Lehren & Lernen 2/2021 Konfliktursachen & Konfliktlösungen im Schulalltag
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 2/2021 Konfliktursachen & Konfliktlösungen im Schulalltag "
Heterogenität ist zur Normalität geworden – und damit auch das Konfliktpotenzial im Schulalltag. Die Februar-Ausgabe 2021 von Lehren & Lernen widmet sich den Ursachen und Lösungen schulischer Konflikte. Im Fokus stehen Mobbing, Cybermobbing und Gesprächsführung – ergänzt durch Beiträge zur Pandemie, Autismus und einer besonderen Schule.
Konflikte verstehen – Lösungen entwickeln
Die Themenschwerpunkt-Beiträge beleuchten typische Konfliktfelder in Schule und geben Impulse für Prävention und Intervention:
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Mobbing erkennen und reflektieren
Karl Gebauer beschreibt anhand der Geschichte von „Steffi“ äußere und innere Merkmale schulischen Mobbings. -
Cybermobbing in Zahlen
Ulrich Herrmann stellt Ergebnisse der Studie „Cyberlife III“ vor: Zwei Millionen Schüler/innen sind betroffen. Gespräche statt Strafen
Johannes Baumann plädiert in Mehr regeln statt mehr Regeln! für den Wert von Gesprächsführung im Schulkontext.
Weitere Themen im Panorama
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Corona-Folgen für Schule & Gesellschaft
Ulrich Herrmann zeigt, wie die Pandemie die Bildungsungleichheit vertieft und den Übergang in Ausbildung erschwert. -
Digitale Unterrichtskultur kritisch betrachtet
Gotthilf G. Hiller fragt, ob „Unterrichtskonserven“ echte Bildung ermöglichen – auch im Fernunterricht. -
Autismus an Gymnasien
Esther Hewitt-Schray gibt Einblicke in die Erfahrungen autistischer Jugendlicher – mit Fokus auf soziale Beziehungen. -
Besondere Schule
Gerhard Ziener porträtiert die Betty-Hirsch-Schule II in Stuttgart, eine der ältesten Einrichtungen für blinde und sehbehinderte Menschen.
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✔ Fundierte Beiträge zu Mobbing, Cybermobbing und Konfliktlösung
✔ Praxisnahe Impulse für Gesprächsführung im Schulalltag
✔ Kritische Reflexion zu Corona, digitalen Lernformen und Inklusion
✔ Porträts besonderer Schulen mit innovativen Konzepten
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin: 18.02.2021
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Mobbing in der Schule ist ein Dauerthema. In Heft 10/2020 dieser Zeitschrift wurde Mobbing als „Diktatur im Klassenzimmer“ thematisiert. Im vorliegenden Beitrag geht es um die äußeren und inneren Merkmale von Mobbing und um die Herausforderungen für Lehrpersonen und Eltern. Abschließend wird ein Handlungsmodell für den konstruktiven Umgang mit Mobbing vorgestellt. – In einem zweiten Teil werden im nächsten Heft Fragen der Prävention und der Auswege aus der Mobbingfalle erörtert. Stichwörter: Mobbing, Ausgrenzung, Handlungskompetenzen von Lehrpersonen und Eltern
Dieser Beitrag stellt die Ergebnisse einer Befragung von 4418 Schüler/innen aus ganz Deutschland bezüglich ihrer Erfahrungen mit Cybermobbing vor, die im Jahr 2020 publiziert wurde. Er bietet damit empirische Grundlagen für die im vorherigen Beitrag von Karl Gebauer vorgestellten Erfahrungswerte zum Umgang mit Mobbing in der Schule. Stichwörter: Cybermobbing, Mediennutzung
Konflikte – insbesondere im Klassenzimmer – sind störend. Aber sie sind in mehr oder weniger ausgeprägter Form alltäglich. Sie zu überwinden oder konstruktiv umzumünzen, ist ein Teil der unvermeidlichen pädagogischen Arbeit jeder Lehrperson. Dabei helfen Regeln. Doch diese scheinen manchmal nicht ausreichend, werden im Kollegium unterschiedlich streng angewandt oder ihre einheitliche Einhaltung wird vergeblich eingefordert. Uneinigkeit besteht häufig auch bei der Anwendung von Konsequenzen oder Sanktionen. Dieser Beitrag plädiert dafür, beim Umgang mit Problemen und Konflikten im schulischen Alltag die Dinge soweit irgend möglich im Gespräch zu regeln. Stichwörter: Regeln, Konfliktmanagement, Gesprächsführung, Pubertät, Prozessqualität, Schulentwicklung
Bildungspolitik ist Sozialpolitik. Schulsystem und Ausbildungssystem sind gekoppelt über Berechtigungen: Abschlüsse als Anschlüsse mit Zugangschancen zum Ausbildungs- und Beschäftigungssystem sind gekoppelt über Qualifikationserwerb und damit durch Zugangs- und Teilhabechancen. Corona-Schulschließungen sind unmittelbar „systemrelevant“, weil sie in die herkömmlichen schulischen Erwerbsmöglichkeiten von Kompetenzen und Berechtigungen eingreifen, die für den Übergang von der Schule in die Berufsausbildung essentiell sind. Schulschließungen und Fernunterricht drohen benachteiligte Kinder und Jugendliche weiter abzuhängen. Der vorliegende Beitrag will zur Klärung dieser Problematik und zu Wegen ihrer Bearbeitung beitragen. Stichwörter: Schulschließungen, Benachteiligung, Chancengerechtigkeit, Übergang Schule – Berufsausbildung, Jugendhilfe, Familienhilfe, Bildungspolitik
Kurzfristig wurden im März 2020 die Schulen geschlossen, Lehrer/innen halten zu ihren Schüler/innen auf digitale Weise Kontakt. So kommt in aller Deutlichkeit an den Tag, was sonst hinter Schulmauern eher verborgen bleibt: Nicht wenige Lehrpersonen dealen bedenkenlos mit Unterrichtskonserven, ohne nach deren Sinn und Nutzen für diejenigen zu fragen, die sie unterrichten. Die folgende Fallstudie zeigt das absurde Theater, das dann entsteht, wenn Lehrpersonen zu einer didaktischen Analyse weder willens noch fähig sind. Berichtet wird aus der Perspektive eines Nachhilfelehrers, der im laufenden Schuljahr vormals unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in ihren Ausbildungen und folglich auch in diesem Fernunterricht unterstützt, den eine süddeutsche Berufsschule inszeniert. Es steht zu vermuten, dass sich an der Unterrichtsqualität nicht allzu viel ändern wird, sollte eines Tages wieder „Normalbetrieb“ möglich werden. Stichwörter: Fernunterricht, junge Geflüchtete, Bildungsbenachteiligung, Lernmaterialien, berufliche Bildung
Die im Rahmen einer Masterarbeit durchgeführte qualitative Studie erforscht das schulische Erleben autistischer Kinder und Jugendlicher an allgemeinbildenden Gymnasien in Baden-Württemberg. Die Ergebnisse einer leitfragengestützten Tagebuchanalyse geben die Faktoren wieder, die aus der Perspektive der Betroffenen als unterstützend oder belastend wahrgenommen werden. Dabei treten in mehreren Aspekten ambivalente Haltungen sowie ein Fokus auf die Relevanz der Beziehung zu den Mitschüler/innen zu Tage. Stichwörter: Autismus-Spektrum, schulische Erfahrungen, Gymnasium, qualitative Studie
Die Betty-Hirsch-Schule II als Teil der Stiftung Nikolauspflege in Stuttgart ist eine besondere Schule in mehrfacher Hinsicht. Sie gehört zu den ältesten Bildungseinrichtungen für blinde und sehbeeinträchtigte Menschen jeden Alters in Deutschland. Seit dem Schuljahr 2011/12 nimmt die Schule bewusst auch Kinder und Jugendliche ohne Förderbedarf auf. Diese Form der Inklusion nannte man damals noch „umgekehrte“ oder „inverse“ Inklusion. Diese Bezeichnungen sind inzwischen nicht mehr im Gebrauch; das Modell besteht weiterhin und bewegt sich auf den mittleren Schulabschluss zu, und zwar für Jugendliche mit und ohne Förderbedarf im Sehen. Stichwörter: SBBZ, Förderschwerpunkt Sehen, Inklusion, Realschulabschluss