Lehren & Lernen 4/2022 Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 4/2022 Die Projektmethode – der reformpädagogische Methoden-Klassiker"
Projektarbeit ist kein neues Konzept – aber aktueller denn je. In einer Zeit, in der 4K-Kompetenzen, Selbststeuerung und Individualisierung diskutiert werden, bietet die Projektmethode konkrete Antworten. Die April-Ausgabe 2022 von Lehren & Lernen widmet sich ausführlich diesem reformpädagogischen Klassiker und zeigt seine Relevanz für den heutigen Unterricht.
Lernen durch Projekte – praxisnah und schülerzentriert
Im Zentrum dieser Ausgabe stehen beispielhafte Projekte der Laborschule Bielefeld – über alle Klassenstufen hinweg:
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Einführung in die Projektmethode
Ulrich Herrmann erläutert die Grundprinzipien projektorientierten Lernens – und warum es weit mehr ist als „eine Methode“. -
Leben und Tod in der Primarstufe
Laura Raabe berichtet von einem berührenden Projekt mit Grundschülern, das existenzielle Themen kindgerecht bearbeitet. -
Fächerübergreifend und jahrgangsgemischt
Ulrich Bosse zeigt, wie an der Laborschule über mehrere Jahrgänge hinweg projektorientiert und individuell gelernt wird. -
Reiseprojekte mit Portfolioarbeit
Sabine Geist beschreibt, wie Außerschulisches Lernen mit Reflexion und Dokumentation verknüpft wird.
Weitere Themen im Panorama
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Grundschulempfehlung kritisch betrachtet
Joachim Friedrichsdorf analysiert die Problematik fehlender diagnostischer Grundlagen bei Übergangsempfehlungen. -
Was sagen wir unseren Schüler/innen?
Johannes Baumann und Volker Reinhardt diskutieren Bildung in Zeiten gesellschaftlicher Spannungen. -
Lernen zwischen Frust und Lust
Ulrich Herrmann stellt Ergebnisse einer Allensbach-Umfrage vor – und berichtet von einem innovativen Lernkonzept aus Berlin.
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✔ Fundierte Einführung in die Projektmethode
✔ Praxisbeispiele aus der Laborschule Bielefeld
✔ Impulse für selbstorganisiertes, schülerzentriertes Lernen
✔ Kritische Reflexion zu Übergang, Diagnostik und Bildungskultur
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 40 Seiten
Erscheinungstermin 20.04.2022
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Die Projektmethode ist die Methode der Wahl für (1) selbstorganisiertes individualisiertes und kooperatives Lernen, (2) Stärkung von Motivation und vielseitigem Kompetenzerwerb, (3) eine Leistungsermittlung und -bewertung, die die Nachteile der punktuellen Feststellung vermeidet und eine breitere und damit gerechtere Grundlage für Leistungsbewertungen schafft. Die Projektmethode setzt, soll sie erfolgreich sein, einen Lern- als Einübungsprozess bei allen Lehrenden und Lernenden voraus. Für die Lehrenden bedeutet Lernen in Projekten auf Dauer eine Entlastung der Lehrer-Lehrtätigkeit, für die Lernenden bedeutet es zeitliche und sachliche Intensivierung der Arbeit, verbunden mit erhöhter Motivation und besseren Arbeitsergebnissen. Stichwörter: Projektmethode, Motivation, Kompetenzerwerb, kooperatives Lernen
Der folgende Beitrag berichtet Ergebnisse einer repräsentativen Allensbach-Befragung von Schülern und Eltern im Winter 2019/20 für die Telekom Stiftung „Wie lernen Kinder und Jugendliche?“. Die Befunde werden gegenübergestellt dem Oberstufenkonzept einer neuen Lernkultur „Lernen mit Freude – bis zum Abitur“ an der Evangelischen Schule Berlin Zentrum. Beide Texte liefern Einsichten in die Mikrostruktur des schulisch organisierten Lernens, besonders die psychosozialen Faktoren der Förderung und Behinderung erfolgreichen Lernens, an denen die sog. Empirische Bildungsforschung bisher vorbeigeht. Stichwörter: Lernmotivation, Lernkultur, Neuropsychologie des Lernens, Projektunterricht, Kompetenzorientierung
Der Krieg in der Ukraine wirkt sich auch auf die Schulen aus. Nicht nur dass urkainische Schüler/innen an die Schulen kommen werden. Auch zahlreiche Gewissheiten insbesondere bei der Erklärung der Welt und ihrer Ordnung sind brüchig geworden. Die folgenden Ausführungen fragen danach, wie die Rat- und Sprachlosigkeit ausgehalten und vielleicht zusammen mit den Schüler/innen überwunden werden kann. Stichwörter: Ukraine-Krieg, Weltordnung, Demokratie, Frieden
Übergänge in weiterführende Schulen der Sekundarstufe I sind ein entscheidender Schritt in der Bildungslaufbahn jedes Kindes. Was zunächst nur eine Frage für eine relativ kleine Zahl von Schüler/innen war und durch Aufnahmeprüfungen an den weiterführenden Schulen geregelt wurde, entwickelte sich zu einem Zuweisungsmechanismus, der zunehmend formalisiert und notenbasiert durchgeführt wurde und schließlich durch die Vergabe einer Empfehlung fast ausschließlich in der Hand der Grundschulen lag. Dieser Artikel wirft einen Blick auf wesentliche Entwicklungen in der Gestaltung des Übergangs in die Sekundarstufe I. Stichwörter: Grundschulempfehlung, Bildungsgerechtigkeit, Schulsystem, weiterführende Schulen
Die Projektmethode gehört seit jeher zum Standardinventar der internationalen Reformpädagogik. Der vorliegende Beitrag zu diesem Thema nimmt eine eigene Akzentuierung vor: die Begleitung der Projektarbeit durch Portfolio-Dokumentationen und -Präsentationen der Schüler/innen. Diese Portfolios dokumentieren nicht nur die Lernschritte und Leistungsergebnisse der Schüler/innen, sondern geben auch den begleitenden und beratenden Lehrpersonen Einsichten in die individuellen konkreten Arbeits- und Lernprozesse, die die Projektteilnehmer/innen in ihrem Portfolio als ihre Lernhandlungen dokumentieren und reflektieren. Projektpräsentationen eröffnen Lehrern, Eltern und der Schulgemeinde darüber hinaus Einsichten in die Projekt- und Portfolio-Arbeiten, die dadurch eine Quelle für Unterrichts- und Schulentwicklung bilden, wie es dem Auftrag der Laborschule Bielefeld entspricht. Stichwörter: Projektmethode, Projektportfolio, Portfolioarbeit, Praktisches Lernen, Unterrichtsentwicklung, Schulentwicklung
In diesem Beitrag wird die Verbindung von gemeinschaftlichem Lernen mit individuellen Interessen und Lernwegen beispielhaft an einem fächerübergreifenden, offenen, projektorientierten Vorhaben in einer jahrgangsgemischten Gruppe der Klassenstufen 3, 4 und 5 an der Laborschule Bielefeld vorgestellt. In längeren Epochen arbeiten die Schüler/innen für sechs oder sogar acht Stunden pro Woche an einem gemeinsamen Thema, auf das sich die Gruppe zuvor geeinigt hat. Die einzelnen Schüler/innen bearbeiten individuelle Schwerpunkte, d. h. Aspekte des Großen-Ganzen, und leisten damit ihren Beitrag zur Bearbeitung des Gruppenthemas. Stichwörter: Gemeinsam lernen, Individualisierung, Projektmethode, Jahrgangsmischung, fächerübergreifendes Lernen, Laborschule Bielefeld
Der vorliegende Beitrag dokumentiert ein Projekt zum Thema „Leben und Tod“, das, von Vorschul- und Grundschulkindern angeregt, an der Laborschule Bielefeld durchgeführt wurde. Ausgehend vom Situationsansatz – eine Amsel fliegt gegen die Glasscheibe des Gruppenraums und stirbt – entwickeln die Kinder, die diesen Vorgang miterlebt haben, ein Projekt, das von Grundfragen über Sterben und Tod bis hin zur rituellen Beisetzung der toten Amsel im Schulgarten reicht. Die Fragen und Antworten der Kinder sind ebenso originell wie kreativ, handlungs- und produktorientiert haben sie sich mit einer Grundfrage des Lebens überhaupt vertraut gemacht. Stichwörter: Projektmethode in der Grundschule, Situationsansatz, Handlungsorientierung, Laborschule Bielefeld