Die V 80; Eine Lok ohne Ecken und Kanten – Teil 1
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Produktinformationen "Die V 80; Eine Lok ohne Ecken und Kanten – Teil 1"
Rückblick
Als sich Anfang der 50er-Jahre die wirtschaftliche Lage
der Bundesrepublik Deutschland verbesserte, wollte die DB ältere und
schwache Lokomotiven durch neue, stärkere Triebfahrzeuge ersetzen. Es
sollten Maschinen mit Verbrennungsantrieb werden. Die Motorenhersteller
Daimler-Benz, MAN und Maybach boten inzwischen Motoren mit 800 PS an,
die in Triebwagen eingebaut wurden. Hierfür verwendete man schon kurze
Gelenkwellen. Die Bahn wollte diese Motoren sowohl in Triebwagen, als
auch in Lokomotiven einsetzen. Dafür mussten die Anschlussmaße bei allen
drei Herstellern gleich sein. Auch wollte man den Stangenantrieb
verlassen, so wurde eine Lokomotive mit Drehgestellen entworfen. Die 800
PS Motoren waren Schnellläufer im Gegensatz zu den früheren, langsam
laufenden Schiffsdieselantrieben. Neu war auch die Verwendung von
mehreren Gelenkwellen zu allen Antriebsachsen.
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Autor: Wolfgang Rudolph
Erscheinungstermin: 20.08.2021
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Die Führerstände Das Führerhaus wird nach vorne und hinten durch Querwände begrenzt. In ihnen befinden sich die Türen zu den Vorbauten (Bild 31). Im Inneren des Führerhauses gelangte man über zwei Stufen zu den Führerständen (Bild 32). Für jede Fahrtrichtung war ein eigenes Fahrpult vorhanden. Die Sitzflächen ließen sich herunterklappen, damit der Triebfahrzeugführer beim Rangieren näher an das Seitenfenster herantreten konnte. Die Rückenlehnen konnten umgeklappt werden und dienten als Schreibunterlage. Am Treppengeländer war der Feuerlöscher installiert. Links am Fahrpult fand der Aschenbecher seinen Platz. An der einen Wand befand sich die Schalttafel, die andere trug das Handbremsrad (Bild 33).