Lehren & Lernen 3/2022 Demokratie leben und lernen – Demokratiepädagogik Teil 3
7,20 €
Produktinformationen "Lehren & Lernen 3/2022 Demokratie leben und lernen – Demokratiepädagogik Teil 3 "
In Zeiten gesellschaftlicher Krisen, wachsender Polarisierung und zunehmender Demokratieskepsis braucht Schule eine klare Haltung. Die März-Ausgabe 2022 von Lehren & Lernen setzt ein starkes Zeichen für Demokratiepädagogik – mit vielfältigen Beiträgen zu Projekten, Konzepten und Herausforderungen demokratischer Bildung.
Demokratielernen – aktuell und notwendig
Diese Ausgabe zeigt, wie politische Bildung und demokratische Teilhabe konkret in Schule und Unterricht umgesetzt werden können:
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Projektlernen als Demokratielernen
Volker Reinhardt verbindet pädagogische Konzepte mit politischer Bildung – als gelebte Demokratie im Unterricht. -
Young Citizens im Fokus
Steve Kenner und Dirk Lange präsentieren praxistaugliche Konzepte für Demokratiebildung mit und für junge Menschen. -
Verschwörungsmythen und Antisemitismus
Helmut Wehr und Hans-Jürgen Kobus analysieren, wie ideologische Strömungen in den Unterricht hineinwirken – und wie pädagogisch reagiert werden kann. -
Zeit und Raum in der Europabildung
Michael Görtler entwickelt Perspektiven für ein europäisches Bewusstsein in Schule und Politikunterricht. -
Geschichtstheater als Methode
Wolfgang Hochbruck zeigt, wie performatives Lernen historisches und demokratisches Verständnis vertiefen kann.
Weitere Beiträge im Panorama
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Digitale Transformation bewältigen
Nicole Flindt, Jana Steinbacher und Christian Rietz stellen Resilienzstrategien für (Hoch-)Schulen im Umgang mit digitalen Umbrüchen vor. -
Montessori als Lernkultur
Anette Dragan erläutert in der Serie Lernen ermöglichen. begleiten. fördern. das Konzept der Montessori Gemeinschaftsschule Saar. -
Für Sie gelesen
Ulrich Herrmann rezensiert Tools – Das Lehren vom Lernen her denken von Hermann Wartenweiler.
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✔ Konkrete Methoden und Konzepte für Demokratiebildung
✔ Reflexion zu Antisemitismus, Verschwörungsideologien und Fake News
✔ Praxisbeispiele aus Unterricht, Schulentwicklung und Hochschullehre
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| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin 20.04.2022
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Maria Montessori verlangt von Schulen, dass Kinder und Jugendliche zu selbstständigen Persönlichkeiten heranwachsen können. Schule und Unterricht – richtiger: Anregung und Anleitung zu Arbeiten und Lernen – sollen den Schüler/innen all das zur Verfügung stellen, was ihr Interesse, ihren Lerneifer und ihren Wunsch nach Weiterentwicklung anregt und zufriedenstellt. Der vorliegende Beitrag stellt die pädagogischen Kernelemente einer solchen Montessorischule vor: „Freiarbeit“, „Leitfaden“, „Schultagebuch“, Lernen in Projekten, die Lernprozesse durch lernwirksame Raum-/Zeit-Arrangements fördern. Nicht zuletzt ist die Veränderung der Lehrerrolle hin zum Lernbegleiter und -berater erforderlich, um selbsttätiges eigenverantwortliches Lernen wirksam unterstützen zu können. Stichwörter: Montessori-Pädagogik, Reformpädagogik, Persönlichkeitsentwicklung, Freiarbeit, selbsttätiges Lernen, soziales Lernen
Aktuelle Befunde an der Pädagogischen Hochschule Heidelberg (PH Heidelberg) zeigen, dass Lehrende und Studierende mit unterschiedlichem Erfolg auf die durch die Corona-Pandemie bedingte Umstellung auf digitale Lehre reagieren. Die Erforschung einer digitalen Resilienz kann dabei unterstützen, Herausforderungen unter digitalen Lehr-/Lernbedingungen in (Hoch-)Schulen auch langfristig angemessen zu begegnen und Resilienzstrategien zu entwickeln. In der Forschung gibt es bisher kaum Befunde, die Digitalisierung und Resilienz miteinander zu verknüpfen. Stichwörter: Digitale Transformation, (Digitale) Resilienz, COVID-19-Pandemie
Geschichtstheater als Methode wird populärer. Der Autor argumentiert dafür, Vermittler entweder einzuladen oder außerschulische Lernorte aufzusuchen, statt selbst ohne entsprechende Vorbildung Geschichtstheater-Projekte anzugehen; entscheidend für die Qualität des Unterrichts ist dabei weniger die Authentizität der Objektebene als die der Darstellung. Stichwörter: Geschichtstheater, Historische Wissenschaft, Geschichts-Didaktik, historische Exaktheit vs. personale Authentizität
Europa hat als Gegenstand der politischen Bildung in der Schule spürbar an Bedeutung gewonnen. Die Kategorien Zeit und Raum können für politisches Lernen im Kontext der Europabildung fruchtbar gemacht werden, weil sie den Schüler/innen einen erfahrungs- und lebensweltorientierten Zugang zu europapolitischen Fragestellungen ermöglichen. Im vorliegenden Beitrag werden zeit- und raumorientierte Ansätze aus Fachwissenschaft, Fachdidaktik und Europabildung diskutiert und unterrichtspraktische Zugänge reflektiert. Stichwörter: Europabildung, Zeit, Raum, Didaktik, politische Bildung
Durch die Corona-Krise entwickeln sich in Teilen der Bevölkerung Ängste und Kontrollverlustgefühle. Diese werden durch eindeutige und eindimensionale Erklärungsmuster kompensiert, wodurch „Sündenböcke“ konstruiert werden: Der Rückgriff auf antisemitische Klischees und Vor-Urteile wird damit alltagstauglich. Im vorliegenden Beitrag wird vor diesem Hintergrund das politische und historische Bewusstsein in Deutschland reflektiert, woraus sich die psycho-politischen Grundlagen und deren quergedachte Erklärungsmuster herauskristallisieren. Stichwörter: Corona-Impfen, Vorurteil, Corona-Diktatur, unterrichtliche Präventions-Ansätze
Kinder erfahren in ihrem Alltag Politik. Sie orientieren sich, entwickeln Meinungen und beginnen, ihre Lebenswelt aktiv mitzugestalten. Der Aufbau des Demokratiebewusstseins von Grundschüler/innen erfolgt im Modus von politischen Selbstbildungen. Demokratiebildung in der Grundschule muss diesen Prozess begleiten und den Kindern selbstbestimmte Erfahrungs- und Reflexionsräume für ihre politischen Lernprozesse zur Verfügung stellen. Vor diesem Hintergrund arbeitet der vorliegende Beitrag heraus, dass die Demokratiebildung sowohl curricular im Sachunterricht zu verankern als auch als unterrichtliche Querschnittsaufgabe und Bestandteil einer demokratischen Schulkultur zu entwickeln ist. Stichwörter: Demokratie, Politische Bildung, demokratische Schulentwicklung
Wenn sie einen Projektunterricht oder ein projektorientiertes Lernen durchführen, denken Lehrerinnen und Lehrer zunächst gar nicht daran, dass es inhaltlich enge, gewachsene Verbindungen zwischen Projektlernen und Demokratielernen gibt. Diese Verbindung ist aber traditioneller Bestandteil eines reformpädagogisch ausgerichteten schulischen projektorientierten Lernens und wurde schon vor über einhundert Jahren als Konzept des philosophischen Pragmatismus in den USA entwickelt. Die Genese der Verknüpfung von Demokratielernen mit projektorientiertem Lernen sowie die Möglichkeiten und Chancen dieses Ansatzes sollen in diesem Beitrag dargestellt werden. Stichwörter: Projektarbeit, Demokratie-Lernen, Projektunterricht, Demokratiepädagogik