luftfahrt und der Flugzeugtechnik hat: HUGO JUNKERS. Und wenn unser Leser auch über Schiffbau, speziell Dampfschiffbau, in der Vergangenheit Bescheid weiß, fällt ihm die Firma Maschinenfabrik und Schiffswerft Gebrüder Sachsenberg ein. In dieser Reihenfolge dürfte wohl die weltweite Bedeutung der Bau- und Industriegeschichte von Dessau-Roßlau zu sehen sein. Wir wollten nach vielen Jahren wieder einmal das „Technikmuseum Hugo Junkers“ sehen.
Der Grundaufbau erfolgt gemäß Anleitung des Herstellers, bis das Aggregat auf den Kessel aufgesattelt ist. Dann können Überlegungen zur Gestaltung einer hübschen Schaustellermaschine nach britischem Vorbild erfolgen, die für Interessierte durch diesen Bericht etwas näher erläutert werden sollen. Video zum Artikel
Das Journal Dampf & Heißluft beschäftigt sich in erster Linie mit dem Modellbau von Dampfmaschinen und Heißluftmotoren. Es sind zahlreiche Baupläne und Tipps für den Modellbauer zu finden, aber auch die historischen Vorbilder sind mit in die Thematik einbezogen. Um die Jahrhundertwende wurden Lokomotiven, Schiffe, stationäre Maschinen und auch Straßenfahrzeuge mit Dampf angetrieben. Mit zunehmender Tendenz werden diese technischen Denkmäler im musealen Bereich wiederbelebt. Hier fi nden viele Dampfmodellbauer ihre Ideen und lassen diese Vorbilder im Modellmaßstab neu entstehen. Auch die vielen Dampf- und Nostalgiefans, welche nicht die Möglichkeit haben, selber Dampfmodelle zu bauen, erhalten in diesem Journal interessante Informationen, wie zum Beispiel in den Rubriken „Reiseziele“ und „Dampf im Museum“. Die begehrte Dampf-Terminliste mit Informationen über die nächsten Dampftreffen ist ebenfalls in jeder Ausgabe zu finden. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement und profitieren Sie von vielen Vorteilen: 2 Tage vor dem Erstverkaufstag bereits druckfrisch in Ihrem Briefkasten Keine zusätzlichen Versandkosten Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk Sie erhalten zusätzlich eine tolle Prämie Zusätzlich zu Ihrem Print-Abo können Sie sich die Digital-Ausgaben für nur € 2,40 pro Jahr dazubestellen. Das Digital-Abonnement steht Ihnen unter www.mediathek.neckar-verlag.de sowie in der Neckar-Verlag App für Android oder iOs zur Verfügung. Sie erhalten bei Bestellung eine E-Mail mit Ihren Zugangsdaten. Die Abo-Erweiterung bei bereits bestehenden Print-Abonnements können Sie per E-Mail an: bestellungen@neckar-verlag.de dazubestellen bzw. Sie nutzen einfach das Kontaktformular. Bezugsbedingungen: Prämiengebundene Abonnements verlängern sich nach Ablauf der Frist (1 bzw. 2 Jahre) automatisch. Das Abonnement ist dann jeweils sofort kündbar.
Vom 12. bis 20. August 2023 fand in Eisenbach im Hochschwarzwald wieder eine Dampfmaschinen-Ausstellung mit Modellen von Franz Demattio statt. Der gebürtige Eisenbacher Franz Demattio (1919 – 2012) schuf im Laufe seines Lebens über 100 Dampfmaschinenmodelle. Während der Name Franz Demattio ein Begriff für qualitativ herausragenden Dampfmaschinen-Modellbau ist, kennt man Eisenbach im Hochschwarzwald vor allem als Zentrum der Zahnradtechnik – wird manchmal auch als das „Gear Valley“, das „Tal der Zahnräder“, bezeichnet. Da Eisenbach in diesem Jahr 500 Jahre alt wird, steht die diesjährige Ausstellung des „Eisenbacher Dampfteams“ auch ganz im Zeichen der lokalen Feinwerktechnik. Gleichzeitig findet auch eine Ausstellung zum Thema „Verzahnungstechnik in Eisenbach“ statt mit interessanten Einblicken in fast 300 Jahre Zahnradherstellung.
Zum Saisonauftakt trafen sich die Dampffreunde an Himmelfahrt 2023 für vier Tage im E-Park am Wasserturm zu Lauingen an der Donau. Wie beliebt und attraktiv dieser Anlass inzwischen geworden ist, zeigt die hohe Zahl angemeldeter Maschinen: 24 Straßenzugmaschinen, 14 Lokomotiven und ein Dampf-Motorrad wurden erwartet. Die Dampffreunde kommen inzwischen nicht nur aus dem Süden der Republik, sondern auch aus West- und Norddeutschland sowie aus der nahen Schweiz und dem fernen Schottland.
Als Vorgeschmack auf das 25. Echtdampf-Hallentreffen im Rahmen der Faszination Modellbau vom 3. bis zum 5. November 2023 in Friedrichshafen soll dieser Rückblick auf die Veranstaltung im letzten Jahr dienen.
Der Moriya Fan ist ein Ventilator, der durch einen Heißluftmotor angetrieben wird. Die Konstruktion wurde von James R. Senft entwickelt, und von ihm gibt es dazu veröffentlichte Bücher. Im Internet gibt es außerdem einige Beschreibungen und Videos über diesen Ventilator. Video zum Artikel
Neben dem Schnickschnack wie Scharfenberg-Kupplung usw. vervollständigte ich die Lok noch. Gleichzeitig begann der Bau des Tenders. Hier ging es auch sehr flott voran und bald war das Laufwerk fertig. Um die Sitzposition auszuloten, wurde der Aufbau des Tenders schon mal mit Sperrholz nachgebildet. Dies war wichtig, damit genügend Platz für die Knie berücksichtigt werden konnte. Mit diesen Messergebnissen wurden die Zeichnungen für den Tenderaufbau erstellt und per Laserschnitt in Auftrag gegeben. Alsbald traf die Palette aus dem Onlineshop mit den Blechen aus V2A (1.4301) mit 2 mm Dicke ein, bei welchen auch die vielen Bohrungen für die Nieten schon ausgelasert waren.
Der Hersteller unseres Lokomobils, die Firma Assmann & Stockder KG, Maschinenfabrik und Eisengießerei wurde 1872 in Stuttgart-Münster gegründet. Als Hersteller von Kesseldampfmaschinen der Marke „ASTO“ sowie von Kältemaschinen und Kühlanlagen der Marke „Stein“ war sie in ganz Europa tätig. Lokomobile wurden jedoch ebenso „in alle Welt“ exportiert, u. a. in die UdSSR, Bulgarien und Rumänien; nach Persien, China, Argentinien, Chile, Ecuador, Ägypten und Südafrika bis hin zu heute so exotisch klingenden Ländern wie Portugiesisch Ost Afrika und Niederländisch Indien. Auch in Bad Saulgau standen bei der Möbelfabrik Martin Staud sowohl eine 120-PS wie auch eine 200-PS-Maschine.
Die stählerne erste „St. Ola" wurde 1891/92 durch die Werft Hall, Russel & Company Ltd in Aberdeen als Passagier-, Fracht- und Postschiff für North of Scotland & Orkney & Shetland Steam Navigation erbaut. Durch die eisenen Türen im Vorschiff konnten auch Schafe und anderes Getier in die Frachträume getrieben werden. Angetrieben wurde das Schiff durch eine kraftvolle Dreifachexpansionsmaschine der Bauwerft. Nach dem Stapellauf im März 1892 nahm das Schiff im Folgemonat auf der Stammroute Scrabster – Stromness Fahrt auf.
Welcher Modellbauer kennt es nicht, das Platzproblem. Aber es gibt auch eine Lösung dazu: einfach mal etwas kleiner bauen. Denn für einen kleinen Stirlingmotor findet sich immer ein Plätzchen in der Vitrine zwischen den großen Brüdern. Und auf Ausstellungen sind manchmal die kleinen Dinge sogar die größeren Hingucker. Aus diesem Grund ist auch der hier beschriebene Balancier-Stirlingmotor entstanden, welcher, sofern man sich den Brenner sparen möchte, sogar mit einer Feuerzeugflamme betrieben werden kann. Bei sorgfältiger Bauweise läuft der Motor umgehend an und ohne Flamme dann noch eine ganze Weile nach.
Weit über 100 Jahre ist es her, dass sich die Verantwortlichen in der Schiffahrts- und Hafen-Deputation Hamburg entschieden, einen neuen Schlepper in Auftrag zu geben. Sein Einsatzgebiet sollte die (Unter-)Elbe sein, er sollte mit dem Bagger XI zusammenarbeiten. Dieses ,Gespann’ wurde benötigt, um an den Ufern von Unterelbe und Elbmündung den Strom schiffbar zu halten. Der Schlepper brachte dann die Baggerschuten weg, in die der aufgebaggerte Schlick verfüllt worden war. Die Planung begann 1903, 1904 war der Dampfschlepper fertig und betriebsbereit. Er wurde auf den Namen WOLTMAN getauft.
Besuchern der isländischen Hauptstadt Reykjavík dürfte die kleine Dampflok „Minør“ an der Geirsgate in unmittelbarer Nähe zum Hafen nicht entgangen sein. Die Lokomotive erinnert als Denkmal an das wahrscheinlich bekannteste isländische Bahnprojekt, die Reykjavík-Hafen-Eisenbahn. In den Jahren 1913 bis 1917 diente die 900-mm-Schmalspurbahn dem Bau der Wellenbrecher im Hafen.