Produkte filtern
Dampfmaschinen und Gartenbahnen –
hier wird technisches
Know-How benötigt!
Wenn Sie sich für Dampfmaschinen, Modellbau, Gartenbahnen und Heißluftmotoren interessieren, dann sind Sie hier beim Neckar-Verlag genau richtig. Mit unseren Fachzeitschriften Journal Dampf & Heißluft und GARTENBAHNEN sowie unserem umfangreichen Angebot an Fachbüchern und Bauplänen erhalten Sie viele nützliche Tipps und Informationen.
Es ist ein Karussell mit Reaktionsantrieb, wie man es von Knatterbooten kennt. Der Vortrieb entsteht dabei durch rhythmisches Ausstoßen und Ansaugen von Wasser in den beiden Rohren, die am Heck aus den Booten ragen.
Selbstfahrende Feuerspritzen waren zu Beginn des 20. Jahrhunderts bei der Brandbekämpfung selten. Die „bespannte“ Dampfspritze war die Regel. Die selbstfahrenden Ausführungen waren eine eigenständige Fahrzeugkategorie bei den Dampfselbstfahrern. Sie wurden nur von wenigen Spezialbetrieben hergestellt.
Nachdem wir das Museum der Seefahrt in Helsingør und zwei Dampfschiffe besichtigt hatten, stand immer noch das dänische Technikmuseum, auch in Helsingør, auf dem Zettel.
Die Erfinder der Dampfmaschine und die Gelehrten und Mechaniker, die oft ein ganzes Leben für ihre „fixe“ Idee geopfert hatten, aus Feuer und Wasser eine Kraft zu erzeugen, die der Menschheit helfen sollte, mit ihren drängenden Problemen fertig zu werden, ahnten nicht, welche Folgen ihre Ideen haben würden.
Ein loser Zusammenschluss von Technikinteressierten aus Eisenbach im Hochschwarzwald, hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Erbe von Modell-Dampfmaschinenbauer Franz Demattio (1919–2012) der Nachwelt zu erhalten und auf jährlichen Ausstellungen zu zeigen. Der diesjährige Eröffnungsvortrag „Dampfschifffahrt auf dem Nordatlantik – Auswanderer und Rekordfahrten“ am bringt maritimes Flair in den Hochschwarzwald.
Bei einer Fahrt auf der Eisenbahnstrecke zwischen Fehl-Ritzhausen und Rennerod mit historischen Handhebeldraisinen erlebt man die Natur hautnah und kann den herrlichen Ausblick auf die malerische Landschaft genießen. Die Strecke führt über historische Brücken und vorbei an denkmalgeschützten Bahnhöfen. Ob als Familie, mit Freunden oder als Firmenausflug – eine Draisinenfahrt ist ein unvergessliches Erlebnis für alle, die die Region auf eine aktive und unterhaltsame Weise erkunden möchten. Bis zu acht Personen pro Draisine können den herrlichen Blick auf die intakte und abwechslungsreiche ländliche Natur entlang der Westerwald-Querbahn genießen und die einzigartige Region des Hohen Westerwaldes „auf Schienen“ erkunden.
Max Dörfel begann unter anderem mit der Fertigung von Modell-Dampfmaschinen. Seine Intension war es, besonders stabile, schwere Maschinen in solider Bauweise zu konstruieren und zu fertigen. Also nicht vergleichbar mit den „Blech-Maschinen“, wie sie aus anderen Produktionen bekannt waren.
Eine meiner einfachen Bing-Uhrwerkslokomotiven für die Spur 1 (45 mm) hatte keinen Tender. Im Journal Dampf & Heißluft, Ausgabe 02/2022 war ein interessanter Bericht von Jürgen Pietsch über die Konvertierung einer Bing-Uhrwerkslokomotive in Echtdampf zu lesen. Das war Anlass für mich, ein kleines „Bing-Projekt“, den Nachbau eines fehlenden Tenders, zu starten.
Wie ich zu einer Stuart-Dampfmaschine kam.
Es handelt sich bei der Dampfmaschine um eine doppeltwirkende, oszillierende Ausführung, umsteuer- und regelbar durch einen obenliegenden Schieber. Der Kurbelversatz beträgt 90 Grad, dadurch selbstanlaufend. Des Weiteren hat sie ein Untersetzungsgetriebe 2:1. Damit wird die abgegebene Drehzahl halbiert und das Drehmoment an der Antriebsachse erhöht.
Im vorliegenden Fall hat nicht der Erbauer, sondern der spätere Besitzer die Ursache für die unbefriedigende Präsentation der Anlage entdeckt und behoben. Ich möchte Ihnen deshalb die folgende Geschichte nicht vorenthalten. Sie zeigt, dass eine unbefriedigende Präsentation des Dampfmodells oft durch kleine Änderungen zum Positiven gewendet werden kann.
Das Ziel war der Bau einer kostengünstigen 5-Zoll-ELok- Gartenbahn, mit der Zugkraft für vier Personen, die einfach ohne Spezialwerkzeug zu bauen ist. Wer sich an dem Nachbau versuchen möchte, sollte aber schon etwas handwerkliches Geschick besitzen und wissen, wie man ein Gewinde schneidet und einen Kabelschuh auf ein Kabel presst. Sofern nicht anders angegeben, wird Alu verwendet. Alle Maßangaben in mm und alle Positionen der Löcher sind relativ frei wählbar (s. Fotos) und werden mit 3,3 mm vorgebohrt. Die Kunststoffteile (Puffer, Fensterrahmen, Lüftungsgitter, Signalhörner, Scheinwerfer, Luftdruckbehälter) wurden mit einem 3D-Drucker gedruckt.
Bereits in einer frühen Phase nach Erfindung des Dieselmotors unternahmen findige Techniker erste Versuche, die neue, hocheffektive Wärmekraftmaschine auch für Traktionszwecke auf der Schiene einzusetzen. Das erwies sich deutlich schwieriger als erwartet, auch in der damals weltweit führenden Techniknation Deutschland! Der Versuch einer Adaption des neuen Kolbentriebwerks an das klassische Dampflokkonzept, also mit direkter Arbeit auf Treibradkurbeln, scheiterte kläglich, ebenso spätere Prototypen mit hydrostatischen Getrieben. Auch ein Ersatz des Dampflokkessels samt Feuerung durch eine kompressorgespeiste Druckluftanlage erwies sich in einer großen Versuchslok mit der Achsfolge 2´ C 2´ als nicht praxistauglich. Große Fortschritte in der Starkstromtechnik, erste, inzwischen erfolgreiche Versuche mit elektrisch betriebener Traktion und eine geniale Idee des Moskauer Professors Lomonossow waren dann aber der Durchbruch:
Der „Goldene Oktober“ war nur in dicker Jacke zu ertragen. Die Sonne hatte an diesem 12. Oktober zwar gewonnen und den Regen vertrieben, aber es war lausig kalt. Der Wind verstärkte das Empfinden, die Temperaturen wurden kälter gespürt, als sie vom Thermometer angezeigt wurden. So wurden erst einmal die Gartenstühle hervorgeholt und in die Sonne vor den „Peerstall“ (Pferdestall, der es früher auch mal war) gestellt. Zuerst mal einen Kaffee trinken. Die Mädels hatten sogar belegte Brötchen vorbereitet, auch das gibt Energie, um gegen die Kälte zu bestehen … Hier, im Windschatten und in der Sonne, konnte man tatsächlich den „Goldenen Herbst“ spüren. Schön war‘s!
Nach dem großen Erfolg der Premiere im Vorjahr stand es ganz außer Frage, dass das neue Event einer alle Sparten umfassenden Modellbauausstellung ganz im äußersten Südosten der Republik eine Neuauflage erfahren musste. Veranstalter Wolfgang Reiter hat keine Mühe gescheut, den zahlreichen Besuchern nun noch ein deutlich erweitertes Angebot zu präsentieren:
Die Wege, die zur Dampfmodellbahn führen, sind vielfältig, wenn nicht sogar unergründlich. Die einen sind von Anfang an Eisenbahnfan, und das Verschwinden der rauchenden Ungetüme hat sie zum Modell gebracht. Andere haben als Kind mit der elektrischen H0-Eisenbahn angefangen und sind nach und nach zu großen Maßstäben und Dampf übergegangen.
Wer kennt es nicht, man sucht etwas im Internet und lässt sich dann von etwas ganz anderem ablenken, und findet dann auf einmal etwas ganz anderes … In meinem Fall habe ich Ersatzteile für das Auto meines Neffen gesucht, als ich auf ein Bild vom Klv20 stieß. Als mir dann noch ein Bausatz von einem SAMBA-Bus von TAMIYA im Maßstab 1:10 vor die Nase kam, war das Projekt geboren.
Die Bahn im Stadtgarten Im Jahr 1974 entschloss sich Charles Ball, eine Gartenbahn aufzubauen. Bis aber der erste Zug über die Geleise fahren konnte, galt es jede Menge Probleme aus dem Weg zu räumen. Nach vielen Verhandlungen kam ein Stadtrat von Stein am Rhein zu Hilfe. Einige Wochen später galt es, die Behördenmitglieder bei einem Lokaltermin zu überzeugen. Auf der Stadtgartenwiese wurde ein Stück Geleise aufgebaut, eine Lok daraufgestellt und so den versammelten Stadträten das Anliegen vorgestellt. Den Stadträten gefiel die Sache, sie waren mit dem Vorhaben einverstanden. Im Herbst 1974 konnte erstmals für Testfahrten angeheizt werden.
Cumbres & Toltec In nur 2,5 Autostunden von Durango erreicht man Chama, Ausgangspunkt der Cumbres & Toltec Scenic RR. Früher waren die Orte natürlich als Teil des San-Juan- Zweiges der D&RGRR miteinander verbunden. 1879 oder erst Anfang 1880, je nach Quelle, wurde in Antonito, dem jetzigen Endpunkt der Bahn, mit dem Bau des Streckenabschnitts begonnen und am 31. Dezember desselben Jahres nach 93 km Chama (2.396 m hoch gelegen) erreicht.
In der GARTENBAHNEN-Ausgabe 02/2024 berichtete Bernd Leis über die sprichwörtlich aus dem Dornröschenschlaf erwachte Wildparkbahn in Bad Marienberg. Anfang August 2024 folgten wir sehr gerne der Einladung zu einem Draisinen-Wochenende der IWQ im schönen Westerwald. Am Rande dieser Veranstaltung nutzten wir die Gelegenheit, die in unmittelbarer Entfernung zum einladenen Wildbad Hotel in Bad Marienberg gelegene Wildparkbahn zu besuchen. Wir konnten uns davon überzeugen, dass die angekündigte Bahnerweiterung mittlerweile fertiggestellt ist und der Fahrbetrieb reibungslos funktioniert.
Erinnern Sie sich noch an die Versuche im Physikunterricht? Wo uns die Lehrer durch Reiben mit einem Tuch die statische Aufladung eines Kunststoff-Kamms zeigten? Das Gleiche passiert uns bei Fensterscheiben in Modellgebäuden, wenn wir, aus welchen Gründen auch immer, statt echtem Fensterglas, die Scheiben aus Plexiglas oder Acrylglas zusägen und einpassen. Beide Kunststoffe laden sich durch jede Art von Reibung statisch auf! Heißt, dass wir die Scheiben kaum fuselfrei bekommen können. Ob es die letzten Fuseln des „Sägemehls“ sind, die beim Zuschneiden an den Dingern haften, oder wir „gedankenlos“ die Stücke auf der Werkbank ablegen: Kaum, dass die Scheiben mit „Staub“ in Berührung kommen, können wir sofort wieder mit dem „Fensterputzen“ beginnen.
Bauen, berichten, begeistern – Gartenbahnleidenschaft in allen Spurweiten Auch in dieser Ausgabe bringt GARTENBAHNEN eine bunte Mischung aus Bauanleitungen, Veranstaltungseindrücken, historischen Rückblicken und originellen Werkstattgeschichten. Ideal für alle, die selbst bauen oder sich von der Szene inspirieren lassen möchten! Praxistipps & Bauanleitungen: Einfache Gartenbahn-E-Lok selbst gebaut Thomas Djadjo erklärt Schritt für Schritt, wie man mit überschaubarem Aufwand eine funktionale E-Lok konstruiert. Drehstrom statt Gebus Dr. Wolfgang Baierl beschreibt eine kreative Umrüstung im Modellbetrieb. Werkstatt-Tipp: Plaste oder Glas? Siegfried Baum † gibt praktische Hinweise zur Materialwahl – hilfreich nicht nur für Vitrinenbauer. DIY & Werkstatt: Der chaotische Weg eines „Spänemachers“ Louis Patrick Ernst schildert humorvoll und lehrreich den Alltag an der Werkbank. Veranstaltungen & Berichte: Abdampfen in Neumünster Helmut Harhaus begleitet die Dampfbahnfreunde Neumünster beim Saisonabschluss. Modellbau-Wochenende Burghausen 2024 Dr. Wolfgang Baierl mit einem Rückblick auf ein lebendiges Treffen der Szene. Historie & Porträts: 50 Jahre Steiner Liliputbahn (SLB) in Stein am Rhein Peter Steinemann zeichnet die bewegte Chronik einer beliebten Gartenbahn nach. Klv20-Schienenbulli Erek Opitz stellt ein ungewöhnliches Modell vor, das einst auf den Nebengleisen unterwegs war. Reisebericht für Eisenbahnfans: USA in 14 Tagen – Teil 3 Bernd und Kilian Schmidt nehmen uns mit auf einen Reiseabschnitt voller Dampflok-Highlights. Aktuelles aus der Szene: Wildparkbahn-Update Udo Mannek berichtet über Entwicklungen bei der IG Wildparkbahn Bad Marienberg. Dazu wie immer: Forum – Börse – Termine – Poster – Vorschau – Impressum
Mir kam eines Tages die Idee, eine Mini- Dampfmaschine zu konstruieren. Der Kolben sollte einen Durchmesser von 3 mm haben, dazu einen Hub von 5 mm. Natürlich habe ich auch den Dampfkessel maßstäblich verkleinert.
Das Vorbild für mein Modell ist ein Stanley Typ 60 ohne Kondensator, leicht erkennbar an der runden Front-Kesselhaube. Das Modell ist äußerlich nach historischem Vorbild im Maßstab 1:8 nachkonstruiert. Alle Teile wurden aus vollem Material ohne Gussteile angefertigt. Der Antrieb erfolgt durch eine eigens hierfür konstruierte oszillierende 2-Zylinderdampfmaschine.
ie Neuerscheinung der Ausgabe Heißluftmotoren 18, „Dreiräder mit Vakuummotor” (Neckar- Verlag), erregte mein Interesse. Das Trike mit 2-Zylinder-Flammenfresser würde meine Schwiegersöhne und vor allem meine Enkel im Alter von 9 und 25 Jahren sicher auch interessieren!
Auf Anraten eines vom Stralsunder Bürgertum 1879 gebildeten „Comité“ hatte sich der preußische Staat aus Zeit- und Kostengründen für eine Eisenbahnfährlinie über den Strelasund nach Rügen entschieden, zumal für den Bau des erst sechs Jahrzehnte später abgeschlossenen Rügendammes Brückenlösungen und Kapazitäten noch nicht herangereift waren. Zum Vorbild wurde das dänische Trajekt von Fredericia zur Insel Fünen.
Hauptaufgabe war das Ein- und Ausschleppen von Seglern und anderen Schiffen durch den Fjord. Dabei nahm BJØRN auch manchmal fünf Schiffe gleichzeitig „auf den Haken“. Das Kattegatt ist für große Segelschiffe schon etwas „eng“, wenn sie gegen den Wind kreuzen müssen.
Die für den Holztransport seit Jahren genutzte Schienen- Infrastruktur ist aufgrund von jahrzehntelanger Vernachlässigung über weite Streckenteile marode. Während bislang die privaten EVUs für die betroffenen Strecken noch Ausnahmegenehmigungen erhalten hatten, stellt der Streckenbetreiber DB InfraGo AG4 ab Juli 2024 keine mehr aus. Um den dort bisher erbrachten Bahnverkehr zu ersetzen, sind mehr als 4.000 Lkw-Fahrten/Monat erforderlich.
Vor über 45 Jahren, bereits im zarten Alter von zwölf Jahren, hat Henrik Højer Nielson mit dem Sammeln von Motoren (jeglicher Art) begonnen. Wenn früher die Sammlung in den Räumen des ehemaligen Stalls gezeigt wurden, so findet man die Exponate heute in vier riesigen, neu errichteten Hallen auf über 3.000 m².
Beschreibung des Baus einer Lokomotive im Maßstab 1:32, die mittels einer im Internet käuflichen Klein-Dampfturbine angetrieben wird. Der Entwurf folgt einem existierenden Vorbild, strebt aber keine hochdetaillierte Nachbildung an. Mit überschaubarem Aufwand entsteht ein gefälliges und recht leistungsfähiges Betriebsmodell.
Das Dampfzentrum Winterthur ist 2009 durch die Gründung eines Vereins entstanden, und 2011 wurde die Sammlung des Vaporama von Thun nach Winterthur überführt sowie eine Stiftung als Eigentümerin der Sammlung gegründet.
Mit dem hier beschriebenen Mamod-Umbau wird aus meiner Sicht ein erheblicher Spielgewinn trotz relativ geringen Aufwands erreicht. Die wichtigsten Details für die Umbauten sind in den Zeichnungen dargestellt.
Die Idee war, eine Wilesco-Dampfmaschine in ein Diorama – als funktionsfähiges Teil – einzubauen. Dabei war nur die Größe der Grundplatte mit 80 cm x 30 cm (= Regalgröße) vorgegeben. Ich entschied mich – auch im Hinblick auf die Beschaffung von Figuren – für einen Zeitraum Anfang der 1950er Jahre im Aufbau der DDR. Reizvoll hierbei waren auch die Propaganda-Plakate, die es in dieser Form in der Bundesrepublik nicht gegeben hatte.
Hier soll beschrieben werden, wie man einen geeigneten Brenner für Mamod-Maschinen mit einfachen Mitteln selbst herstellen kann; eine Drehmaschine ist dabei nicht erforderlich.
Der Prospekt informiert über alle lieferbaren Bücher und Baupläne zu Ihrem Hobby. Bestellen Sie jetzt kostenlos den Prospekt oder laden Sie sich diesen unter Downloads herunter.
Alles begann, wie so vieles in unserem schönen Hobby, mit einer spontanen Idee. Nach vier Jahren aktiver Dampfgartenbahnzeit war ich es leid, mein Fahren auf „irgendwo auswärts“ oder drei zusammengesteckten Gleisjochen im Hinterhof zu beschränken. Die anschließende Vermessung meines Gartens ergab wider Erwarten, dass bei 13 m Breite doch irgendwie ein 10-m-Kreis hinzubekommen wäre. Ja, nur ein Kreis mit 5 m Radius, mehr gaben und geben Topographie und weitere Nutzungsalternativen des Gartens nicht her. Aber ich nahm mir vor, es damit so zu halten wie mit meiner 3x3 m-Werkstatt:
Beim Nachbau eines Vorbildes wird es selten gelingen, mit maßstäblich verkleinerten Originalmaßen besonders im Bereich der Heusinger-Steuerung ein zufriedenstellend laufendes Modell zu erhalten. Fast immer muss die Steuerung dafür neu entworfen werden. Ein CAD-2D-Zeichenprogramm ist beim Modellbauer die zeitgemäße Art, so eine Aufgabe zu lösen. Dazu bedarf es über diese Steuerungsart gewisser Grundkenntnisse, um Fehler zu vermeiden.
Am 24. Juni 2021 habe ich die Lok endlich angeheizt und konnte mehr als 40 Runden – fast 3,5 km – ohne Wasser nachfassen und bei konstantem Kesseldruck fahren. Der Bau der neuen Dampflok hatte sich zwar durch Lieferverzögerung beim Dampfkessel um ein Jahr verzögert, aber gemessen an der zu erwartenden Lebensdauer einer Lok von einigen Jahrzehnten ist das letztendlich unbedeutend. Und die Verzögerung hatte auch einige positive Effekte: Während der langen Wartezeit habe ich das Triebwerk um eine Umsteuerung erweitert und die Lok hat einen eigenen Bedienwagen in Form und Farbe eines Schlepptenders erhalten. Zum Andampfen im April 2019 war unsere „kleine“ Dampflok, die den Namen „MULI“ erhalten hatte, dann endlich fertig. Beim ersten Anheizen offenbarte sich ein Baufehler im Kobel-Schornstein, die Lok funktionierte einwandfrei, aber machte nicht genug Dampf, also musste sie noch mal in die Werkstatt.
Seit der politischen Wende sind mittlerweile weit über 30 Jahre vergangen. Jahre, in denen das Dampflokwerk Meiningen für jedermann zugänglich wurde, und auch die Zahl der Leser dieser Zeitschrift nicht klein sein dürfte, die im Rahmen besonderer Führungen durch deren Hallen mit den beeindruckenden Maschinen und ihren „Lok-Patienten“ schlendern und schauen konnten. Seit Jahren veranstaltet das Werk Anfang September besondere „Dampftage“, die stets einige tausende Besucher in ihren Bann ziehen würden.
Vom 1. bis 3. November 2024 war es endlich wieder so weit: Das Echtdampfhallentreffen stand vor der Tür. Das Warten hatte ein Ende und ich freute mich schon, da ich dieses Jahr mit eigenen Fahrzeugen dabei war und durch den Feiertag in Rheinland-Pfalz auch meine Tochter dabei sein konnte. Wie immer gab es vorher das übliche Bangen, ob man denn dabei sein darf. Die Freude war umso größer, als ich die Zusage zu dem Treffen erhielt. Wie ich auf dem Treffen von den Organisatoren gehört habe, hatten sich ca. 250 Teilnehmer beworben, von denen nicht alle auf der Anlage Platz gehabt hätten.
Der 2. Teil unserer USA-Reise begann mit einer abendlichen Ankunft auf dem Flughafen in Durango. Dort übernachteten wir im historischen Hotel General Palmer. Dieser hatte seinen Generalstitel im amerikanischen Bürgerkrieg erlangt, seine Verdienste erwarb er sich aber in erster Linie als fähiger Eisenbahningenieur und Initiator von Bahngesellschaften, insbesondere der 1870 gegründeten Denver & Rio Grande RR, in späteren Jahren zur Denver & Rio Grande Western D&RGW fusioniert.
Es gibt Modelle, die vom Original nicht zu unterscheiden sind! Ich stehe davor, die Welt um mich herum vergessen, und mein Gefühl der Begeisterung scheint mich zu überwältigen. Und noch während ich um Worte ringe, um der Begeisterung Ausdruck zu verleihen, tritt in Gedanken immer klarer und deutlicher die Frage hervor, wie viel Zeit, Geduld und Liebe zum Hobby der Erbauer wohl investiert haben muss?!
Inbetriebnahme und Resultat Endlich ist es so weit, meine HGe ist fertig und darf auf unsere Anlage in Einsiedeln zur Abnahmefahrt. Zurückdenkend hat sich all die Mühe und zum Teil auch langweilige Arbeit an Serienteilen doch sehr gelohnt, wenn ich nun die Komplimente von meinen Kollegen höre. Nun bin ich im letzten Kapitel vom Bau der eigenwilligen, für mich sehr schönen Lok angelangt und darf Euch sagen, dass dieses Modell für mich das bisher beste Stück meiner Modell-Laufbahn darstellt.
Modelle, Technik, Reiseberichte – Inspiration für Gartenbahn-Fans Diese Ausgabe vereint Baupraxis, Porträts und Reiseimpressionen – von der Heusinger-Steuerung bis zum Echtdampftreffen. Ideal für alle, die selbst bauen, träumen oder sich weiterbilden möchten. Technik & Modellbau: Heusinger-Steuerung für Modell-Lokomotiven Wolfgang Wiegand erklärt die Konstruktion dieses klassischen Steuerungssystems. FO HGe 4/4 Nr. 33 – Teil 5 Walter Bernet berichtet über den Weiterbau seines präzisen Modells. MULI ist einsatzbereit! Norbert Steinemer über ein gelungenes Praxisprojekt im Gartenbahnbereich. Werkstatt & Praxis: Bau eines funktionsfähigen Kupplungshahns Hanno Kniffka liefert technische Details und Praxistipps. Berichte & Reisen: Echtdampfhallentreffen Friedrichshafen 2024 Dirk Juschkat über das Event im Rahmen der „Faszination Modellbau“. USA in 14 Tagen – Teil 2 Bernd und Kilian Schmidt führen ihre Reise für Dampflokfans fort. Einblicke & Porträts: Hinter die Kulissen geschaut Siegfried Baum † mit persönlichen Einblicken aus der Szene. Gartenbahn-Idylle auf kleinstem Raum Falk Steinborn zeigt eindrucksvoll, wie wenig Platz große Wirkung entfalten kann. Außerdem wie immer dabei: Forum – Börse – Poster – Termine – Vorschau – Impressum
Der Name REBI ist die Abkürzung aus Rudolf Eickhoff, Bielefeld. 1948 wurde REBI gegründet. Das Angebot umfasste Vakuum-Maschinen, teilweise von ganz eigenwilliger Konstruktion. Um den Betrieb starten zu können, war als Finanzier die Firma Honsel mit im Boot.
Die Firma Escher-Wyss & Cie ist 1805 in Zürich gegründet worden. Anfangs stellte sie Strickmaschinen her, wandelte sich jedoch in den folgenden vier Jahrzehnten zu einer weltweit renommierten Schiffswerft und Maschinenfabrik für Dampfmaschinen. Von 1836 bis 1914 wurden 299 Raddampfer vornehmlich für die Schweizer und oberitalienischen Seen, Ammersee, Bodensee, Rhein und Donau gebaut.
Den Bau eines Modellbootes mit Dampfturbinenantrieb habe ich schon seit etlichen Jahren vor mir hergeschoben. Meine bisherigen Dampfprojekte waren offene Boote mit gut sichtbaren Dampfmaschinen. Solch ein Boot mit einer Dampfturbine anzutreiben geht jedoch gar nicht. Vor einiger Zeit stieß ich im Internet auf Fotos und Daten von der „TURBINIA“. Sie war das erste mit einer Dampfturbine angetriebene Schiff der Welt.