Lehren & Lernen 1/2025 Professioneller Umgang mit Mehrsprachigkeit
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Produktinformationen "Lehren & Lernen 1/2025 Professioneller Umgang mit Mehrsprachigkeit"
Mehrsprachigkeit ist Realität im Schulalltag – und zugleich eine große Chance. Die Februar-Ausgabe 2025 von Lehren & Lernen beleuchtet praxisnah und wissenschaftlich fundiert, wie Schulen dieses Potenzial nutzen können. Dabei stehen sowohl der Unterricht als auch die Lehramtsausbildung im Fokus.
Mehrsprachigkeit als Bildungsressource
In dieser Ausgabe zeigen Expertinnen und Experten, wie Sprachförderung gelingt – differenziert, professionell und mit Blick auf Chancengleichheit:
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Scaffolding im Anfangsunterricht Deutsch
Hanna Sauerborn stellt praxisorientierte Strategien für den Schriftspracherwerb vor – und wie mehrsprachige Kinder gezielt unterstützt werden können. -
Mehrsprachigkeit in der Lehramtsausbildung
Anny Schweigkofler-Kuhn fordert mehr Sensibilität und strukturelle Verankerung des Themas in der Lehrerbildung. -
Aufgaben im sprachsensiblen Unterricht
Sarah L. Fornol und Anja Wildemann analysieren, wie Aufgaben sprachliche Anforderungen vermitteln und worauf bei ihrer Gestaltung zu achten ist. -
Grammatische Kompetenzen als Schlüssel
Barbara Krebs zeigt, warum diskursive Kompetenzen grammatische Fundamente brauchen – und wie Lehrkräfte sprachsensibel unterrichten können.
Weitere Themen aus Schule und Bildung
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Demokratiebildung in Ausbildung und Schule
Thomas Haas verbindet schulpraktische Arbeit mit Lehrerbildung. -
Lernen effektiver gestalten
Johannes Baumann reflektiert Ursachen und Alternativen zum „Bulimie-Lernen“. -
Individuelle Förderung und Unterstützungssysteme
Beiträge zur Umsetzung in Baden-Württemberg und der Schweiz zeigen strukturelle Möglichkeiten auf. -
KI in der Schule
Start der neuen Serie: Ein KI-basiertes Tool hilft bei Differenzierung und Übersetzung im Unterricht. -
Für Sie gelesen
Rezensionen zu Eigene und gemeinsame Lernarbeit und Die Evolution des Denkens.
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| Produkttyp: | Zeitschrift |
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Zugehörige Publikationen
Gerade im Anfangsunterricht kann der sprachlichen Heterogenität bei Aufgaben zum Schriftspracherwerb u. a. durch Scaffolding begegnet werden. In diesem Beitrag werden einige Beispiele aus dem Anfangsunterricht herausgegriffen, in denen es auch um die Frage geht, wie die sprachlichen Ressourcen der Lernenden für das Lernen genutzt werden können.Stichwörter: Schriftspracherwerb, DaZ, Scaffolding, KOMET-Modell
Der Artikel führt in den aktuellen Stand der Geschichtsdidaktik ein, indem er das Paradigma des narrativen Konstruktivismus entfaltet. Ziel und Methode historischen Lernens ist Kritikfähigkeit, die sich im Umgang mit Überlieferung und eigenen Narrationen beweist. Neu und weiterführend ist der Versuch, über Neugier und das Pathos leerer Vergangenheit Möglichkeitsräume für historisches Denken zu öffnen, die es erlauben, konventionelle Denkmuster zu transzendieren.Stichwörter: Geschichtsschreibung, Geschichtsbewusstsein, Materialität, Befremden, Neugier, Kritik
Das abnehmende Vertrauen in die Handlungsfähigkeit demokratischer Institutionen und zunehmend demokratiefeindliche Einstellungen haben zur Folge, dass an Demokratiebildung, politische Bildung und historische Bildung die Anforderung herangetragen wird, passende Bildungsangebote zur Stabilisierung der Demokratie bereitzustellen. Jedoch liegen Demokratiebildung, politischer Bildung und historischer Bildung unterschiedliche Konzepte und Zielsetzungen zugrunde, die im Folgenden zunächst erläutert und zu bildungspolitischen Strategiepapieren in Beziehung gesetzt werden. Aus der Diskussion des Potenzials historischen Denkens für die Demokratiebildung wird schließlich das Leitbild geschichtskritischer, mündiger Bürger/innen abgeleitet.Stichwörter: Demokratiebildung, historisch Denken, historisch-politische Bildung, Orientierungsfähigkeit, Mündigkeit
Geschichte basiert auf Quellen und erfordert Faktenwissen, methodische Fähigkeiten und Vorstellungskraft, um Zusammenhänge zu erkennen (Pandel 2010). Während Geschichte lange als zu abstrakt für junge oder lernherausgeforderte Kinder galt, geht die Fachdidaktik heute davon aus, dass alle Schüler/innen Geschichtsbewusstsein entwickeln können (Alavi/Franz 2017). Inklusion sollte dabei auch inhaltlich umgesetzt werden, etwa durch Themen wie Disability History, Ethnie oder soziale Ungleichheit. Der Beitrag zeigt, wie inklusives historisches Lernen praxisnah gestaltet werden kann, ohne bestehende didaktische Ansätze grundlegend zu verändern.Stichwörter: Historisches Denken, Didaktik, Inklusion
Die Förderung der geschichtskulturellen Kompetenz ist essenziell, um die Urteilsfähigkeit von Schüler/innen im Umgang mit geschichtskulturellen Darstellungen zu stärken. Bereits in der Grundschule können sie lernen, zwischen glaubwürdigen, falschen und voreingenommenen Informationen zu unterscheiden. Der Beitrag plädiert dafür, durch die Analyse von Objektivationen der Geschichtskultur, wie z. B. Playmobil®-Spielfiguren, die Dekonstruktionskompetenz spielerisch zu fördern und einen reflektierten Umgang mit Geschichte anzubahnen.Stichwörter: Spielzeug, Geschichtskultur, geschichtskulturelle Kompetenz, (in)formelles historisches Lernen
Dieser Beitrag definiert, was im Hinblick auf das Fach Geschichte unter dem Begriff „Mythos“ verstanden werden kann und welche Bedeutung Mythen für den Unterricht haben bzw. welches Potenzial in ihnen steckt. Um dies herzuleiten, werden erstens eine Mythen-Typologie und auf dieser Basis zweitens für den Umgang mit Mythen notwendige Kompetenzen vorgestellt, um den Bildungswert von Mythen ausschöpfen zu können.Stichwörter: Mythos, Verschwörungstheorie, Kompetenzen, Bildungswert, Unterrichtspraxis
In diesem Beitrag wird das Feld der Gedenkstättenarbeit mit Kindern skizziert und hinsichtlich der pädagogischen und didaktischen Praxisanforderungen als Forschungsdesiderat ausgewiesen. Ausgehend von einer Darstellung divergierender Anforderungen an die Gedenkstättenarbeit im Allgemeinen wird eine Forschungsperspektive auf die Spezifik des historisch-politischen Lernens mit Grundschulkindern am außerschulischen Lernort Gedenkstätte entworfen.Stichwörter: Gedenkstättenpädagogik, außerschulischer Lernort, historisch-politisches Lernen, Gedenkstätte
Vor dem Hintergrund der (erst)sprachlichen Heterogenität in vielen Schulklassen sowie der Tatsache, dass Sprache und historisches Lernen eng verwoben sind, präsentiert dieser Beitrag didaktische Implikationen für zweiund mehrsprachiges historisches Lernen im Sachunterricht. Die Unterrichtsvorschläge basieren auf geschichts-, fremdsprachen- und mehrsprachigkeitsdidaktischen Erkenntnissen sowie einer aktuellen Pilotstudie. Sie widmen sich dem begriffskomparativen Lernen etwa mittels der Kontrastierung der Begriffe story und history.Stichwörter: Bilingualer Unterricht, CLIL, Mehrsprachigkeit, Frühes historisches Lernen, komparatives Begriffslernen, Heterogenität
Problemorientierte Einstiege mit einer problemorientierten Leitfrage ermöglichen Sach- und Werturteile im kompetenzorientierten Geschichtsunterricht. Gerade am Beispiel der Frage nach der Umbenennung von öffentlichen Plätzen und Straßen können geschichtskulturelle und erinnerungspolitische Debatten in den Unterricht einbezogen werden. Das unterrichtspraktische Beispiel ermöglicht die Entwicklung einer problemorientierten Leitfrage nach der Umbenennung der Hindenburgstraße am regionalgeschichtlichen Beispiel.Stichwörter: Unterrichtseinstieg, Geschichtsunterricht, Problemorientierung, Kompetenzorientierung, Leitfrage
Nachdem ChatGPT und andere KI-Anwendungen kostenlos und leicht zugänglich sind, stellt sich auch für Hochschulen die Frage nach dem Umgang mit diesen Möglichkeiten. Studien zeigen, dass Studierende KI-Tools überwiegend nutzen, die Nutzung aber unterschiedlich häufig und verschieden geschieht. Die Hochschulen beginnen darauf zu reagieren. Diese Überlegungen erscheinen auch für die (gymnasiale) Oberstufe relevant.Stichwörter: Täuschungen, Plagiate, ChatGPT, Künstliche Intelligenz, Studierende
Vergleichsarbeiten (VERA 3 und 8) gehören mittlerweile zum selbstverständlichen, sich jährlich wiederholenden Ritual an jeder Schule. Trotz oder gerade wegen der Flankierung durch die Ziel- und Leistungsvereinbarungen stellt sich immer wieder die Frage nach ihrem Sinn und Ertrag für die Schulen. Fällt dieser nur wegen der Unfähigkeit der Schulen, mit den VERA-Ergebnissen konstruktiv umzugehen, meist wenig greifbar und eher wirkungslos erscheinend aus? Mit diesen Fragen setzt sich der untenstehende Beitrag auseinander.Stichwörter: VERA, datengestützte Schulentwicklung, Ziel- und Leistungsvereinbarung, Outputsteuerung
Die Schulaufsicht ist ein selbstverständlicher Teil unseres Bildungssystems und gleichzeitig ein noch zu wenig beachteter und beteiligter Akteur, wenn es darum geht, Schulen bei ihrer Qualitätsentwicklung zu unterstützen. Dabei kann Schulaufsicht mit ihrer Expertise einen wesentlichen Beitrag dazu leisten. Der dafür notwendige Rollenwandel der Schulaufsicht vollzieht sich – in unterschiedlicher Ausprägung – überall in Deutschland. Dieser Beitrag gibt einen Einblick in Erkenntnisse aus dem Programm „LiGa – Lernen im Ganztag“ – einer gemeinsamen Initiative der Deutschen Kinder- und Jugendstiftung und der Stiftung Mercator, in der vor allem die Zusammenarbeit der schulischen Steuerungsebene im Fokus stand.Stichwörter: Schulaufsicht, Qualitätsentwicklung, Kooperation, Transformation, Rollenwandel
Im Zuge einer Stärkung der Eigenständigkeit von Schulen obliegen der Schulaufsicht neben kontrollierenden Aufgaben mit Blick auf die schulische Einhaltung gesetzlicher Vorgaben zunehmend auch unterstützende Aufgaben, vor allem mit Blick auf die schulische Qualitätsentwicklung, die sie bei der Realisierung ihres Führungsauftrags gegenüber Schulen zu erfüllen hat. Der Beitrag geht der Frage nach, auf welche Weise die Schulaufsicht diesen Führungsauftrag erfüllt, und trägt zu deren Beantwortung Erkenntnisse aus der empirischen Forschung zusammen.Stichwörter: Schulaufsicht, Kontrolle, Unterstützung, Beratung, Führungsstile
Im Rück- und Ausblick auf das Bildungssystem entsteht ein Vergleich zwischen Umsetzungen und erforderlichen Veränderungen, den gesellschaftlichen Anforderungen an das Bildungssystem von Baden-Württemberg gerecht zu werden und eine verantwortungsvolle Bildungschance für alle Kinder und Jugendlichen entsprechend ihrer Kompetenzen und ihrer familiären Voraussetzungen zu bewirken. Schule als einen Lern- und Erfahrungsraum zu gestalten, die das Bestreben hat, den Qualitätsbereichen, festgelegt vom Deutschen Schulpreis, zu entsprechen, damit sie den internationalen Standards standhalten kann. Es benötigt auf allen Ebenen Akteure, die engagiert an einer Veränderung in der Bildungslandschaft zu Gunsten der gesellschaftlichen Zukunft unserer Schüler/innen mitwirken, dies gilt auch für die Schulverwaltung.Stichwörter: Veränderung in der Bildungsadministration, Institute Zentrum für Schulentwicklung und Lehrerfortbildung (ZSL) und für Bildungsanalysen Baden-Württemberg (IBBW), Praxisanpassung, differenziert arbeitende Schularten, Zuständigkeiten, Ressourcen
Steuerung im Bildungswesen ist ein fortwährendes Thema. Es gehört Mut dazu, Bildungsprozesse wirksam zu steuern und tragfähige Visionen zu entwickeln. Personen in der Führung müssen zukünftig professionell ausgebildet werden, um sich den neuen Herausforderungen überlegt, flexibel und klug zu stellen. Es benötigt Menschen, die in einer Organisation bereit sind zu lernen und ihre Wirkung zu reflektieren.Stichwörter: Bildungswesen, Führungsherausforderungen, Lernen, Zukunft, Visionen
Entscheidungen in der Schul- und Bildungsverwaltung sind durch hohe Komplexität, widersprüchliche Erwartungen und dynamische Rahmenbedingungen geprägt. Der Beitrag beleuchtet Entscheidungstheorien sowie Strategien zur Entscheidungsfindung unter Unsicherheit. Besondere Aufmerksamkeit gilt dem Spannungsfeld zwischen rationaler Abwägung, intuitivem Handeln und wertegeleitetem Entscheiden. Es werden Orientierungspunkte für Führungskräfte skizziert, die helfen können, Entscheidungsprozesse erfolgreich zu gestalten.Stichwörter: Führungskräfte, Entscheidungsmodelle, Leadership, Partizipation
Die Gemeinde Argenbühl hat mit einer konsequent partizipativen Herangehensweise an die Schulentwicklung einen zukunftsweisenden Prozess angestoßen. Dabei wurde bewusst auf die Einbindung der Bevölkerung gesetzt, auch im Wissen um bestehende Widersprüche und Ambivalenzen. Unterstützt durch professionelle Moderation und externe Beratung zielte der Prozess darauf ab, gemeinsam mit allen Akteuren eine tragfähige und langfristig akzeptierte Entscheidung zu finden. Dieses Vorgehen zeigt, wie innovative Beteiligungsformate komplexe Entscheidungsprozesse in Gemeinden erfolgreich gestalten können.Stichwörter: Schulzusammenführung, Gemeindearbeit, Partizipationsprozess, Schulentwicklung, Bürgerbeteiligung, Innovation, Transparenz, Professionalität, Verantwortungsübernahme, Meinungsfreiheit
Die Frage, wie wir mit KI in der Bildung umgehen, ist entscheidend. Dieser Artikel plädiert für einen kompetenzorientierten Ansatz: Prüfungsgespräche, die Schüler ermutigen, KI als sinnvolles Werkzeug für ihre Ideen zu nutzen, und so wichtige Kompetenzen für die digitale Zukunft entwickeln. Praktische Beispiele zeigen, wie dieser Ansatz in der Praxis gelingen kann.Stichwörter: Künstliche Intelligenz, Medienkompetenz, Prüfungsgespräch, Kompetenzorientierung
Schulen müssen gemeinsames Lernen von Kindern mit und ohne Behinderung ermöglichen. Kann der individuelle Unterstützungsbedarf nicht mit internen personellen Ressourcen gedeckt werden, kommt eine externe Akteursgruppe ins Spiel: die Schulbegleitung. Sie soll die Lücke im System schließen und durch Assistenz gleichberechtigte Teilhabe und Eingliederung befördern. In der Praxis stehen Schulbegleitungen jedoch vor erheblichen Herausforderungen. Empirische Daten zeigen, wie wichtig eine Professionalisierung und die Einbindung in das Schulteam sind.Stichwörter: Schulbegleitung, Inklusion, Rollenkonflikte, Professionalisierung
In einer Zeit zahlreicher Krisen, die oft von Unsicherheiten und Fehlinformationen geprägt ist, ist die Förderung junger Menschen zu aktiven, kritischen Bürger/innen wichtig, um lokale Demokratien zu stärken. Dieser Artikel beleuchtet die Rolle von Schulen, insbesondere des Fachs Gemeinschaftskunde, anhand von Interviews und Gruppendiskussionen an einer ländlichen Schule in Baden-Württemberg. Die Ergebnisse zeigen, dass politisches Wissen, Teilnahmefähigkeiten und ein demokratisches Schulklima die Bürgerbeteiligung fördern. Der Artikel gibt zudem praktische Empfehlungen für Lehrkräfte und Schulleitungen.Stichwörter: Gemeinschaftskunde, Bürgerbeteiligung, Unterricht, Bildungsplan, Demokratie
Eine baden-württembergische Grund- und Hauptschule im ländlichen Raum, ohne Perspektive, entwickelt sich zur Gemeinschaftsschule mit überaus erfolgreicher gymnasialer Oberstufe und zur zweifachen Preisträgerin des Deutschen Schulpreises. Der Schulleiter berichtet im Rückblick von den wichtigsten Impulsen, Etappen und Errungenschaften einer Schule, die den Unterricht abschaffte, um das selbstorganisierte Lernen in den Mittelpunkt zu stellen. Ein Lehrstück für Schulentwicklung und Lernkultur, das schon Schule gemacht hat.Stichwörter: Schulentwicklung, Gemeinschaftsschule, Lernkultur, Deutscher Schulpreis, Alemannenschule Wutöschingen, Schickhardt GMS Stuttgart
Der vorliegende Beitrag spannt einen Rahmen zwischen Entwicklungen der schulpädagogischen Forschungsansätze der vergangenen Jahre und den Herausforderungen im Alltag der Schulen vor Ort. Vor dem Hintergrund der gesellschaftlichen Entwicklungen skizziert der Autor Kernbotschaften für Schulentwicklung in einer Kultur der Digitalität – zwischen Referenzrahmen Schulqualität und den Prozessen der Digitalisierung.Stichwörter: Kultur der Digitalität, Digitalisierung, Schulentwicklung, Schulpädagogik
In nahezu allen Bundesländern sind mittlerweile Referenzrahmen für Schul(system)qualität eingeführt. Den Anfang machte Hessen (und nahm damit eine wichtige Vorreiterrolle ein) schon 2011. Baden-Württemberg folgte 2023. Damit hat sich die Bildungspolitik ein weiteres wichtiges Steuerungsinstrument zugelegt. Neben dem Bildungsplan (was Schüler/innen am Ende können sollen) steht nun der Referenzrahmen, der den Schulen – zunächst einmal sehr plakativ gesprochen – sagt, worauf es ankommt.Stichwörter: Referenzrahmen, Schulqualität, Schulentwicklung
Um gemeinsam Ziele zu erreichen, ist es für das gesamte Schulsystem wichtig, Entscheidungen datenbasiert zu treffen. Dafür ist es wichtig, dass nicht nur auf einer Ebene, sondern auch über die Ebenen hinweg zusammengearbeitet wird – immer mit dem Bezugspunkt, das Lernen aller Schüler/innen besser zu unterstützen. Wie dies auf Grundlage von Daten gelingen kann, zeigt der vorliegende Beitrag.Stichwörter: Schulsystementwicklung, datengestützte Schulentwicklung, Datenkultur, Datenkompetenz
Referenzrahmen Schulqualität, Schuldatenblatt, Statusgespräche zwischen Schulaufsicht und Schulleitung, Zielvereinbarungen – der Instrumentenkasten zur Verbesserung der Qualität schulischer Bildung scheint gut gefüllt. Aber sind die Instrumente auch wirksam und führen sie zu mehr Qualität? Die Ergebnisse in Vergleichserhebungen zu schulischen Leistungen lassen Zweifel daran aufkommen.Stichwörter: Datengestützte Qualitätsentwicklung, Statusgespräche mit Ziel- und Leistungsvereinbarungen, Schuldatenblatt
Der vorliegende Beitrag plädiert für die Bedeutung von „Lücken“ und „Zwischenräumen“ in Bildung und Lebensgestaltung. Anhand des Beispiels der Alemannenschule Wutöschingen zeigt er, wie weniger Unterricht, mehr Zeit für Beziehungen und selbstorganisiertes Lernen zu außergewöhnlichen Ergebnissen führen. Der Autor kritisiert eine auf bloße Wissensvermittlung und Fehlervermeidung ausgerichtete Pädagogik und betont die Notwendigkeit von „Resonanz“, „Kreativität aus dem Nichts“ und dem Zulassen von Unsicherheit für die Entstehung von Zukunft und individueller Entfaltung.Stichwörter: Lücken in der Bildung, Alemannenschule Wutöschingen, Beziehungsfokus, Selbstorganisiertes Lernen, Kreativität, Entfaltung
Dieser Beitrag stellt das Projekt WEICHENSTELLUNG vor, das seit dem Schuljahr 2013/14 an drei Standorten in Deutschland an der Schnittstelle von schulischem Alltag, der Ausbildung von Lehramtsstudierenden sowie der wissenschaftlichen Begleitung durchgeführt wird. Ein besonderes Augenmerk des Projektes liegt auf der Förderung sozial benachteiligter Schüler/innen.Stichwörter: WEICHENSTELLUNG, Transitionen, Chancengleichheit, Bildungsgerechtigkeit Schüler/innen, Mentees, Mentoren
Die Chancen, aber auch Risiken der Individualisierung haben den ländlichen Raum erreicht, in dem viele Familien seit Generationen beheimatet sind. Gesellschaftliche Veränderungen, bedingt beispielsweise durch temporäre Zu- und Wegzüge, spiegeln ein gewachsenes Verständnis dafür wider, individuelle Lebensentwürfe auch in traditionell geprägten Gemeinschaften verwirklichen zu können. Die IGS Salmtal greift diese Entwicklungen auf, um ihre Schüler/innen für ein Leben in der individualisierten Gesellschaft zu stärken.Stichwörter: Individualisierung, Schulentwicklung, Schulen in ländlichen Regionen, Integrierte Gesamtschule, Schwerpunktschule, Ganztagsschule, Schulgemeinschaft
In diesem Beitrag wird aufgezeigt, wie der Umgang mit Mehrsprachigkeit als Teil der Lehramtsausbildung an einer Pädagogischen Hochschule (Baden-Württemberg) gestaltet ist. Aufgezeigt wird dies an Potenzialen, die – auch in Studierenden und Lehrenden selbst liegend – aus den Rahmenbedingungen einer Hochschule gewonnen werden können.Stichwörter: Normalfall, Deutsch als fremde Sprache, physische und virtuelle Mobilität
In jedem Fachunterricht erhalten die Schüler/innen Aufgaben, die sie bearbeiten sollen. Aufgaben stehen aber nicht für sich, sondern sind eingebettet in den fachlichen Lerngegenstand und das Unterrichtsgeschehen. Sie sollen sich zudem an die Voraussetzungen und Kompetenzen der Schüler/innen anpassen, um Lernentwicklung, und letztlich Lernerfolge, zu ermöglichen. Wie Lehrkräfte kognitive und sprachliche Anforderungen von Aufgaben einschätzen und an ihre Lerngruppe anpassen können, wird in diesem Beitrag aufgezeigt.Stichwörter: sprachsensibler Unterricht; sprachliche Anforderungen; Aufgaben; Passung
Dieser Artikel hat zum Ziel, anhand eines exemplarischen Beispiels aus dem Unterrichtsalltag zu zeigen, wie wichtig sowohl grammatische als auch diskursive Kompetenzen für die Bewältigung fachbezogener Aufgaben sind, insbesondere für mehrsprachige Lernende. Auf dieser Grundlage werden Anforderungen an Fortbildungskonzepte herausgearbeitet, die die Lehrpersonen befähigen, ihre eigenen grammatischen Kompetenzen zu erweitern und ihren Unterricht sprachsensibel zu gestalten.Stichwörter: Sprachsensibler Fachunterricht, diskursive Kompetenzen, grammatische Kompetenzen
Gerade in Zeiten von Populismus und Europaskepsis ist es eine der Hauptaufgaben von Schulen, das Demokratiebewusstsein der Schüler/innen zu stärken. Das Kultusministerium Baden-Württemberg hat eine schulartübergreifende Konzeption zur Stärkung der Demokratiebildung an den Schulen in Baden-Württemberg entwickelt. Kernelement ist hierbei der „Leitfaden Demokratiebildung“. Der folgende Text stellt dar, wie Demokratiebildung in die Ausbildung künftiger Lehrkräfte am Seminar für Ausbildung und Fortbildung der Lehrkräfte Mannheim implementiert ist, und zeigt anhand konkreter Beispiele aus der Feudenheim-Realschule Mannheim, inwiefern Demokratiebildung im Unterrichtsalltag ihren Platz findet.Stichwörter: Leitfaden Demokratiebildung, Lehrkräfteausbildung, Demokratiecurriculum, außerschulische Lernorte, Kooperationen
Der folgende Beitrag geht von dem leider sehr weit verbreiteten und immer wieder beklagten Phänomen des sog. Bulimie-Lernens aus und versucht auf zwei Ebenen Antworten zu skizzieren auf die Frage, wie das Lernen möglichst nachhaltiger – auch ohne vermehrten Druck, ohne ein Anwachsen von Stress im System Schule – gestaltet werden kann. Auf der ersten Ebene wird gefragt, was Schulen und Lehrer/innen schon heute, sozusagen sofort tun können. Auf der zweiten Ebene werden teils noch fremd anmutende Vorschläge skizziert, wie die (Bildungs-)Politik die Weichen für effektives Lernen in der Zukunft stellen müsste. Ohne tiefgreifende und mutige Veränderungen und Innovationen wird es schwer, sich vorzustellen, wie die Bildung in eine gute Zukunft geführt werden kann.Stichwörter: effektives und nachhaltiges Lernen, Bulimie-Lernen, Projektarbeit, Deeper Learning, Bildungsplan, Fächerkanon, Stofffülle
Mit dem bildungspolitischen „Auftrag“, dass jedem Kind eine angemessene, faire Bildung jenseits der milieutypischen Determinierung ermöglicht wird, bietet das Land Baden-Württemberg mit seinen unterschiedlichen Anlaufstellen Fördermöglichkeiten, Fortbildungen, Begleitungen, Informationen und damit vielfältige Unterstützungsmöglichkeiten an. Diese werden hier exemplarisch aufgeführt.Stichwörter: Förderung, ASKO, Ansprechpartner/innen, ZSL, Fachberatung, Beratungslehrer/innen, Schulpsycholog/innen, Präventionsbeauftragte
Durch individuelle Förderung soll der Heterogenität in Schulklassen begegnet werden, so eine bildungspolitische Forderung. Der Beitrag analysiert den Stellenwert und die Umsetzung von individueller Förderung in der Sekundarstufe I in zwei benachbarten Ländern im Bodenseeraum: Baden-Württemberg und dem Schweizer Kanton Thurgau. Ergebnisse einer Dokumentenanalyse und Interviews mit sechs Lehrpersonen zeigten Unterschiede trotz geografischer Nähe und ähnlicher Bildungsstrukturen. Baden-Württemberg zeichnet sich durch einen hohen Stellenwert von individueller Förderung in bildungspolitischen Dokumenten aus, hat aber einen Nachholbedarf gegenüber den innovativen Praktiken in der Schweiz. Der Vergleich ermöglicht einen Ausblick auf Handlungsoptionen für Lehrpersonen.Stichwörter: individuelle Förderung, Bildungsgerechtigkeit, Sekundarstufe I, Baden-Württemberg, Kanton Thurgau
Der Beitrag stellt ein KI-basiertes Tool zur Unterrichtsplanung vor und lädt die Leser/innen zum Ausprobieren ein. Das Tool ermöglicht auf der Grundlage von ChatGPT-4 eine Aufgabendifferenzierung in unterschiedliche Schwierigkeitsgrade und beinhaltet auch die Möglichkeit, Aufgaben in andere Sprachen zu übersetzen.Stichwörter: Unterrichtsplanung, Aufgabendifferenzierung, KI, Übersetzung