Journal Dampf-Heißluft 2/2023
9,40 €
Produktinformationen "Journal Dampf-Heißluft 2/2023"
Technikgeschichte, Modellbau, Heißluftmotoren und Werkstattpraxis
Mit Volldampf in die neue Saison: Diese Ausgabe widmet sich historischen Dampflokomotiven, ungewöhnlichen Umbauten, praktischer Schmierung und neuen Entwicklungen im Heißluftbereich – ergänzt durch Rückblicke, Tipps und ein Spezialmodell mit 90 Tonnen Gewicht.
Ausgewählte Beiträge:
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Dampflokomotiven der Maschinenfabrik Rüti AG (ZH)
Fritz Aeberli gibt einen fundierten Überblick über die Geschichte und Technik der Lokomotiven aus dem schweizerischen Rüti. -
Upgrade von Spielzeugdampfwalzen
Volker Koch zeigt, wie handelsübliche Dampfmodelle mit einfachen Mitteln optimiert werden können. -
„Wer gut schmiert, der gut fährt!“ – Teil 1
Karl-Ernst Jenczok schildert seine Erfahrungen mit der Schmierung von Dampfmaschinen – praxisnah und reflektiert. -
Dampffindlinge – Teil 9 & Der erste Flensburger Dampfer
Rolf Hoffmann setzt seine beliebte Reihe fort und widmet sich zugleich der maritimen Technikgeschichte. -
Chronik der Brohltalbahn
Thomas Hillenbrand zeichnet die Geschichte dieser einzigartigen Schmalspurbahn nach – mit historischen Bezügen und Bildern.
Spezialprojekte:
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90-Tonnen-Dampfkran Bauart 059 (Teil 1)
Manfred Hofmann beschreibt Planung und Bau dieses spektakulären Modells im Maßstab 1:11. -
Königl.-Sächsische Kraftwerk- und Maschinen-AG Chemnitz
Manfred König entwirft eine augenzwinkernde Hommage an eine fiktive technische Institution.
Technikgeschichte & Wissen:
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Unsere Welt der Technik – Teil 6
Christian Schwarzer mit einer weiteren Folge seiner beliebten Serie über den Einfluss der Dampfmaschine.
Werkstatt-Tipps:
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Porentief sauber
Hans Harhaus gibt praktische Hinweise zur Reinigung von Gussteilen – hilfreich für Restaurierung und Modellbau.
Heißlufttechnik:
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Experimentalmotor nach Manson/Ruppel
Josef Reineck stellt einen selbst entwickelten Zweizylinder-Heißluftmotor mit modifizierter Gasführung vor.
Plus wie gewohnt: Leserfotos, Messe- und Dampftermine, Stammtische, Forum, „kurz & fündig“, AHA! Nr. 51, Vorschau & Impressum
| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Seitanzahl: 86 Seiten
Erscheinungstermin: 21. 04.2023
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Das Journal Dampf & Heißluft beschäftigt sich in erster Linie mit dem Modellbau von Dampfmaschinen und Heißluftmotoren. Es sind zahlreiche Baupläne und Tipps für den Modellbauer zu finden, aber auch die historischen Vorbilder sind mit in die Thematik einbezogen. Um die Jahrhundertwende wurden Lokomotiven, Schiffe, stationäre Maschinen und auch Straßenfahrzeuge mit Dampf angetrieben. Mit zunehmender Tendenz werden diese technischen Denkmäler im musealen Bereich wiederbelebt. Hier fi nden viele Dampfmodellbauer ihre Ideen und lassen diese Vorbilder im Modellmaßstab neu entstehen. Auch die vielen Dampf- und Nostalgiefans, welche nicht die Möglichkeit haben, selber Dampfmodelle zu bauen, erhalten in diesem Journal interessante Informationen, wie zum Beispiel in den Rubriken „Reiseziele“ und „Dampf im Museum“. Die begehrte Dampf-Terminliste mit Informationen über die nächsten Dampftreffen ist ebenfalls in jeder Ausgabe zu finden. Bestellen Sie jetzt Ihr Abonnement und profitieren Sie von vielen Vorteilen: 2 Tage vor dem Erstverkaufstag bereits druckfrisch in Ihrem Briefkasten Keine zusätzlichen Versandkosten Sie sparen gegenüber dem Einzelkauf am Kiosk Sie erhalten zusätzlich eine tolle Prämie Zusätzlich zu Ihrem Print-Abo können Sie sich die Digital-Ausgaben für nur € 2,40 pro Jahr dazubestellen. Das Digital-Abonnement steht Ihnen unter www.mediathek.neckar-verlag.de sowie in der Neckar-Verlag App für Android oder iOs zur Verfügung. Sie erhalten bei Bestellung eine E-Mail mit Ihren Zugangsdaten. Die Abo-Erweiterung bei bereits bestehenden Print-Abonnements können Sie per E-Mail an: bestellungen@neckar-verlag.de dazubestellen bzw. Sie nutzen einfach das Kontaktformular. Bezugsbedingungen: Prämiengebundene Abonnements verlängern sich nach Ablauf der Frist (1 bzw. 2 Jahre) automatisch. Das Abonnement ist dann jeweils sofort kündbar.
Die Stadt Storkow im schönen Land Brandenburg besitzt eine Dampfmaschine, die im Zeitraum ab 1897 erstmals gewerblich Elektrizität für diese Kleinstadt erzeugte. Die Rede ist von einem Gleichstromnetz, über die Höhe der Spannung ist nichts überliefert. Die Leistung dieser Zweizylinder-Tandem-Verbundmaschine der Leipziger Firma Swiderski kann man mit ca. 100 kW annehmen, sie konnte also 100 Häuser mit je 1.000 Watt Strom für Glühlampen versorgen, oder auch 200 Haushalte mit je 500 Watt.
Der Bahnhof der Schmalspurbahn liegt hinter dem verwahrlosten Staatsbahnhofsgebäude, er ist höher gelegen und die weitläufigen Anlagen machen einen gepflegten Eindruck. Hinter der unter Dampf stehenden, gestreckten startklaren und blitzsauberen Mallet warten fünf vierachsige Personenwagen, ein alter Packwagen aus der Anfangszeit und ein offener vierachsiger Plattformwagen, die Bühnen sind auch während der Fahrt begehbar.
Es fing an mit der Wilesco-Walze „Old Smoky“, die der Autor vor über fünfzig Jahren als Weihnachtsgeschenk erhalten hatte; damals kostete das Teil ca. 45,– DM, was für einen Normalverdiener zu dieser Zeit auch schon eine Menge Geld war. Diese Walze wurde stark bespielt, aber immer nach Gebrauchsanleitung mit Liebe gewartet und geölt. Sie ist bis heute noch voll funktionsfähig und in einem sehr guten Zustand; eben ein deutsches Qualitätsprodukt! Fast neuwertig nach über fünfzig Jahren, die Wilesco-Dampfwalze in dunkelgrüner Ausführung. Videos zum Artikel
Die Lokomotive wurde 1831 von der Firma „Stephenson & Company“ in England, Newcastle upon Tyne, für die „Camden and Amboy Railroad“ (C&A) gebaut und war die erste Lokomotive, die in New Jersey angeschafft wurde. Sie bekam die Nr. 1 und den Namen „Stevens“ nach dem Präsidenten der Gesellschaft. Den Namen „John Bull“ bekam sie später wegen ihrer englischen Herkunft und sozusagen als Spottnamen.
Einer alten, sehr traditionsreichen, aber auch sehr jungen Stadt, die sich inzwischen sehr gewandelt hat, will ich einen Besuch abstatten. Chemnitz, eine Stadt, die viele nicht mochten, die wenige Flaniermeilen hatte, aber viel Industrie. Diese interessierte mich aber mehr als andere Dinge. Industriestandorte, wie Chemnitz, Olbernhau, Zwickau und Werdau, um nur einige von einer langen Liste zu nennen, die noch Fabriken aus alten Zeiten besaßen, noch Maschinen und Anlagen innehatten, die im „Osten“ auch nach dem Krieg noch länger Bestand hatten und ihr „Dasein fristeten“!
Wir hatten vor einiger Zeit einen Beitrag über das Reinigen von Modell-Teilen veröffentlicht. Die vorgestellten Methoden basierten ausnahmslos auf chemischen Verfahren mit Lösungsmitteln, Reinigungs-Chemikalien und Wärmebehandlung. Nun gibt es ein neues Verfahren, das wir ausprobiert haben und das wir Ihnen nicht vorenthalten wollen – denn es funktioniert hervorragend! Vapor-Blasting lautet der Begriff für wunderbare, porentiefe Säuberung. Und die Firma FABI-VBS bietet dieses Verfahren an. Es ist nichts zum Selbermachen, denn das notwendige Equipment ist schon beachtlich. Aber es lohnt sich, auf diesen Service zurückzugreifen!
Am Anfang war Rizinus, dann etwas später das Zepf-Öl für die kleinen Zweitaktverbrenner das Schmiermittel. Eine „ölige“ Angelegenheit war das vor 40 Jahren aber immer. Nach dem Gebrauch der Motoren war meist eine Zerlegung und Reinigung derselben angesagt. Tat man das nicht, waren die Motoren nach einiger Zeit festgeharzt. Heutzutage werden synthetische Schmierstoffe für den Betrieb verwendet.
Nach dem Bau einiger Objekte, überlegte ich einige Zeit, was man als Nächstes bauen könnte. Die Wahl fiel auf den Dampfkran, den ich auch als H0-Modell von Fleischmann besitze. Für die V200 hatte ich mir schon die Original-Pläne besorgt. Auch die Motoren und der 4QD-Regler von Vortex waren vorhanden. Nach einigen Recherchen musste ich leider feststellen, dass es außer ein paar Bildern nichts Brauchbares mehr an Unterlagen von dem Kran gab. Video zum Artikel
Caspar Honegger (1804 – 1883), ein Industriepionier der ersten Stunde und Gründer der Maschinenfabrik Rüti (MR), begann 1834 mit einer Spinnerei und Weberei in Siebnen, im Kanton Schwyz mit 50 englischen Webstühlen. Mit deren Qualitäten (Mechanik und Stoff) er aber nicht zufrieden war, er begann, in seiner Werkstatt in Siebnen mit seiner Erfindung „Honeggerschlag“ 1842 selber Webstühle zu bauen.
Im Jahr 1865 bestellte der Flensburger Kaufmann und Reeder F. M. Bruhn bei der Hamburger Werft Janssen & Schmilinsky das Dampfschiff SEEMÖVE. Nach Probefahrten im April 1866 und einer 33 Stunden dauernden Überführung über Elbe, den alten Eiderkanal und die Ostsee von Kiel-Holtenau nach Flensburg begann am 1. Mai offiziell die Flensburger Fördeschifffahrt unter Dampf.
Es gibt Heißluftmotoren, bei denen das Arbeitsmedium (meistens Luft) ausgetauscht wird. Man spricht dann von einem offenen System. Zu diesen zählt der Manson-Motor und als Bauarten mit spezieller Gasführung die Versionen nach Ruppel (in manchen Publikationen auch Rupp genannt) oder Guise. Beim Manson-Prinzip wird das erwärmte und komprimierte Gas an die Atmosphäre ausgestoßen und am Ende des Gegenhubs kälteres Medium, meistens Luft, angesaugt.