Lehren & Lernen 1/2022 Bildungssystem & Struktur Hintergründe, Zusammenhänge und Perspektiven
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Produktinformationen " Lehren & Lernen 1/2022 Bildungssystem & Struktur Hintergründe, Zusammenhänge und Perspektiven"
Trotz jahrzehntelanger Reformbemühungen bleibt das deutsche Bildungssystem erstaunlich strukturresistent. Die Januar-Ausgabe 2022 von Lehren & Lernen nimmt die Bildungsstrukturen in Deutschland unter die Lupe – im Vergleich, im Wandel und aus verschiedenen Perspektiven. Dabei geht es um Steuerung, Autonomie, Komplexität und konkrete Herausforderungen im Schulalltag.
Bildungsstruktur verstehen – um sie weiterzuentwickeln
Die Beiträge zeigen, warum Strukturreformen oft scheitern und wo Potenziale für nachhaltige Veränderung liegen:
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Bildungsstruktur in Deutschland
Margret Ruep analysiert die historisch gewachsene, föderal zersplitterte Bildungslandschaft – mit Blick auf Veränderungshindernisse und Reformversuche. -
Internationale Perspektiven
Livia Jesacher-Rößler und Michael Schratz stellen drei globale Reformtrends vor – darunter die Abkehr von zentralistischer Steuerung zugunsten professioneller Schulautonomie. -
Systemdenken in der Schulsteuerung
Martin Herold überträgt Prinzipien des Komplexitätsmanagements auf das Bildungswesen. -
Schulleitung zwischen Anspruch und Realität
Joachim Friedrichsdorf beschreibt, wie Leitungen immer mehr Aufgaben übernehmen – ohne entsprechende Entscheidungsfreiheit.
Weitere Themen im Panorama
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Schulentwicklung in Baden-Württemberg
Thomas Riecke-Baulecke im Gespräch mit Joachim Lerchenmüller über Baustellen und Perspektiven. -
Frühes Lernen neu denken
Salman Ansari plädiert in der Reihe Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. für eine „Schule des Staunens“ statt Frühakademisierung. -
Lesehitparade – Teil II
Carmen Huber stellt zehn Kinderbücher im „ungewöhnlichen Vergleich“ vor – originell, kritisch und praxisnah.
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✔ Fundierte Analysen zur Struktur des deutschen Bildungssystems
✔ Internationale Vergleiche und systemische Perspektiven
✔ Praxisnahe Beiträge zur Schulleitung und frühen Bildung
✔ Impulse für Schulträger, Bildungspolitik und Lehrerbildung
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin: 18.01.2022
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Der erste Teil im Heft 12/2021: „Qualitätscheck – Eine Lesehitparade“ stellt zehn Programme mit unterschiedlichen Vorgehensweisen und Schwerpunkten in der Leseförderung vor. Eine kategorisierte Übersicht sorgt für einen umfassenden Überblick. Der zweite Artikel erzählt durch die Geschichte einer Schülerin die Bedeutung von individualisierter und personalisierter Förderung im Leseerwerb. Wir schaffen dadurch eine passgenaue Unterstützung für die einzelnen Förderansätze in der Leseentwicklung. Stichwörter: Lesen lernen, Begeisterung schaffen, Bildung durch Sprache und Schrift
Der vorliegende Beitrag wendet sich gegen den Irrglauben, aus Vorschulkindern Forscher in Laborexperimenten machen zu können. Ursprüngliches natürliches Lernen geht anders! Ausgangspunkt allen gezielt angeregten Lernens sind erklärungsbedürftige Sachverhalte im Alltagsleben der Kinder und Schüler, die Neugier anregen und zu Fragen herausfordern. Lernen im Kindesalter ist das Grundmodell für Lernen überhaupt, was auch für schulisches Lernen zu beachten ist. Erläutert wird das Konzept des „Entdeckenden Lernens“ sowie – im Zusammenhang mit „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ – die Bedeutung des „Lernens am Vorbild“. Stichwörter: natürliches Lernen, schulisches Lernen, entdeckendes Lernen, Lernen am Vorbild, Neugier, Interesse, Motivation, Bildung für nachhaltige Entwicklung
Vor dem Hintergrund der größer werdenden Schwierigkeit, für die Stelle einer Schulleiterin/eines Schulleiters Interessenten zu finden, stellt sich die Frage nach den Gründen für diese Entwicklung. Dabei gibt es einerseits Gründe, die vordergründig verstehbar sind, andererseits aber auch Zusammenhänge, die tiefer in die Strukturen und Regelungen des bestehenden Schulsystems führen und die auf Schieflagen hindeuten. Der vorliegende Beitrag diskutiert die gegebene Situation und benennt Vorschläge für künftige Entwicklungen. Stichwörter: Schulleitung, Schulsystem, Arbeitszeit, Bildungspolitik, Schulverwaltung
Die Schulen in Baden-Württemberg standen und stehen vor eine Reihe besonderer Herausforderungen, die anzugehen die Aufgabe des Zentrums für Schulqualität und Lehrerbildung Baden-Württemberg (ZSL) ist: u. a. die Entwicklung der Gemeinschaftsschulen, die Qualität der Lehreraus- und -fortbildung, die Entwicklung der Unterrichtsqualität. Der Präsident des ZSL äußert sich im Interview mit Lehren & Lernen zu diesen Themen. Stichwörter: Gemeinschaftsschule, Schulentwicklung, Unterrichtsentwicklung, Qualitätsentwicklung, Lehrerbildung, Lehrerfortbildung
Um Systeme zu begreifen, ist es hilfreich, ihre Strukturen zu betrachten. Strukturen bestimmen die Ordnung innerhalb eines Systems. In Deutschland haben wir es neben zunehmenden internationalen Einflüssen im Bildungsbereich mit 16 Einzelsystemen zu tun, mit einer bürokratisch-hierarchischen Vorgabensteuerung, die die Spielräume der Schulen einschränkt. Der konfliktintensive Politikstil trägt zudem dazu bei, dass bisher keine gesamtgesellschaftliche Vorstellung über Bildungsziele und -organisation herbeigeführt werden konnte. Stichwörter: Struktur, Bildung, Bildungssystem
Betrachtet man die Entwicklungen der deutschsprachigen Bildungssysteme, so lässt sich konstatieren, dass diese in den letzten Jahren zunehmend von internationalen Trends resp. Fragestellungen mitgeprägt wurden. Der folgende Beitrag wagt einen Blick über den Tellerrand und skizziert drei globale Trends, die das Potenzial haben, ebenfalls in den deutschsprachigen Systemen aufgegriffen zu werden. Neben dem Format der Bildungspartnerschaft, die eine Evidenzorientierung befördern soll, wird auch das Konzept der „Graswurzelbewegung“ als Motor für Innovation sowie das bereits bekannte Bildungsthema „Well-being“ diskutiert. Stichwörter: Glokalisation, internationale Bildungstrends, Research-Practice-Partnerschaft, Graswurzelbewegung, Well-being
Unser Bildungswesen wird immer komplizierter und komplexer. Das zu verstehen und darin zu bestehen, ist eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dies kann nur durch Vernetzung der unterschiedlichsten Systeme gelingen. Alle wissenschaftlichen Disziplinen werden sich daran messen lassen müssen, wie ihnen die Verknüpfung untereinander mehr oder weniger gut gelingt. Auch die Pädagogik hat sich dieser Aufgabe zu stellen. Und damit ist letztendlich jeder Einzelne aufgefordert, mit den Problemstellungen, die sich daraus ergeben, umzugehen. Der Artikel versucht, Antworten auf diese drängenden Fragen zu geben und ein entsprechendes Modell zu entwickeln. Stichwörter: Schulentwicklung, Change Management