Dampffindlinge -Teil 7
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Produktinformationen " Dampffindlinge -Teil 7"
Im Oktober 2020 führte uns eine Urlaubsreise nach Mitteldeutschland an den Geiseltalsee. Dieser erstreckt sich zwischen der Stadt Mücheln und dem Dorf Frankleben, etwa 20 Kilometer südwestlich von Halle. Der See ist der größte künstliche See in Mitteldeutschland und war einmal ein riesiger Braunkohlen-Tagebau.
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Autor: Rolf Hoffmann
Erscheinungstermin: 21.1.2022
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Findling 1: Dieser Dampffindling versteckt sich ein wenig. Er befindet sich in Braunschweig in der Berufsschule für Technik „Heinrich Büssing“ in der Salzdahlumer Straße. Auf einem Betonsockel prangte eine mittelgroße (ca. 100(?) kW), ventilgesteuerte Dampfmaschine mit 2,5-m-Schwungrad. Der Findling 2 steht in Magdeburg-Buckau am Sülzehafen, 50 Meter vom Elbufer entfernt. Er ist nicht riesig, aber auch nicht gerade klein. Es handelt sich um eine stationäre Lokomobile der Firma R. WOLF, Baujahr 1911. Findling 3: Wir sind wieder in Braunschweig. Der dritte Findling versteckt sich überhaupt nicht. Er „protzt“ regelrecht vor dem Hauptbahnhof und ist ein absoluter „Hingucker“. Selten kann man eine große Dreizylinder-Schnellzug-Dampflokomotive in voller Pracht und aus aller Nähe bewundern.
Die Stadt Storkow im schönen Land Brandenburg besitzt eine Dampfmaschine, die im Zeitraum ab 1897 erstmals gewerblich Elektrizität für diese Kleinstadt erzeugte. Die Rede ist von einem Gleichstromnetz, über die Höhe der Spannung ist nichts überliefert. Die Leistung dieser Zweizylinder-Tandem-Verbundmaschine der Leipziger Firma Swiderski kann man mit ca. 100 kW annehmen, sie konnte also 100 Häuser mit je 1.000 Watt Strom für Glühlampen versorgen, oder auch 200 Haushalte mit je 500 Watt.
Das Schleswig-Holsteinische Landwirtschaftsmuseum machte Werbung für das 1. Stationärmotorentreffen auf seinem Gelände in Meldorf. Diese Info war schon mal sehr interessant. Doch halt, stopp! Ein Landwirtschaftsmuseum muss doch auch „Dampf“ haben, vermuteten wir sofort. Nachschau im Netz ergab, dass das Museum tatsächlich eine Lokomobile besitzt. Das wollten wir uns nun genau ansehen und darüber berichten, außerdem sind alte Motoren, wenn gar betriebsfähig, auch immer eine Reise wert. So ging es dann im Mai 2022 von der Ostküste (Kiel) zur Westküste Schleswig-Holsteins nach Meldorf. Auf dem Freigelände vor dem Museum waren etwa 30 Motoren zum Teil in Betrieb zu sehen.
Auf der Suche nach weiteren „Findlingen“ wurden wir in Hamburg, am Nord-Ostsee-Kanal und an der Kieler Förde fündig.