Baubericht FO HGe 4/4 Nummer 33 – TEIL 5
1,50 €
Produktinformationen "Baubericht FO HGe 4/4 Nummer 33 – TEIL 5"
Endlich ist es so weit, meine HGe ist fertig und darf auf unsere Anlage in Einsiedeln zur Abnahmefahrt. Zurückdenkend hat sich all die Mühe und zum Teil auch langweilige Arbeit an Serienteilen doch sehr gelohnt, wenn ich nun die Komplimente von meinen Kollegen höre. Nun bin ich im letzten Kapitel vom Bau der eigenwilligen, für mich sehr schönen Lok angelangt und darf Euch sagen, dass dieses Modell für mich das bisher beste Stück meiner Modell-Laufbahn darstellt.
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Autor: Walter Bernet
Erscheinungstermin: 21.02.2025
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Drehgestelle und Rahmen Zum Bau dieser Maschine im Maßstab 1:7,8 hat mich Folgendes bewogen: Ich habe die Lok schon früher einmal im Maßstab M 1:22,5 gebaut. Von Schmalspurfahrzeugen allgemein und besonders vom Lok-Typ der BVZ oder FO bin ich besonders angetan. Für mich ist sie eine der schöneren Zahnradbahn-Lokomotiven. Die Baupläne zu dieser Lok habe ich mangels Alternative auf CAD gezeichnet. Die notwendigen Originalpläne hat mir die Firma STADLER zur Verfügung gestellt, wofür ich sehr dankbar bin. Die Studer-Pläne eignen sich gut als Vorlage, wenn man beabsichtigt, Modelle im kleineren Maßstab nachzubauen. Bei größeren Modellmaßstäben fallen dagegen auch Details ins Auge. Dies erfordert entsprechend detailliertere Vorlagen.
Energiekonzept und Aufbau Am CAD mittels Skizze alle geplanten Komponenten ins Gehäuse eingebaut und verteilt. Resultat bei fünf Bleibatterien: unbefriedigend! (4 x 12 V zum Fahren und eine mit 12 V für Kompressor und andere Komponenten wie Licht und Horn). Chaos im Hirn und Dämpfer im Hobby, jetzt muss noch das Gewicht auf einen Bedienwagen aufgeteilt werden, das darf nicht sein, da muss etwas geschehen! Gesucht und gefunden, in die Skizzen eingebaut und siehe da: Der Bedienwagen kann allein als Personentragwagen gebaut werden und muss nicht noch totes Gewicht mitführen. Die Lok hat mehr Adhäsionsgewicht und somit kann der Bau des Gehäuses mit voller Kraft in Angriff genommen werden. Mittlerweile weiß ich genau, wie und woher die Lok ihre Energie beziehen wird, und darum muss ich den 2. Teil „Energie“ etwas genauer beschreiben.
Das Gehäuse oder Aufbau besteht hauptsächlich aus folgenden Teilen: Grundplatte, Seitenteile, Innenunterteilung, Dachleisten und Deckbänder. Eine Grundplatte von 8 mm Höhe, mit genau bearbeiteter Oberfläche. Gefräst und gebohrt nach Zeichnung. Eine 5,1 mm x 3 mm tiefe Nut um die ganze Platte herum kann die Seitenwände aufnehmen. Fest positioniert werden sie dann mit der Grundplatte und untereinander verschraubt. Als Kabelkanäle werden Rechteck-Alurohre eingebaut, welche zugleich eine Art Unterteilung sind und zudem als Befestigung dienen. Die Fenster bestehen aus Klemmrahmen und Acrylglas und sind im Gehäuse eingelegt und verschraubt.
Das Dach mit seinen Positionen Hauptsächlich sind auf dem Dach einer alten Original- E-Lok folgende Teile: Dachblech, ein bis zwei Pantografen, Scherenstromabnehmer oder auch einfach Panto genannt. Eventuell Widerstände zum Bremsen sowie diverse Isolatoren plus Hauptschalter und Trennmesser. Je links und rechts sind Laufstege für Inspektionen und Arbeiten. Im Modell besteht das Dachblech aus 1,5 mm dickem Aluminium und wurde anhand Zeichnungen, inklusive Löcher und notwendigen Öffnungen für Unterhaltsarbeiten, gelasert. Die diversen Rundungen und Radien wurden durch Verschrauben mit Rippen korrigiert und in Form gebracht. Es passt satt auf das Lok-Gehäuse und ist mit diesem über zwei Rändelschrauben im Inneren des Widerstandsgehäuses unsichtbar verschraubt.
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