Lehren & Lernen 8-9/2017 Lehrergesundheit; Pädagogische Beziehungen III: Selbstkompetenz
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 8-9/2017 Lehrergesundheit; Pädagogische Beziehungen III: Selbstkompetenz"
Das Paket "Pädagogische Bezeihungen" erhalten Sie über die Option zum Sonderpreis. Darin sind alle Hefte zum Thema enthalten (Ausgabe 1-2017, 3-2017, 8/9-2017, 1-2018 und 6-2018). Mehr Infos zum Paket erhalten Sie hier.
Zeitschrift für Schule und Innovation aus Baden-Württemberg
Diese Doppelausgabe präsentiert sich mit einer besonderen Eröffnung: einer Rede von Bundespräsident a.D. Joachim Gauck zum Thema Kränkung. Daran schließt sich das erste Hauptthema dieses Heftes – Lehrergesundheit – an. Das Spektrum der Berichte reicht von Burnout-Problematik, dem Heidelberger Kompetenztraining zum lösungsorientierten Umfang, Fallbesprechungen, Lehrer-Ent-Lastung und Glück im Lehrerberuf.
Das zweite Hauptthema dieser Ausgabe ist die Selbstkompetenz. Die Selbstkompetenz ist dabei bereits Teil III der Serie "Pädagogische Beziehungen" und behandelt nach den Grundlagen aus Teil I, den Motoren der Motivation aus Teil II viele Aspekte der Beziehungsziele Selbststeuerung, Selbstkontrolle und Selbstkompetenz. Nähere Informationen zu den namhaften Autoren und Inhalten finden Sie im Inhaltsverzeichnis und in der Leseprobe.
| Produkttyp: | Zeitschrift |
|---|
Seitenzahl: 80 Seiten
Erscheinungstermin: 18.10.2017
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Schulische Lehrkräfte gehören zu den am stärksten vom Burnout-Syndrom betroffenen Berufsgruppen. Zwischen 20% und 30% der diensttuenden Lehrkräfte sind von einer signifikanten stressassoziierten Gesundheitsstörung betroffen. Ein hoher Prozentsatz von Lehrkräften ist verbaler Aggressivität und Androhungen körperlicher Gewalt bis hin zu tatsächlicher Gewalt ausgesetzt. Die Kunst der Beziehungsgestaltung mit einer schwieriger gewordenen Schülerklientel gehört zu den besonderen Voraussetzungen des Lehrerberufs, wird in der Ausbildung aber kaum gelehrt und von vielen Lehrkräften nur wenig beherrscht. Im Zusammenhang damit erhöht sich das Risiko, an der Beziehungsgestaltung zu scheitern und Burnout oder andere seelische Gesundheitsstörungen zu erleiden. Je nach Schwere der seelischen bzw. psychosomatischen Gesundheitsstörung sind ambulante psychotherapeutische oder stationäre psychosomatische Hilfestellungen indiziert. In die Behandlung sollten einige für den Lehrerberuf spezifische therapeutische Ansatzpunkte einbezogen sein, die in einem vom Autor erstellten Manual beschrieben sind und hier zur Darstellung kommen.
Eine regelmäßige strukturierte Fallbesprechung kann Lehrkräfte dabei unterstützen, mit schwierigen Situationen im Schulalltag umzugehen und in ihrem Beruf gesund zu bleiben. Leider ist dieses Instrument an Schulen noch wenig verbreitet, möglicherweise auch deshalb, weil es mit Vorurteilen behaftet ist. In diesem Beitrag möchten wir aus schulpsychologischer Perspektive zeigen, was eine Fallbesprechung ist, wie diese Methode für Lehrkräfte hilfreich sein kann und wie sie sich von anderen Formen des kollegialen Austauschs unterscheidet. Anhand von Beispielen wird dargestellt, welche Themen auf welche Art und Weise bearbeitet werden können.
In der Sekundarstufe I gewinnen Kontakte zu Gleichaltrigen an Wichtigkeit, während der Wert schulischer Leistungen häufig in den Hintergrund rückt. Gerade das Lernen von und mit Gleichaltrigen bietet hier spezifi sche Bildungspotenziale. Dies gilt in Bezug auf die Bewältigung der im Jugendalter anstehenden Entwicklungsaufgaben und die Erhöhung des Werts schulischen Lernens. Kooperative Lernformen im Klassenverband sowie Peer-Mentoring-Programme eröffnen Möglichkeiten der individuellen Förderung von sowohl fachlichem als auch sozialem Lernen.
Lehrer sind in Zeiten des pädagogischen und bildungspolitischen Umbruchs erhöhten Belastungen ausgesetzt. Dies umso mehr, als die gesellschaftlichen Anforderungen durch Digitalisierung, Globalisierung, Inklusion, Migration usw. weiter anhalten werden. Brücken bauen zwischen der kleinen Welt der Schule und der globalisierten Welt. Aus diesem Grunde ist es Teil der Lehrer-Professionalität, Stresskompetenz zu optimieren. Sicher ist hier auch der Arbeitgeber mit verbesserten Rahmenbedingungen gefordert: Klassenteiler, Gemeinschaftsschule- Schulorganisation, Supervision, Gesundheitsmanagement usw., aber auch individuell kann die einzelne Lehrkraft ihre/seine Arbeits-Privatheit-Integration befördern. Hierzu werden Entspannungsverfahren vorgeschlagen.
Während viel über Lehrergesundheit geschrieben und gesprochen wird, ist Glück im Lehrerberuf nicht nur kein Thema, sondern mag von manchen bereits als Provokation verstanden werden. Dabei hängen Glück und Gesundheit durchaus zusammen. Im vorliegenden Beitrag werden zunächst die schwierigen Rahmenbedingungen des Lehr-Berufs ausgeleuchtet. Im zweiten Teil wird gezeigt, dass es die Grundeinstellung gegenüber dem Beruf zu überdenken gilt, so dass Strategien und Wege zum Berufsglück, zur Berufszufriedenheit überhaupt erst gesehen und dann in vielen kleinen Schritten auch gegangen werden können.
In unserem Projekt Schule und Gesundheit haben wir ein Verfahren erprobt, wie wir Lehrkräfte dabei unterstützen, Inhalte, die sie in einer Fortbildungsveranstaltung erfahren haben, für sich persönlich und angepasst an die eigene Bedarfslage in die Praxis und in ihren Alltag zu übertragen. Dabei legten wir für unsere Arbeit Prinzipien zur Stärkung der Selbstwirksamkeitserwartung und – eng damit verbunden – die Formulierung von SMARTen Zielen zugrunde. Schrittweise haben wir versucht, Prioritätensetzung, Zielfindung, Begründung eines Vorhabens, Initiierung und Durchhalten durch eine Anleitung zur Reflexion und Tandemarbeit zu unterstützen.
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