Lehren & Lernen 2/2024 Regionale Vernetzung von Bildungsinstitutionen
9,50 €
Produktinformationen "Lehren & Lernen 2/2024 Regionale Vernetzung von Bildungsinstitutionen"
Bildung wird vor Ort gemacht – und gewinnt durch Kooperation. Die April-Ausgabe 2024 von Lehren & Lernen zeigt, wie regionale Bildungsnetzwerke entstehen, funktionieren und das Lernen zukunftsfähig machen. Die Beiträge geben Einblicke in Projekte, Konzepte und digitale Tools, die den Austausch zwischen Schule, Hochschule, Kommune und außerschulischen Partnern fördern.
Gemeinsam mehr erreichen – lokal vernetzt
Im Fokus dieser Ausgabe steht die Frage, wie Bildungseinrichtungen regional kooperieren können, um den Herausforderungen unserer Zeit mit vereinten Kräften zu begegnen:
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Future Skills durch Kooperation fördern
Julia Kristin Langhof fragt, welche Kompetenzen junge Menschen für die Zukunft brauchen – und wie Bildungskooperationen dazu beitragen können. -
Kommunales Bildungsmanagement in der Praxis
Caroline Thielen-Reffgen und Eva-Kristina Franz zeigen am Beispiel Trier, wie sich kommunale Bildungsprozesse systematisch vernetzen lassen. -
Regionale Kooperationen als pädagogischer Schlüssel
Viktoria S. Franz beschreibt, wie regionale Bildungslandschaften Vielfalt ermöglichen – etwa durch Praxisprojekte im Moseltal. -
Exkursionen mit der App Actionbound
Hannes Schmalor verbindet digitale Medien mit Bildung für nachhaltige Entwicklung – anhand regionaler Klimaanpassung. -
Plastikkreisläufe schließen mit Past.Ed
Julia Affolderbach und ihr Team präsentieren eine Lernwerkstatt, die Bildungsakteure rund um Recycling zusammenbringt. -
Wissenschaft trifft Praxis
Hadjar Ghadiri-Mohajerzad beleuchtet, wie Bildungsnetzwerke Brücken zwischen Forschung und Schule schlagen.
Weitere Themen
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„technology in education“ – Teil 2
Ulrich Herrmann diskutiert die Schattenseiten der Digitalisierung und fordert eine Rückbesinnung auf pädagogische Kernwerte. -
Klimabildung im Schulalltag
Carolin Stangier untersucht, wie außerschulische Lernorte den Schulunterricht beeinflussen können. -
Didaktisch dement?
Gotthilf Gerhard Hiller und Ulrich Herrmann kritisieren mangelhafte Lehrmaterialien – insbesondere im Kontext geflüchteter Jugendlicher. -
Kooperation für Inklusion – Teil 1
Die Evaluation des Sonderpädagogischen Diensts zeigt, wie Kooperation zur Ressource für inklusiven Unterricht wird.
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✔ Praxisnahe Impulse für schulische Kooperationen
✔ Beispiele für digitale und nachhaltige Bildungsprojekte
✔ Forschung trifft Schulalltag – verständlich und umsetzbar
✔ Ideal für Lehrkräfte, Bildungseinrichtungen und kommunale Akteure
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 54 Seiten
Erscheinungstermin: 15.04.2024
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Kommunales Bildungsmanagement steht für die Vernetzung aller Akteur/innen im Bildungswesen einer Kommune. Im Interview beschreibt Dr. Caroline Thielen-Reffgen, Leiterin des Kommunalen Bildungsmanagements der Stadt Trier, ihre Arbeit. Ziel des Interviews war es, folgenden Leitfragen nachzugehen: Was verbirgt sich hinter einem Kommunalen Bildungsmanagement? Welche Themen werden bearbeitet? Wie profitieren Lehrkräfte vom Kommunalen Bildungsmanagement? Welchen Gewinn haben außerschulische Partner/innen? Und nicht zu vergessen: Wie lässt sich ein solches Kommunales Bildungsmanagement etablieren? Stichwörter: 21st Century Skills, Bildungskooperationen, Bildungsmanagement, Kommune, Vernetzung, Nachhaltigkeit
Das Moseltal, eine der ältesten Weinkulturlandschaften Deutschlands, birgt nicht nur eine reiche ökologische Vielfalt, sondern dient auch als Inspirationsquelle für eine gewinnbringende regionale pädagogische Zusammenarbeit. Stichwörter: Kooperation, Vernetzung, Praxisprojekt, Regional, Lehr-Lernangebote
Der Klimawandel ist nicht nur ein abstraktes, in entfernten Regionen stattfindendes Thema, sondern er zeigt sich bereits heute in Deutschland durch z. B. häufiger und stärker auftretende Starkregen- oder Hitzeereignisse. Um den zukünftigen Herausforderungen des Klimawandels auch vor Ort entgegenzuwirken, ist die Klimaanpassung und hier besonders eine breite Bildung in der Bevölkerung zu lokalen Anpassungsmaßnahmen unerlässlich. Durch die App Actionbound können Schüler/innen an lokalen Beispielen Potentiale und Herausforderungen von Klimaanpassungsmaßnahmen vermittelt werden. Stichwörter: Klimaanpassung, Exkursionen, Digitalisierung, Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die globale Plastikkrise ist komplex und fordert schnelles und umfassendes Handeln. Das Konzept des Zirkulären Wirtschaftens zeigt auf, wie der Lebenszyklus von Plastik von einem linearen Modell des „Produzierens, Konsumierens, Wegschmeißens“ hin zu einem nachhaltig(er)en System geschlossen werden kann. An dem Praxisbeispiel der Plast.Ed Plastiklernwerkstatt illustriert der Beitrag, wie im Sinne einer transformativen Bildung für nachhaltige Entwicklung verschiedene Akteure und Zielgruppen zu einer handelnd-gestalterischen Auseinandersetzung mit dem Thema Plastik und Recycling zusammenkommen können. Stichwörter: Plastik, Plastikproblematik, Recycling, Bildung für nachhaltige Entwicklung
Die Rezeption von empirischer Bildungsforschung in die Bildungspraxis stellt eine wesentliche Herausforderung dar. Dabei ist die Einbeziehung des Erfahrungswissens der Lehrkräfte unerlässlich, um die Forschungsergebnisse kontextgerecht und bedarfsorientiert zu adaptieren. Bildungsnetzwerke fördern den Austausch zwischen Forschung und Praxis, erlauben die Anwendung wissenschaftlicher Erkenntnisse und die Einbindung des Erfahrungswissens der Lehrkräfte in die Forschung und sind trotz Herausforderungen entscheidend für die Bildungsentwicklung. Stichwörter: Netzwerke, Research-Practice-Partnerships, Wissenstransfer, Forschungswissen
Die Thematik dieses Beitrags ergibt sich aus der Frage, welche unliebsamen Folgen der zeitlich entgrenzte Konsum medial erzeugter „Realitäten“ zum einen auf die geistige Entwicklung im Kindes- und Jugendalter haben kann und zum andern in dieser Entwicklungsspanne für den Umgang mit der realen Lebenswirklichkeit. Das Problem ist nicht neu, stellt sich heute jedoch infolge der exzessiven Nutzung von Endgeräten mit neuer Dringlichkeit. Der Abdruck dieses Textes erfolgt in zwei Teilen. Teil I (in Heft 1/24) umfasst die Abschnitte: Angebote über die Jahrhunderte für medial vermittelte Realität: vom „Orbis pictus“ ins Internet; von der Alphabetisierung zur Literarisierung und zur „sekundären Oralität“; das Smartphone – das Jahr 2010 als „Zeitenwende“ in der Mediennutzung; Was passiert mit uns, wenn wir „online sind?“ – Teil II enthält: Warnungen vor unkontrolliertem Einsatz von „technology in education“; Realitätsverschiebung und Realitätsverlust: der Verlust der Bedingungen gesunden Lebens; „digital technology“ in Schule und Öffentlichkeit (Gesellschaft und Politik); Was ist zu tun?; Literaturverzeichnis. Stichwörter: technology in education, Digitalisierung, exzessive Nutzung von Endgeräten, schädlicher Internetkonsum, Realitätsverlust, Entwicklungsneurologie des Kindes- und Jugendalters
Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) gehört zu den wichtigsten Komponenten unserer heutigen Zeit, um Kinder und Jugendliche zu befähigen, ihre eigene Zukunft aktiv zu gestalten. Ein wesentlicher Bestandteil von BNE ist die Klimabildung. Das Projekt BildungKlima-plus-56 baut ein Netzwerk an außerschulischen Bildungszentren auf, um mehr Klimabildung anzubieten. Die erworbenen Kompetenzen lassen sich vielfältig in den schulischen Alltag integrieren. Stichwörter: Bildung für nachhaltige Entwicklung, Best-Practice-Beispiele, Handlungsfähigkeit
Zum kleinen Einmaleins der Lehrer/innen-Ausbildung und -Praxis sollte die „didaktische Analyse“ gehören: Wie müssen Lehrmaterialien so aufbereitet werden, dass sie als geeignete Mittel und Wege für den angestrebten Lernerfolg wirksam eingesetzt werden können? Dazu gehört u. a. die Abstimmung mit den sprachlichen Voraussetzungen, die die Schüler/innen mitbringen. Der Reutlinger Pädagogik-Professor Gotthilf Gerhard Hiller präsentiert aufgrund seiner jahrelangen Erfahrung mit der Qualifizierung junger Geflüchteter in der Berufsschule erneut ein Beispiel dafür, wie didaktische Gedankenlosigkeit Lernen scheitern lassen kann. Stichwörter: junge Geflüchtete, Berufsschule, Lehrmaterial, Lernerfolg, didaktische Analyse
Der Sonderpädagogische Dienst fungiert im Sinne eines präventiven Konzepts als kooperativ angelegtes sonderpädagogisches Beratungs- und Unterstützungsangebot. Diese Maßnahme hat sich seit 2015 in Baden- Württemberg etabliert, eine empirische Prüfung der Wirksamkeit und Akzeptanz liegt derzeit jedoch nicht vor. Daher wurde im Jahr 2021 ein Projekt initiiert, das die Einschätzungen der Beteiligten zur Akzeptanz und Wirksamkeit des SopäDies erfassen sollte. Der Beitrag referiert die Befunde einer Online-Befragung (N = 38) sowie vertiefende Interviews (n = 10). Stichwörter: Sonderpädagogischer Dienst, Inklusion, Kooperation
In vier Beilagen zur Fachzeitschrift Lehren & Lernen erhalten Sie direkt umsetzbare Praxistipps zur effektiven Leseförderung mit Spaß und Heiterkeit für Lehrkräfte und Schüler/innen. Wir wollen Sie ermutigen, aufmuntern und begeistern, um Neues auszuprobieren, eigene Erfahrungen zu sammeln und unbändige Freude daran zu empfinden. Beilage 1 Lese.Lust! – Wie kann ich Schüler/innen vom LESEN abhalten? Das Ziel: Die Schüler/innen trainieren das Vorlesen anhand eines Gedichts zu dritt und führen es gemeinsam auf. Der Clou: Dabei müssen sie das Gedicht sehr oft lesen, üben, und die anderen Schüler/innen geben Feedback – LESEN ÜBEN & LERNEN. Stichwörter: Vorlesen, Präsentieren, Ablauf auch für Darstellendes Spiel & Theater geeignet Beilage 2 Vorlesen = lesendes Erzählen / Leseflüssigkeit schrittweise trainieren Man sollte … man könnte … man müsste: Nicht auf irgendwen und irgendwas warten, sondern einfach etwas für die Lesefreude tun!“ Hier fi ndet ihr Erfahrungen & Tipps zur Steigerung der Lesefreude & einige Vorschläge zur praktischen Elternarbeit Stichwörter: Vorlesen, Präsentieren, Ablauf auch für Darstellendes Spiel & Theater geeignet Beilage 3 Faszinieren statt Interpretieren / Jetzt sagt doch mal was!!! Anschlusskommunikation mal anders / Schüler und Lehrperson für Literatur voller Faszination begeistern Mal ehrlich: Wem hat schon das Interpretieren so richtig Spaß gemacht? Wäre es nicht viel schöner, wir würden uns an die lustvolle und ästhetische Seite von Literatur heranwagen? „Was hat mir am besten gefallen?“; „Welche Formulierung fand ich am schönsten?“ Stichwörter: Gespräche über Literatur, Anschlusskommunikation, ästhetisches Lernen Schule kann zur Steigerung der literarischen Kompetenz beitragen und als verlässlicher Ort für Anschlusskommunikation dienen. Lehrpersonen können die Faszination für Literatur steigern und sind oftmals die einzige Herausforderung, sich mit literarischen Texten zu beschäftigen. Stichwörter: gemeinsames Lesen, Gespräche, Reden über Literatur, Qualität von Gesprächen, Anschlusskommunikation Beilage 4 Messen der Leseleistung – Eine bewertete AuswahlUm Schüler/innen in ihrem Lesekompetenzerwerb angemessen zu fördern und zu fordern, muss zunächst die Leseleistung erfasst werden. Einen schnellen Überblick über den Stand der Klasse geben die folgenden Messverfahren. Stichwörter: Leseleistung messen, unterschiedliche Messverfahren ------------------------------------------------------------- In der Schule und der Gesellschaft schlagen die Wogen über das Pro und Contra des digitalen Lesens hoch, dabei wird oftmals wenig differenziert. Hier sollen zusammenfassende Ergebnisse und Erkenntnisse am Beispiel des Übersichtswerks von Andreas Gold „Digital lesen. Was sonst?“ referiert werden. Stichwörter: Analoges und digitales Lesen, Differenzierung, Kompetenzerwerb