Lehren & Lernen 3/2024 Mit- und voneinander lernen im Kontext Inklusion
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 3/2024 Mit- und voneinander lernen im Kontext Inklusion "
Inklusive Bildung braucht mehr als individuelle Förderung – sie braucht gemeinsames Lernen. Die Mai-Ausgabe 2024 von Lehren & Lernen widmet sich der Frage, wie schulisches Miteinander in heterogenen Klassen gelingt: durch kooperatives Lernen, partizipative Strukturen und eine inklusive Unterrichtskultur.
Inklusion gemeinsam gestalten
Die Beiträge dieses Hefts bieten praxisnahe Ansätze, wissenschaftlich fundierte Reflexionen und konkrete Methoden für die inklusive Unterrichtsentwicklung:
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Inklusiver Unterricht = gemeinsames Lernen?
Kathrin Müller und Agnes Pfrang klären, was unter Inklusion im schulischen Alltag wirklich zu verstehen ist. -
Individuelles und gemeinsames Lernen verbinden
Katja Scheidt zeigt Wege auf, wie Unterrichtsstrukturen beides ermöglichen – basierend auf einer empirischen Studie. -
Kooperatives Lernen als Methode für Inklusion
Ludger Brüning stellt erprobte Methoden vor und benennt Herausforderungen aus der Schulpraxis. -
Lehrkräfte im Blick: Ergebnisse des Projekts Ko-Pra
Katja Adl-Amini und Vanessa Völlinger präsentieren Forschungsergebnisse zur Wirksamkeit kooperativer Lernformen in heterogenen Gruppen. -
Partizipation durch partizipative Unterrichtsentwicklung
Raphael Zahnd und Franziska Oberholzer entwickeln Konzepte zur aktiven Mitgestaltung durch Schüler/innen. -
Inklusives Potenzial des Klassenrats
Juliana Gras liefert praxisbezogene Weiterentwicklungsperspektiven aus einer empirischen Untersuchung.
Weitere Themen aus Theorie und Praxis
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Kooperation und sonderpädagogischer Dienst
Die zweiteilige Evaluation zeigt, wie Kooperation zur Ressource für Inklusion wird. -
Lehrerbildung und soziale Gerechtigkeit
Philipp Leisenheimer reflektiert, wie kleine Gesten in ungerechten Systemen zu wichtigen Lernmomenten werden. -
Schutzkonzepte und sexuelle Bildung
Katrin Höhmann argumentiert für einen stärkenden Ansatz im Miteinander. -
Für Sie gelesen
Buchrezension zum Handbuch Kindheit, Technik und das Digitale rundet die Ausgabe ab.
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✔ Konkrete Methoden für inklusiven und kooperativen Unterricht
✔ Aktuelle Forschung zu Partizipation und Schulentwicklung
✔ Impulse für Klassenrat, Schulstruktur und Lehrerbildung
✔ Perspektiven für eine Schule für alle
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin 16.05.2024
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Dieser ins Themenheft einführende Beitrag widmet sich den aktuellen Erkenntnissen zur Rolle des Miteinander- Lernens im inklusiven Unterricht. Es wird der Frage nachgegangen, welche Herausforderungen und Entwicklungspotenziale sich für die Weiterentwicklung des inklusiven Unterrichts aus praktischer und wissenschaftlich- theoretischer Perspektive abzeichnen. Damit liefert der Beitrag nicht nur eine kritische Auseinandersetzung mit dem Status quo, sondern soll auch inspirierende Anregungen für die Weiterentwicklung inklusiver Lernumgebungen bieten. Stichwörter: Inklusiver Unterricht, Gemeinsames Lernen, Kooperatives Lernen, Miteinander lernen
Im Artikel werden sechs Praktiken vorgestellt, die es inklusionserfahrenen Lehrpersonen im Unterricht ermöglichen, individualisiertes und gemeinsames Lernen zu verknüpfen. Diese Praktiken wurden von der Autorin im Rahmen ihrer Dissertationsstudie zur inklusiven Didaktik herausgearbeitet. Stichwörter: Inklusive Didaktik, Inklusiver Unterricht, Individualisierung, Gemeinsamkeit
Individualisierung und kooperatives Lernen gelten als Antworten auf die Heterogenität im Klassenzimmer. Der Beitrag zeigt zunächst auf, warum das kooperative Lernen einem individualisierten Unterricht überlegen ist. Es folgt eine knappe Beschreibung der Kernmerkmale des kooperativen Lernens. In der Alltagspraxis gibt es nicht wenige Fragen und Herausforderungen, mit denen sich Lehrpersonen konfrontiert sehen. Diese werden aufgezeigt und diskutiert. Stichwörter: Kooperatives Lernen, gemeinsamer Unterricht, adaptives Lehrer/innenverhalten
Kooperatives Lernen (KL) ist eine Unterrichtsform, die sich in zahlreichen Studien für den Umgang mit heterogenen Lernvoraussetzungen im (inklusiven) Unterricht als wirksam erwiesen hat. In der Praxis wird jedoch die Heterogenität der Schüler/innen vielfach als Herausforderung für KL beschrieben. Im Beitrag werden Potenziale und Herausforderungen von KL in heterogenen Klassen aus der Sicht von Lehrpersonen anhand von Interviewdaten (N = 34) betrachtet. Basierend darauf werden Strategien diskutiert, welche zur Adressierung der Herausforderungen in der Praxis nützlich sein könnten. Stichwörter: Heterogenität, Kooperatives Lernen, Potenziale und Herausforderungen
Dieser Text diskutiert die zentrale Rolle der Gestaltung des sozialen Miteinanders im Kontext inklusiver Bildung. Am Beispiel des Forschungsprojekts „Partizipative Unterrichtsentwicklung“ wird dabei exemplarisch aufgezeigt, welche Herausforderungen diesbezüglich entstehen können. Zugleich wird basierend auf der gewählten Forschungsmethode eine Vorgehensweise vorgestellt, die es ermöglicht, gemeinsam mit den Schüler/innen eine inklusive Klassen- und Schulkultur zu gestalten, in der sich alle willkommen fühlen und teilhaben können. Stichwörter: Inklusive Bildung, Soziales Miteinander, Partizipation, Kommunikation
Ausgehend davon, welcher Mehrwert dem Klassenrat für schulische Inklusion zugeschrieben wird und wie er im Idealfall umgesetzt werden soll, wird das Format des Klassenrats im Beitrag vor dem Hintergrund empirischer Studien kritisch hinsichtlich seines inklusiven Potenzials reflektiert und es werden Brechungsmomente aufgezeigt. Im Umgang mit diesen werden praxisbezogene Weiterentwicklungsperspektiven eröffnet, wozu eine verstärkte inklusionssensible Reflexion, eine verringerte lehrerseitige Individualisierung zugunsten eines gemeinschaftlichen Peer-Supports sowie soziokratische Abstimmungsverfahren angeregt werden. Stichwörter: Klassenrat, Inklusion, Demokratiebildung, Weiterentwicklungsperspektiven, Peer-Support, Soziokratie
Schutzkonzepte im Kontext von sexualisierter Gewalt in pädagogischen Institutionen sind ein wesentliches Element der Prävention und Intervention bei grenzverletzendem Verhalten. Schutzkonzepte bestehen aus verschiedenen Elementen, die schulorganisatorisch an unterschiedlichen Bereichen ansetzen. Schutzkonzeptentwicklung ist eine der wichtigsten Formen der schulischen Organisationsentwicklung, da der Kinderschutz im Mittelpunkt steht. Stichwörter: Schutzkonzept, sexuelle Bildung, sexualisierte Grenzverletzungen